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d-frag.de :: GC in Concert

GC in Concert

von chris · 29. August 07 ·

GC in Concert»Los! Ich brauche was zu hören!« Mit diesen Worten eröffnete Riccardo Chailly heute die morgendliche Probe des Gewandhausorchesters im Großen Saal des Gewandhauses. Was zu hören gab es vor einer Woche am gleichen Ort für Fans von Videospielen, nämlich das inzwischen »GC in Concert« genannte Spielemusikkonzert anlässlich der Games Convention.

Das Konzert diente im Gegensatz zu den Vorjahren nicht mehr als offizielle Eröffnungsveranstaltung der GC, was zweierlei bedeutete: Der musikalische Hochgenuss wurde nicht mehr von langwierigen Reden unterbrochen und dem Publikumsverhalten merkte man deutlich an, dass zur Teilnahme in den letzten Jahren mehr oder minder verpflichtete Industrievertreter ihre Plätze diesmal für die Fans räumten.

Dass die Veranstaltung der Reden verlustig ging, bedeutet aber keineswegs, dass der Abend merklich kürzer geworden wäre. Im Gegenteil: Das FILMharmonic Orchestra Prag unter Maestro Andy Brick hatte derart viel erstklassige Arrangements im Gepäck, dass das Konzert wohl das längste der Reihe geworden ist. Schon der Part vor der zwanzigminütigen Pause wäre in meinen Augen als das bisher beste Spielemusikkonzert in Leipzig durchgegangen. Und im zweiten Teil des Abends schaffte man es tatsächlich, noch eins draufzusetzen.

Herrlich zum Beispiel der Moment in New Super Mario Bros., in dem Posaunen und Trompeten mit dem altbekannten Thema einsetzten. Den Klangcharakter dieser Stelle hätte man wohl kaum besser treffen können. Marek Zvolánek, der erste Solotrompeter, brillierte später noch in einigen anderen Stücken und bekam dafür verdienten Applaus.

Die Überraschung des Abends war für mich die Suite des im kommenden Frühjahr erscheinenden Adventures The Abbey. Komponist Emilio de Paz ist gleichzeitig der Chefdesigner des Spiels und hat mit großer Orgel, Chor und Orchester einen wuchtig-düsteren Soundtrack geschaffen, der auch Der Name der Rose zur Ehre gereichen würde. Mit dem »Kyrie Eleison« lieferte der Chor zugleich seine beste Performance des Abends ab.

Rayman Raving Rabbids machte Wahnsinn hörbar. Bei Day of the Tentacle hatte ich den Vorspann des Klassikers sofort wieder vor Augen. Die StarCraft-Suite hat in mir zumindest den Vorsatz geweckt, Blizzards Wunderwerk vor Erscheinen des Nachfolgers nun endlich selbst zu spielen. Großartig auch Izumi Masudas Interpretation von »Distant Worlds« aus Final Fantasy XI. Nobuo Uematsu sucht seinesgleichen.

Die Turrican II-Suite. Das Spiel hat so viele Jahre auf dem Buckel, man hat die Musik schon so oft gehört. Aber sie wird einfach nicht alt. Kein bisschen. Ich könnte mir das immer wieder anhören. Zumal Adam Klemens' Orchestrierung hervorragend funktioniert.

Im Gegensatz zum Arrangement zu Sims 2, das den Charakter der Musik aus EAs Seifenopern-Simulator leider überhaupt nicht trifft. Die Eingangstakte des Hauptthemas erinnern im Spiel an das Ticken einer Uhr oder eines Metronoms, aber in der Orchesterfassung war das nicht erkennbar. Die Melodie liegt im Spiel meist im Klavier, der Celesta oder Schlaginstrumenten wie Marimbaphon oder Vibraphon - zumindest soweit sich das bei der Synthesizerfassung sagen lässt. Die Töne haben einen kurzen Anschlag und klingen nicht lang nach. In der aufgeführten Orchesterfassung lag die Melodie aber häufig in den Bläsern, die sie zumeist breit und getragen spielten. Das läuft, denke ich, der Intention des Komponisten zuwider. Die begleitenden Streicher waren selbst im pizzicato im Vergleich zur Melodie häufig zu laut und schlecht zusammen.

Kleinere Probleme im Zusammenspiel gab es auch im C64-Medley, sie waren dort aber wohl den komplexen Rhythmen geschuldet. Am Dirigenten zumindest lag es nicht, denn auch wenn ich mir manchmal wünschte, dass Andy Brick musikalisch etwas mehr aus sich herausgehen möge, so versteht er sich doch ausgezeichnet auf sein Handwerk und zeigt die geforderten Tempi jederzeit präzise und gut erkennbar an. Für Orchestermusiker ein Traum.

Rony Barrak, libanesischer Percussion-Künstler mit Wohnsitz in London und Publikumsliebling des Spielemusikkonzertes 2005, reiste in diesem Jahr für die Metal Gear Solid 3: Snake Eater-Suite an. Schon vor dem Orchestereinsatz präludierte er derart gekonnt auf seiner Darbuka, dass manchem im Saal vor Staunen der Mund offen stand. Übrigens auch einigen Orchestermusikern. Der dann folgende, gemeinsam mit dem Orchester gespielte Part war absolut mitreißend und ein würdiger Abschluss für einen fulminanten Abend.

Nachsatz

Das wäre ein schöner Schlusssatz gewesen, aber über einen Mann müssen wir noch reden: Roman Knoblauch, der uns durch das Programm führte. Ein paar Lacher hatte er durchaus auf seiner Seite, aber ingesamt war der Herr Moderator nervtötend und überflüssig. »Und schon sind wir mittendrin in der Welt der Spielemusik!«, trat er das Offensichtliche verkündend nach den ersten drei Stücken auf die Bühne. Danke Roman, eigentlich sind wir durch dein Gequatsche gerade wieder raus. Im weiteren Verlauf des Abends wird er regelmäßig die Fußballergebnisse verkünden, er wird Takenobu Mitsuyoshis Frage, ob er ihm und dem Publikum sein berühmtes »Daaaaaytona!« am Klavier vortragen soll, mit einem flapsigen »Nö« abbügeln und er wird es am Schluss, als die Künstler auf der Bühne versammelt stehen, versäumen, Andy Brick noch einmal hereinzurufen, während die freundliche Dame des Gewandhauses nicht so recht weiß, wohin sie mit dem für Herrn Brick bestimmten Blumenstrauß soll.

Großartige Leistung. Man hätte vor Fremdscham im Boden versinken können. Und das wirft eine Frage auf, die sich mir als durch den klassischen Konzertbetrieb verdorbenen Menschen auch in den letzten Jahren schon stellte: Wozu braucht diese Veranstaltung überhaupt einen Moderator?

Die Programmhefte beispielsweise waren dieses Jahr echte Sammlerstücke, sehr schön aufgemacht. Vielleicht sollte die Leipziger Messe erwägen, Herrn Knoblauchs Honorar im nächsten Jahr in den Druck der Programmhefte zu investieren, auf dass es mehr als nur fünfhundert davon gäbe.

Eine mitreißende Beschreibung. Ich wurde beim Lesen richtig sauer auf mich, dass ich nicht dabei war. Gibt es eine CD?
· 30. August 07 · 00:50
Kreon meint:
Also wenn ich etwas an dem Konzert enttäuschend fand war es das Starcraft Stück... Ich hab ehrlichgesagt kein einzigen Teil daraus wiedererkannt ausser den Anfang, der so klang wie ein Teil des Broodwar Openings, der Rest klang für mich irgendwie unbekannt (und ich hab das spiel über 3 jahre lang exzessiv im clan gespielt und die terraner und zergthemen sind wie eingebrannt in meinem gehirn), so schön es auch gespielt war.
Und ich fand das Metal Gear Solid 3 Thema unabgestimmt, Rony war etwas zu laut und das Orchester ist total in den Hintergrund getreten.

Dafür war aber Day of the Tentacle einfach nur genial! Ich will ein Remake von dem Spiel! Mit der Musik! Purples Thema war einfach großartig!
Aber die Kritik zu Sims 2 kann ich aber nicht teilen, ich fand es nen tolles Arrangement und hat mich fast dazu getrieben Sims 2 wieder zu installieren.
· 30. August 07 · 01:49
chris [d-frag.de] meint:
Einen Mitschnitt auf CD gibts auch dieses Jahr nicht. Hängt damit zusammen, dass die Palette an gespielten Titeln so groß ist. Diverse Firmen und Einzelpersonen haben die Rechte an den Werken. An Produzent Thomas Böcker wird es nicht liegen, der steckt jeweils Monate seines Lebens in eins dieser Konzerte und würde es sicher lieber sehen, wenn das nicht einfach in der Luft verpufft, sondern irgend etwas Bleibendes ... öhm ... bleibt.

Was StarCraft angeht: Auf den Wiedererkennungseffekt, auf den du gewartet hast, konnte ich ja von Anfang an nicht hoffen. Schade, wenn dir der gefehlt hat. Schön gespielt fand ichs aber, wie du auch.

Mir gings halt ähnlich mit Sims 2. Hauptspiel und erstes AddOn hab ich damals wirklich bis zum Erbrechen gespielt. Und die einzelnen Themen hab ich im Arrangement schon auch wiedererkannt, irgendwie. Aber deren Charakter hat es für mich einfach nicht getroffen. Mag sein, dass ich das überbewerte.

Das Problem bei MGS3: Erstmal, Mo und ich fanden Ronny auch zu laut. Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich das Spiel nicht kenne und die Balance zwischen Schlagwerk und Orchester zumindest bei diesem Ausschnitt bei YouTube ähnlich heftig ist. Da steht man dann sicher vor der Frage, ob man Ronny einfach leiser dreht (es war ja vor allem ein Problem der Technik) und sich vielleicht die Hardcore-Fans so wie ich bei Sims 2 beschweren, dass das Stück nicht "originalgetreu" wäre. Oder ob man ihn so laut lässt.

Vielleicht deute ich da auch zu viel rein und die Herren von der Technik haben schlicht etwas gepatzt. :)
· 30. August 07 · 09:08
ShooterHonk meint:
... Wenn man bloß mal darüber nachdenkt, welch reißenden Absatz Mitschnitte des Konzertes mittlerweile wahrscheinlich finden würden... eine Schande ist das. :-(
· 30. August 07 · 09:22
toxicTom meint:
Wie jedes Jahr kann man sagen: "Es war das beste Konzert bisher".

Einige haben ganz schön geschluckt bei den Kartenpreisen. Als es noch offizielles Eröffnungskonzert war, haben die Karten 11,75 € gekostet, diesmal habe ich knapp 50 bezahlt. ABER: Diesmal saß ich auch mal im Parkett, während in den Vorjahren fast alle guten Plätze von Industrie- und Messeleuten in Beschlag genommen waren - die dann meist nichtmal auftauchten und gähnende leere Reihen hinterließen, bei denen jedem die Tränen in die Augen steigen mußten - hätte man doch selbst gern dort gesessen.

Zum Konzert selbst: Bei den vertrauten Klängen von "Concerto for Laser and Enemies" hatte ich mal wieder Tränen in den Augen. Eins der IMHO besten Stücke, die Chris Hülsbeck jemals gemacht hat und hervorragend orchestriert - höchstens die Solo-Trompete hätte noch ein bissel lauter sein können, ich saß aber auch recht weit links.

Als Retro-Fan konnten mich natürlich auch die C64- und Amiga-Medleys begeistern, besonders Giana Sisters, Last Ninja und Lemmings (sehr nett) blieben im Gedächtnis. Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich Pinball Fantasies nicht erkannt habe - dabei habe ich das früher tagelang im Wechsel mit meinem Bruder gespielt.

Snake Eater mit Rony Barrak war natürlich der krönende Abschluß, bei seinem Solo standen tatsächlich auch einigen der Orchesterleute die Münder offen. Beim Zusammenspiel waren die Trommeln zwar recht laut, aber IMHO noch nicht übermäßig.

Für Rony hätte man bei der Autogrammstunde übrigens auch einen Tisch aufstellen sollen, der wurde von Autogrammjägern (und vor allen jungen -jägerinnen mit leuchtenden Augen) fast noch mehr umlagert als die offiziellen Autogrammstände der Komponisten. Aber vielleicht war's ihm auch lieber so, anstatt stillsitzen zu müssen.
Frau Böcker mußte Rony und den Fans ihren kompletten Stiftevorrat opfern...
Ich fand es mit den Autogrammen dieses Mal besser gelöst - es ging besser vorwärts und zog sich nicht ewig hin - die Leute haben sich halt nur dort angestellt, wo sie unbedingt eine Unterschrift wollten oder wo grade Platz war. In den Vorjahren haben sich ja alle Autogrammjäger an allen Künstlern vorbeigeschoben.

Abschließend: Ein tolles Konzert in fast allen Aspekten (über den Moderator breite ich mal den Mantel des Schweigens). Ich frage mich, wie Thomas Böcker das im nächsten Jahr nochmal überbieten will. Zur Erinnerung, wir hatten in diesem Jahr:
- Chor
- Orgelspiel
- Opernsängerinnen
- Knabensopran
- Trompetensolo
- Komponistensolo am Flügel mit Gesang
- Rony Barrak
Was soll da noch kommen? Vielleicht Herr Nobuo Uematsu mit seiner Band als Gaststars?
· 30. August 07 · 11:32
chris [d-frag.de] meint:
Einige haben ganz schön geschluckt bei den Kartenpreisen.

Ja, die sind ganz schön gestiegen. Aber wenn man sich vor Augen hält, was die Veranstaltung kostet... du brauchst die Rechte für die Aufführung, du musst viele von den Stücken erst noch für Orchester arrangieren lassen, was auch nicht billig ist. Du musst die vielen Solisten bezahlen, musst sie einfliegen, fürs Hotel aufkommen. Dazu kommen die Miete für den Großen Saal, die Honorare für Chor und Orchester (zusammen werden das gut 120 Leute sein, die du nicht nur für das Konzert, sondern auch für mehrere Probentage bezahlen musst), deren An- und Abreise und Hotelkosten... Ich vermute, in den letzten Jahren wird am Ende ein dickes, rotes Minus in der Bilanz gestanden haben, bei den bisher spottbilligen Kartenpreisen.

Völlig daneben fand ich den Kommentar des Moderators: "Wenn ich sehe, dass das Konzert komplett ausverkauft ist, dann denke ich mir, vielleicht hätten wir Geld verlangen sollen." Haha, ein absoluter Brüller, wenn man bedenkt, welches Loch die Kartenpreise in die Geldbörse eines Schülers oder Studenten reißen. Geschmacklos.

Ich frage mich, wie Thomas Böcker das im nächsten Jahr nochmal überbieten will.

Uematsu mit seiner Band wäre natürlich klasse. :)

Generell find ich den Trend sehr schön, dass Komponisten ihre Werke auch selber spielen. Michiru Yamanes Orgel-Einlage gefiel mir ausgezeichnet. Ihren Auftritt am Cembalo letztes Jahr hab ich sogar in noch besserer Erinnerung. Toll, das live erlebt zu haben. Umso schlimmer, dass der Herr Moderator Daaaaaytona abgewürgt hat.

Sowohl von der Laufzeit als auch von der schieren Anzahl an Solisten wird das Konzert dieses Jahr aber an der absoluten Obergrenze gewesen sein. Wird man kaum noch steigern können, das wäre auch für den Zuhörer dann zu viel des Guten auf einmal.
· 30. August 07 · 13:39
toxicTom meint:
Ich denke, nein also ich bin mir ziemlich sicher, daß der "Moderator" einfach nicht verstanden hat, was Takenobu von ihm wollte - dabei spricht der - für einen Japaner - noch recht verständliches Englisch. Peinlich ist's allemal. Dazu noch der Patzer mit dem armen vergessenen Andy am Ende...
Naja, der Herr Knoblauch sagte ja, er mache dies zum ersten Mal - insoweit wars nicht ganz unverständlich in der Aufregung. Das nächste Mal wäre es mir aber lieber, man würde jemanden holen, der der ganzen Gewandhausatmosphäre angemessen ruhig ist (nicht so ein überdrehter GC-Spaß-Typ) und der sowohl Ahnung von Spielen als auch von der Musik hat. Ist wahrscheinlich schwer, da einen zu finden, der alle Vorzüge vereint.
Komplett auf eine Moderation würde ich nicht verzichten, denn 1. haben ja nicht alle ein Programmheft und 2. könnte keiner die Komponisten vorstellen. Hmm... ich stelle mir grad jemanden von Euch als Mod vor... warum eigentlich nicht?
· 30. August 07 · 18:07
m.a. meint:
"Einen Mitschnitt auf CD gibts auch dieses Jahr nicht. Hängt damit zusammen, dass die Palette an gespielten Titeln so groß ist. Diverse Firmen und Einzelpersonen haben die Rechte an den Werken."

Was ist denn aus der großen alten Tradition des Bootlegs geworden? Mein Gott, da sitzen eine halbe Zilliarde Technofreaks im Publikum und sonstwo, und keiner kommt auf die Idee mal heimlich ein Aufnahmegerät mitlaufen zu lassen?
· 30. August 07 · 18:14
chris [d-frag.de] meint:
Ein Job für Mo. :) Der schrieb auch dieses Jahr schon einen Großteil der Texte fürs Programmheft.

Mit der Vorstellung der Komponisten hast du natürlich Recht. Zudem waren ja einige Überraschungsgäste dabei dieses Mal, die man ebenfalls ankündigen muss. Ganz ohne Mod wirds also doch nicht gehen. Wunschtraum von mir.
· 30. August 07 · 18:16
Kreon meint:
Auch wenn es nichts direkt mit dem Eröffnungskonzert dieses Jahr zu tun hat: auf youtube ist nen Mitschnitt von den Proben des letztjährigen Games Convention Konzertes, ein Teil Zelda und das komplette Wood Carving Partita, sowie ein Mittschnitt mit mäßigen Sound von der eigendlichen Wood Carving Partita Aufführung.

Und wegen Mitschnitte: sollen sie von miraus aus lizensrechtlichen Gründen 50€ oder mehr für den Mitschnitt verlangen, ich bezweifle das die Dinger nicht weggehen würden. Da draußen gibt es SO viele Videospielemusikliebhaber die nur danach lechtzen an Orchesterfassungen ran zu kommen, besonders an Einzelstücke wie etwa Day of the Tentacle. Alleine desswegen würden sicher einige Adventurefans auf die Barrikaden gehen. Das es funktionieren kann zeigt Video Games Live, die vom Konzert aus Rio den Mitschnitt auf CD und DVD veröffendlichen werden.
· 30. August 07 · 20:41
chris [d-frag.de] meint:
Okay. Wenn die CD rauskommt, sag bitte Bescheid. Nach dem, was ich bisher gehört habe, scheint mir VGL zwar sehr viel Show und etwas wenig Fokus auf die Musik zu sein, aber bis ich die Gelegenheit habe, mir das selbst anzuhören, würd ichs schon gerne mal auf CD oder DVD sehen/hören.

M.A., ich kann mir auch kaum vorstellen, dass nicht irgend jemand im Saal vielleicht das eine oder andere heimlich aufgezeichnet hat, obwohls nicht erlaubt ist und das zumindest in den letzten Jahren auch kontrolliert wurde (dieses Jahr hab ich nicht drauf geachtet....). So viel Respekt vor den Ausführenden und dem großen Arbeitsaufwand dahinter sollte man aber haben, dass man diese heimlichen Aufzeichnungen dann nicht noch im Internet verteilt. Denen (den Ausführenden) täte man damit nämlich überhaupt keinen Gefallen...

Von der Aufnahmequalität mal ganz zu schweigen. Bei Orchestermusik ist es wegen der großen dynamischen Bandbreite und der Vielzahl an unterschiedlichen Klangquellen schwierig, das mit portablen Geräten (und möglichst ohne das es jemand sieht) so aufzuzeichen, dass wirklich eine gute Aufnahme bei rum kommt. Ein offizieller Mitschnitt wäre dem jederzeit vorzuziehen, wenn es denn einen gäbe...

Dass Mitschnitte grandios wären, darüber sind wir uns jedenfalls alle einig.
· 31. August 07 · 01:06
Thomas meint:
> Und wegen Mitschnitte: sollen sie von miraus aus lizensrechtlichen Gründen 50€
> oder mehr für den Mitschnitt verlangen, ich bezweifle das die Dinger nicht weggehen
> würden.

Kurz und knapp: manche Publisher wünschen nicht, dass ihre Musik auf einer Compilation-CD veröffentlicht wird, aus diversen Gründen. Und so sehr es schmerzt, weil wir die Musik auch gern "festhalten" würden: wir respektieren diesen Wunsch.
· 31. August 07 · 01:14
Kreon meint:
@Tomas: sobald sie Geld sehen ändern die Schlippsträger in den Bossetagen schnell ihre Meinung ;)
aber schon verstanden, Publisher können schon ziemlich Dickköpfig sein, unter einer drei Millinonen geht da garnichts...
· 31. August 07 · 01:45
Kreon meint:
"unter einer drei Millinonen..."
oh gott, ich sollte schlafen gehen...

Naja, jedenfalls versteh ich das schon, nur um eine CD dann rauszubringen sich in der Auswahl der Stücke massiv einzuschrenken.
· 31. August 07 · 01:56
chris [d-frag.de] meint:
sobald sie Geld sehen ändern die Schlippsträger in den Bossetagen schnell ihre Meinung...

Wenn ich mal mutmaßen darf: Das könnte Teil des Problems sein. Manche Publisher veröffentlichen Soundtracks zu ihren Spielen ja auch selbst.
· 31. August 07 · 09:16
m.a. meint:
"M.A., ich kann mir auch kaum vorstellen, dass nicht irgend jemand im Saal vielleicht das eine oder andere heimlich aufgezeichnet hat, obwohls nicht erlaubt ist und das zumindest in den letzten Jahren auch kontrolliert wurde (dieses Jahr hab ich nicht drauf geachtet....). So viel Respekt vor den Ausführenden und dem großen Arbeitsaufwand dahinter sollte man aber haben, dass man diese heimlichen Aufzeichnungen dann nicht noch im Internet verteilt. Denen (den Ausführenden) täte man damit nämlich überhaupt keinen Gefallen..."

Äh... wieso? Da es keine offiziellen CDs gibt, würde niemand einen Verlust einfahren, wenn jemand ein Bootleg anbietet. Das wäre ja nun wirklich die Grunddefinition eines Verbrechens ohne Opfer.

"Von der Aufnahmequalität mal ganz zu schweigen. Bei Orchestermusik ist es wegen der großen dynamischen Bandbreite und der Vielzahl an unterschiedlichen Klangquellen schwierig, das mit portablen Geräten (und möglichst ohne das es jemand sieht) so aufzuzeichen, dass wirklich eine gute Aufnahme bei rum kommt. Ein offizieller Mitschnitt wäre dem jederzeit vorzuziehen, wenn es denn einen gäbe..."

Natürlich wäre mir eine offizielle Ausgabe auch lieber ... aber die GIBT ES JA NUNMAL NICHT!!!! DAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH! (Pümpel raushol)
· 31. August 07 · 10:58
chris [d-frag.de] meint:
Äh... wieso? Da es keine offiziellen CDs gibt, würde niemand einen Verlust einfahren, wenn jemand ein Bootleg anbietet. Das wäre ja nun wirklich die Grunddefinition eines Verbrechens ohne Opfer.

Nun ja, von einigen der gespielten Stücke gibt es durchaus Aufnahmen, wenn auch natürlich nicht von diesem Abend, meist nicht mit diesem Arrangement oder gleich gar nicht mit Orchester. Trotzdem. Aus der Luft gegriffenes Beispiel: Den Soundtrack zu "Battlefield 2" gabs vor zwei Jahren im Konzert, klanglich deutlich besser als im Spiel und eben auch besser als der BF2-Soundtrack, den du direkt von EA kaufen kannst. Gäbs davon Mitschnitte, könnte das auf EAs "Soundtrax"-Reihe durchaus negativen Einfluss haben.

Außerdem gings mir eher um die Ausführenden. Um die Musik aufzuführen, brauchst du die Genehmigungen der Publisher, von denen eben einige keine Mitschnitte haben wollen. Machen dann trotzdem irgendwelche guten Mitschnitte die Runde im Netz, verbessert das deine Position nicht gerade, wenn du im nächsten Jahr wieder vor ihrer Tür stehst für die Aufführungsrechte eines anderen Soundtracks.

Oder ist die Befürchtung übertrieben?
· 31. August 07 · 14:05
Thomas meint:
> Oder ist die Befürchtung übertrieben?

Keinesfalls. Und es ist auch sehr verständlich. Keiner mag es, wenn Vereinbarungen gebrochen werden.
· 31. August 07 · 14:16
mo [d-frag.de] meint:
Das wäre ja nun wirklich die Grunddefinition eines Verbrechens ohne Opfer.

Tja, leider eine etwas zu naive Sicht. Um mal meine Erfahrung mit Publishern aus dem eher östlichen Erdenrund auf eine Formel zu bringen:

Wenn Bootleg im Netz, dann tschüss.
· 31. August 07 · 17:10
jorl meint:
Ich fand den Abend einfach großartig und ich hab auch nicht so viel für die Karte bezahlt (ich saß zwar vor der Orgel, aber mit meinem unausgebildeten Gehör hätte ich wohl auf einem anderen Platz auch nichts anderes wahrgenommen ;-) ) Pinball Fantasies habe ich ebenfalls und auch trotz Dauerzockens des Titels nicht rausgehört. Dafür aber Lionheart - und das war einfach genial. Ich hatte mit das Intro damls sogar vom Amiga auf Kasette überspielt - zum immer Wiederhören. Und so proffesionell vorgetragen war das noch eine ganze Ecke genialer.
· 3. September 07 · 12:20
Braff meint:
Habe einen Mitschnitt des kompletten Konzerts im Netz gefunden (so wird es jedenfalls behauptet), werde jedoch aufgrund rechtlicher Konsequenzen keinen Link posten. Wenn man nicht allzu dumm ist, wird man ihn jedoch nach einer langen Suche selbst auftreiben.

Oder ist die Befürchtung übertrieben?
Ist sie. Der Veranstalter kann zwar Schritte gegen Privataufnahmen einleiten, aber dass sich so etwas nicht vermeiden lässt, ist den teilnehmenden Publishern natürlich mehr als bewusst. So findet man zu sehr vielen Konzertreihen Bootlegs im Netz, wobei die Leipziger Eröffnungsveranstaltungen noch am konsequentesten entfernt werden (siehe "Dancing Mad" und "Wood-Carving Partita" auf YouTube Ende letzten Jahres). Auch kann man nicht davon ausgehen, dass sich Fans bestimmter Spieleserien ein Konzert illegal herunterladen und dafür den kompletten Soundtrack (der ja viele weitere Tracks enthält) nicht kaufen - die Tatsache, dass man orchestrierte mit synthesizeter Spielemusik nicht vergleichen kann, mal ganz außen vor gelassen.

Muss mich auf m.a.'s Seite schlagen. Mitschnitte von nicht kommerziellen Konzerten/Aufnahmen schaden niemandem und werden teils sogar von den Komponisten selbst unterstützt und beworben (siehe Alan Silvestris Score für "Back to the Future", der bootlegged wurde und nachher sogar auf Silvestris Website angepriesen wurde). Sie dienen ja nicht dazu, den Produzenten finanzielle Verluste zu bescheren, sondern der Erhaltung schöner Erinnerungen.

Es scheint übrigens, dass Nintendo einer der Hauptgründe ist, warum eine Veröffentlichung der CDs nicht möglich ist. Dort sträubt man sich nämlich vehement gegen den Verkauf firmeninterner Arrangements - deshalb gibt es auch so wenig Konzerte nach der "Orchestral Game Concert"-Serie, die Nintendo-Titel aufführen.
· 1. Oktober 07 · 08:38
chris [d-frag.de] meint:
Der Veranstalter kann zwar Schritte gegen Privataufnahmen einleiten, aber dass sich so etwas nicht vermeiden lässt, ist den teilnehmenden Publishern natürlich mehr als bewusst.

Die Frage ist letztendlich immer, wie verbreitet diese Aufnahmen sind. Kopierschutzmechanismen bei Spielen werden auch eingesetzt, obwohl den Publishern klar ist, dass sie über kurz oder lang geknackt werden. Bootlegs, die irgendwo in der hinterletzten Ecke des Internets von kaum jemandem gefunden werden, sind nicht ganz so dramatisch wie Mitschnitte bei YouTube.

Mich würde bei diesem Beispiel ja interessieren, wie lange dieser Mitschnitt im Netz bleibt, sollte er von einem der Verantwortlichen gefunden werden...

Sie dienen ja nicht dazu, den Produzenten finanzielle Verluste zu bescheren, sondern der Erhaltung schöner Erinnerungen.

Seh ich doch genauso. Da stimme ich m.a. auch zu. Aber manche Publisher wollen offenbar selbst einen offiziellen Mitschnitt nicht, obwohl sie damit möglicherweise Gewinn machen würden. Inwiefern zieht dann das "kein finanzieller Verlust"-Argument bei jemandem, der die Aufnahmen schlicht nicht verbreitet sehen will?

Ich find das ja auch widersinnig und würde liebend gerne gute, offizielle Mitschnitte der Konzerte sehen. Andererseits möchte ich aber auch in den nächsten Jahren Eröffnungskonzerte in ähnlicher Qualität und mit einem ähnlich breiten Spektrum an Spielemusik hören. Da denke ich dann eher an die Veranstalter als an die Publisher. Ob Bootlegs moralisch vertretbar sind, ist nicht der Punkt. Die Frage ist eher: Sind sie es wert zu riskieren, dass manche Publisher in Zukunft vom Leipziger Konzert fernbleiben?
Find ich nicht.
· 1. Oktober 07 · 11:03
Braff meint:
Mich würde bei diesem Beispiel ja interessieren, wie lange dieser Mitschnitt im Netz bleibt, sollte er von einem der Verantwortlichen gefunden werden...
Denke nicht, dass es soweit überhaupt erst kommen wird. Über Google lässt sich der Mitschnitt jedenfalls nicht erreichen (habe ich ausprobiert), man muss schon wissen, wo man Spielemusik beziehen kann. Wie sich am YouTube-Beispiel gezeigt hat, wird sich so etwas nach der tatsächlichen Entdeckung aber nicht lange halten - wobei mich jetzt schon interessieren würde, wie man den damals aufgetrieben hat... Surfen die Verantwortlichen 24:7 durch's Netz und suchen nach Aufnahmen ihrer Konzerte? o_O

Inwiefern zieht dann das "kein finanzieller Verlust"-Argument bei jemandem, der die Aufnahmen schlicht nicht verbreitet sehen will?
Genauso wenig, wie es bei allen anderen Gründen ziehen wird, weil so eine Diskussion ja ohnehin nicht zwischen Bootleggern und Entwicklern stattfinden wird. ^_^
Ich wünschte, ich würde das Interview wieder finden, indem man Nintendo für die Nicht-Veröffentlichung vieler Spielemusikkonzerte verantwortlich gemacht... Ich denke es war mit Tommy Tallarico und ging um die Veröffentlichung von "Video Games Live" auf CD. Werde es hier posten, sollte ich es denn wieder finden.

Ob Bootlegs moralisch vertretbar sind, ist nicht der Punkt. Die Frage ist eher: Sind sie es wert zu riskieren, dass manche Publisher in Zukunft vom Leipziger Konzert fernbleiben?
Find ich nicht.

Das würde aber bedeuten, dass die Lizenzträger nur wegen etwaigen Bootlegs nicht an den Konzerten teilnehmen - und das geht finde ich schon ein wenig zu weit. Wäre dies der Fall, so hätte es schließlich noch nie ein Fortsetzungskonzert zu irgendeiner Reihe gegeben. Bestes Beispiel hierfür sind "PLAY! A Video Game Symphony" und "Video Games Live" - bei YouTube wimmelt es dort seit über einem Jahr nur so vor Aufnahmen, trotzdem kam kein Publisher auf die Idee, abzuspringen.

Gar nicht bedacht wurde bisher, dass ein musikalischer Auftritt auf einem der Eröffnungskonzerte natürlich auch positive (und kostenlose) Publicity ist. Ich bin zum Beispiel nur so auf ein paar Spiele gekommen, die ich sonst gar nicht erst gespielt hätte, da ich eben durch die Musik darauf neugierig wurde.
· 2. Oktober 07 · 03:04
chris [d-frag.de] meint:
Ich wünschte, ich würde das Interview wieder finden, indem man Nintendo für die Nicht-Veröffentlichung vieler Spielemusikkonzerte verantwortlich gemacht...

Das würd ich wirklich gerne sehen.

Ich denke es war mit Tommy Tallarico und ging um die Veröffentlichung von "Video Games Live" auf CD.

Aha! Ich zitier mal Kreon von weiter oben: "Dass es funktionieren kann zeigt Video Games Live, die vom Konzert aus Rio den Mitschnitt auf CD und DVD veröffendlichen werden."

Wie haben die das dann gemacht? Keine Musik von Nintendo in Rio? Oder Nintendo einfach auf der CD weglassen?

Gar nicht bedacht wurde bisher, dass ein musikalischer Auftritt auf einem der Eröffnungskonzerte natürlich auch positive (und kostenlose) Publicity ist. Ich bin zum Beispiel nur so auf ein paar Spiele gekommen, die ich sonst gar nicht erst gespielt hätte

Richtig. Ging mir dieses Jahr mit "The Abbey" so, von dem ich zuvor noch nie was gehört hatte. Als Publisher würde ich wahrscheinlich sogar dafür bezahlen, dass sowas aufgenommen und auf CD rausgebracht wird. Aber ich hab von BWL etc. auch keine Ahnung. :)
· 2. Oktober 07 · 07:57
Braff meint:
Endlich wieder gefunden, ein Interview mit Jason Michael Paul, dem Producer der PLAY!-Serie (suche schon seit mehreren Monaten danach):
http://www.music4games.net/Features_Display.aspx?id=143

Such nach "So, where’s the PLAY! CD?", dort wird ein Grund gegeben, warum die Veröffentlichung nicht möglich ist.

Und jetzt wäre noch interessant zu wissen, warum man diese nicht aufgebaut hat - oder sie abgebaut hat, denn früher ging es ja schließlich auch mit den Konzertveröffentlichungen. Außerdem, wie es Tallarico geschafft hat, eine "Video Games Live"-DVD der Rio-Performance auf die Beine zu stellen - nun ja, noch ist sie ja nicht veröffentlicht... Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.

Ein weiterer Grund dafür, dass viele der Konzerte nicht veröffentlicht werden ist, dass man jedes Mitglied des Orchesters nochmals (!) entlohnen muss. Und da ist das finanzielle Risiko im Zeitalter der Raubkopien natürlich schon enorm hoch.
· 2. Oktober 07 · 10:04
mo [d-frag.de] meint:
Zur Information: wegen der CD von Video Games Live wird es voraussichtlich einen Rechtsstreit geben, weil Tallarico sich anscheinend nicht um entsprechende Zusagen von mindestens zwei japanischen Publishern bemüht hat. (Sorry, die Quelle dieser Aussage möchte ich eher nicht nennen, da sie rechtlich direkt involviert sein könnte.)
· 2. Oktober 07 · 10:27
Braff meint:
Ah, danke für die Info, mo! :-)
Sollte deine Quelle verlässlich sein und das mit der Klage der Wahrheit entsprechen, ist wohl anzunehmen, dass mindestens einer dieser Publisher... in dem anderen Interview genannt wurde.

Komisch eigentlich. Hatte Tallarico für ein recht kompetentes Kerlchen gehalten.
· 2. Oktober 07 · 11:14
Ben meint:
Vielleicht irgendwelche mündlichen Zusagen oder dehnbare Paragraphen die nachher wieder jeder anders interpretiert... wär schade drum wenn die CD wegen sowas nicht erscheinen würde.
· 2. Oktober 07 · 11:28
chris [d-frag.de] meint:
Ein weiterer Grund dafür, dass viele der Konzerte nicht veröffentlicht werden ist, dass man jedes Mitglied des Orchesters nochmals (!) entlohnen muss.

Natürlich. Du hast als Interpret ein gewisses Recht an den Aufnahmen, die du einspielst. Neben dem Konzert wirst du also auch für die mediale Verwertung bezahlt. Dafür gibts Verwertungsgesellschaften wie die GEMA und die GVL. Letztere überweist beispielsweise mir für meine "Leistungsschutzrechte" jeden Dezember hübsche Summen.

Wegen des komplizierten Verteilerschlüssels kann ich dir leider nicht sagen, ob ich als einzelner Musiker letztendlich mehr am Konzert oder mehr an der CD verdiene. Um aus den verschickten Belegen auch über Jahre rekonstruieren zu können, wieviel Geld man konkret für welche Aufnahme erhält, muss man wahrscheinlich Atomphysiker sein, mir ist das zu komplex.
· 2. Oktober 07 · 13:39

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