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d-frag.de :: Fotos von der Front

Fotos von der Front

von mo · 2. Oktober 07 ·

Marco Cadiolis ArenaeMarco Cadioli fotografiert Schlachtfelder und Kriegsschauplätze. Er wird schon viele Kämpfer gesehen haben, es wird ihn schon oft erwischt haben, er wird schon oft gestorben sein zwischen den Fronten. Und das alles nur für ein paar Fotos. Doch seine Schauplätze liegen jenseits der physischen Gefahr, denn sie liegen online im Netz.

»I travel across the net like a Japanese tourist in Europe«

So, wie die Fotos von den realen Kriegen unserer Welt inzwischen wie Screenshots aus Videospielen aussehen, sehen Cadiolis Screenshots aus Videospielen aus wie die Fotos realer Kriege. Nicht, weil die Grafik von Counter-Strike, Enemy Territory oder Quake III fotorealistisch wäre, nein. Sondern, weil seine Bilder den gezeigten Augenblick auf dieselbe Weise vergrößern, wie dies die Bilder guter Fotoreporter tun. Roh, ungeschönt und nicht immer perfekt abgelichtet.

Marco Cadiolis Arenae

Dafür lässt sich Marco Cadioli wie ein »eingebetteter Journalist« von einem erfahrenen Spieler durch die Online-Arenen dreier Shooter führen, sucht nach geeigneten Motiven und dokumentiert die Action in schwarzweiß. Arenae heißt seine Fotoreportage, der hoffentlich noch weitere ähnliche folgen werden. Denn Herr Cadioli hat sich, wie ich finde, nebenbei auch noch einige kluge Gedanken zur Fotografie, zu computergenerierter Grafik und zum Leben im Netz an sich gemacht. Die man hier und dort lesen kann.

meint:
Gähn. Die "Fotos" könnten öder nicht sein. Und wenn ihr jetzt mit "zomgzomgzomg, es geht um Krieg, das muss öde sein!!!!1" kommt, dann weiß ich auch nicht weiter. "Spiele sind Kunst, wahwahwah, heulheul!"
· 2. Oktober 07 · 10:17
Ben meint:
Spiele nicht als Spiele, Kunst oder Medien überhaupt zu behandeln, sondern als einen Teil der "echten Welt" ist wirklich eine interessante Herangehensweise. Ich bin definitiv beeindruckt.
Danke für das schöne Fundstück.
· 2. Oktober 07 · 11:17
Micha meint:
Hui. Beim lesen deines Beitrages dachte ich "Wow, tolle Idee!". Beim ansehen der Reportagen dachte ich "*gähn*, irgendwie is das doch alles Spiel, sieht man doch". Einzig und allein die CS-Reportage hat bei einem guten Teil der Bilder in meinem Kopf die Analogie zu Kriegsreportagen und den Bildern aus dem Irak und anderen Konfliktherden wachgerufen. Was man so vielleicht gar nicht schreiben darf weil man damit ja Öl in die Feuer der Gewaltspiele-Diskussion gießt.

Aber trotzdem - bis auf die CS-Reportage funktioniert das ganze bei mir irgendwie nicht. Das imho beste Bild aus der hast du hier bereits verwendet *g.
· 2. Oktober 07 · 12:33
laZee meint:
Die Idee find ich nicht schlecht. Also die Herangehensweise. Ich hab in meinem Leben allerdings schon derart viele Screenshots gesehen, dass ich die Bilder einfach nicht als Fotos in meinen Kopf kriege, sondern einfach nur Screenshots sehe wie ich sie schon oft gesehen habe.

Vielleicht ist es einfach die Gewohnheit. Wenn ich die CS Bilder anschaue, ist das eine gewohnte Umgebung. Kenn ich quasi alles. Aus jeder Perspektive. Gern erzeugen Fotos bei mir Eindruck durch außergewöhnliche Komposition, Motiv, Timing oder Ähnliches, hier kommt mir aber alles so "normal" vor. Vielleicht wirkt das auch einfach besser (auch der Vergleich zu echter Kriegsreportage) wenn man die Spiele nicht kennt.

Es sind für mich so ein bisschen Random Screens in Schwarzweiß.
· 2. Oktober 07 · 18:02
StevenJaer meint:
Spannender wäre es, wenn er die Bilder mit ralen Schaupielern nachstellen würde.
Dann würden wir Gamer sagen: Argl. ecklig, pfui, Krieg, aber halt: Die Szene kenne ich doch, das ist doch das Level X aus Spiel Y...

Das wäre was!
· 3. Oktober 07 · 09:14
Niko meint:
ich finde die arbeit einfach wie genial. der autor adressiert seine fotos ja eben nicht nur an gamer, sondern an jeden der surft und über sein projekt stolpert. natürlich sehen die szenen nicht echt aus (warten wir nochmal 10 jahre ;) ), aber das ist ja auch nicht das primäre ziel seiner werke.

er versucht die schwindende kluft zwischen realität und virtualität zu thematisieren und bemüht sich um das infragestellen unserer wahrnehmung in bezug auf medien...

danke für die seite.


· 6. Oktober 07 · 15:08
Niko, 10 Jahre werden wir denke ich auf realistisch aussehende Spiele nicht mehr warten müssen. Mit den DirectX 10 Grafikkarten ist schon sehr viel möglich!
· 7. Oktober 07 · 13:54
Tom meint:
Ich hatte zuerst auch meine Probleme damit, mich für die Bilderserien, insbesondere von CS, zu begeistern. Dann ist mir aufgegangen, dass 6 Jahre Clanwars wohl eine völlige Abstraktion vom "Bild" im Spiel nötig machen. Man schaut quasi gar nicht mehr hin, wie es wirklich aussieht, da einige Parameter (Gegner oder nicht, Waffe, Blickrichtung, bla) ja völlig ausreichen.

Aktives Ausblenden von unwichtigen Daten quasi.

Aber an sich - wie bereits hier mehrfach erwähnt - ein wirklich interessanter Ansatz. Und nur halb so gefährlich wie in echt ;)
· 11. Oktober 07 · 10:35

Kommentare sind für diesen Beitrag geschlossen.

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