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d-frag.de :: WoW Gold

WoW Gold

von chris · 28. April 07 ·

Brieftasche in WoWGeschafft! Schon Dank der Überschrift dürfte die kleine GoogleAds-Leiste unter diesem Artikel nun in etwa aussehen, wie mein Postfach in World of Warcraft seit einiger Zeit regelmäßig aussieht. Gefüllt mit reichlich dubioser Werbung, die einem anbietet, reale gegen virtuelle Währung einzutauschen. Oder sich gleich das halbe Spiel gegen Bezahlung von jemand anderem durchspielen zu lassen.

Die Google-Leiste muss man sich, Popup- und Bannerblockern sei Dank, nicht anzeigen lassen. Unerwünschte E-Mails sortieren Spamfilter aus. In WoW liegt die Sache anders. Zwar gibt es inzwischen AddOns wie SpamSentry und AntiGoldSpam, die arbeiten aber entweder noch nicht besonders zuverlässig, verschlingen schon mal erwünschte Post, oder nehmen dem Benutzer kaum Arbeit ab. SpamSentry beispielsweise sammelt Spam-Post und die Namen der Charaktere, die sie versenden, um diese Informationen regelmäßig per Ticket an den Support zu schicken, nachdem ich sie gegengelesen habe. Wenigstens wird so konsequent jeder Vorfall gemeldet, aber für mich ist es trotzdem mehr Aufwand, als den Berg an Werbezetteln einfach nur zu löschen.

Ist der Briefkasten mal nicht verstopft, wird man von Charakteren mit Namen wie Xtkjsysdawe angesprochen, die einem in gebrochenem Englisch ungefragt tolle Sonderangebote unterbreiten. Zu antworten, dass man sich diese Belästigung verbitte, bringt nichts, denn erstens sind die Charaktere nach wenigen Sekundenbruchteilen wieder offline, zweitens sind sie fix gelöscht und unter anderem Namen neu erstellt. An manchen Tagen fühlt man sich in Shattrath wie in Hongkongs Stadtviertel Kowloon, wo man an jeder Straßenecke gefragt wird, ob man «Rolex« kaufen möchte.

Früher war alles früher

Das Bemerkenswerte daran ist, dass Derartiges von den amerikanischen Servern zwar schon seit geraumer Zeit berichtet wird, dass wir in Europa bis zum Beginn diesen Jahres aber kaum damit zu kämpfen hatten. Der Grund für den Umschwung ist mir unbekannt, aber ein Zusammenhang mit der Entwicklung des Goldpreises in Amerika ist nicht ganz unwahrscheinlich: Virtuelles Gold aus WoW ist dort im letzten Dreivierteljahr nämlich um ein Mehrfaches im Preis gestiegen, auf inzwischen über 120 Dollar für 1000 Gold. Und das, obwohl Gold seit Erscheinen des AddOns Burning Crusade für den einfachen Spieler viel leichter zu bekommen ist als davor. Wenn man annimmt, dass diese Preissteigerung mit Gegenmaßnahmen Blizzards beispielsweise in Form von Accountsperrungen zu tun haben könnte, gleichzeitig aber beobachten muss, dass der Goldpreis in Europa mit etwa 25 Euro für 1000 Gold so niedrig ist wie gehabt, dann erklärt sich die plötzliche Entdeckung des alten Kontinents.

Dummerweise kommt, wenn man sich schon einmal nach den realen Preisen virtuellen Goldes umschaut, zwangsläufig irgendwann der Moment, wo man anfängt zu rechnen. Bisher habe ich nur einen einfachen Greifen, weil ich mir das teure Exemplar, das immerhin mehr als doppelt so schnell fliegt, nicht leisten kann. Mir fehlen noch etwa 3000 Gold. Weil ich einen Heiler spiele und keine Figur, die richtig gut Schaden austeilt, werde ich ewig und drei Tage brauchen, um das Gold zusammen zu bekommen. Zumal die ertragreichsten Varianten, Farmen und Questen, mir nur wenig bis gar keinen Spaß machen. Beim Farmen stur Feinde umzukloppen um an Wertsachen zu kommen, oder riesige Gebiete abzufliegen um kleine Pflänzchen einzusammeln, war schon immer öde. Quests werfen zwar auch guten Gewinn ab, die empfinde ich aber inzwischen als ähnlich langweilig. Die Anzahl an stumpfsinnigen Töte-X-Quests – oder noch besser: töte dreißig davon – hat mit Burning Crusade noch einmal kräftig zugenommen und meine Schmerzgrenze deutlich überschritten.

Gerne gehe ich dagegen mit Freunden in Instanzen, besonders gerne nach Karazhan. Dafür muss man aber gut vorbereitet sein, man braucht große Mengen an Tränken, die man aus Kräutern braut, die man in der Spielwelt findet. Die üblichen Sammelrouten könnte man mit dem teuren Greifen viel schneller abfliegen, hätte seine Kräuter schneller beisammen und den unangenehmen Teil der Geschichte flott erledigt – Zeitersparnis.

Wenn ich mir vor Augen führe, wie wenige Stunden ich im wirklichen Leben arbeiten müsste, um an den schnellen Greifen zu kommen, und dass ich bei dieser Arbeit auch noch mehr Spaß hätte als beim Farmen in WoW, wenn ich mir dann noch vor Augen führe, dass ich die paar Stunden Arbeit schlicht durch die Zeitersparnis in der Raidvorbereitung in wenigen Wochen wieder drin hätte, dann komme ich nicht umhin festzustellen, dass in der World of Warcraft irgendetwas gewaltig schief läuft.

Nicht nur, dass im Spieldesign keinerlei Anstrengungen stecken, Goldhandel zu erschweren, nein, Blizzard fördert ihn geradezu. Ich könnte jetzt eine bekannte deutsche WoW-Fanseite besuchen, dort auf die Gold-Werbung klicken, komfortabel meinen Heimatserver auswählen, den Namen meines Charakters angeben, den fälligen Betrag überweisen und wäre morgen früh im Besitz eines hübschen, schnellen Greifen.

Die Verlockung ist groß.

Man tut es natürlich trotzdem nicht. Nicht nur, dass sich mein Vertrauen in die einschlägigen »Dienstleister« in sehr engen Grenzen hält, dass man mit dem Goldhandel gegen die Nutzungsbedingungen verstieße und die ganze Sache auch sonst den unangenehmen Beigeschmack des Cheatens im Multiplayer hat – beim örtlichen Spielehändler bekäme man für das gleiche Geld mehrere sehr unterhaltsame Vollpreisspiele. Statt eines kleinen Häufchens Polygone, dass einen geringfügig schneller durch die Spielwelt von WoW bugsiert.

Und wir haben uns schon über die Käufer des Pferderüstungs-Addons für Oblivion lustig gemacht.

Guido meint:
Hihi, Google-Ads dazu:

ESG Edelmetall-Ankauf CH - Gold, Silber, Platin, Schmuck und Zahngold
Ladies Diamante shoes - Handcrafted Footwear

Und natürlich hat man bei allem anderen was mit WoW zu tun hat Goldwerbung drin. Interessant...
· 28. April 07 · 18:09
chris [d-frag.de] meint:
Zumindest auf der Startseite hats funktioniert. :) Nach welchem Algorithmus GoogleAds für die Seitenspalte Anne Wills Onlinetagebuch ausgesucht hat, bleibt aber rätselhaft.
· 28. April 07 · 18:19
suicide meint:
Schuld sind nicht die Verkäufer sondern die Käufer.
Würde bei einer Drückerkolonne niemand die Tür aufmachen, würde niemand eine SPAM Mail anklicken und würde niemand Gold in WoW im echten Leben kaufen, dann gäbe es auch keine Verkäufer.
Aber anscheinend gibt es genug Leute da draußen, die es nicht verstanden haben, dass WoW ein Spiel ist das gespielt werden möchte.
Schade...
· 28. April 07 · 18:31
chris [d-frag.de] meint:
Schuld sind alle drei Parteien.

Die Verkäufer verstoßen ganz klar gegen die Nutzungsbedingungen, die Käufer tragen ihren Teil dazu bei und auch Blizzard selbst. Das Flugmount ist geradezu eine Einladung zum RMT (real money trade). Es wäre doch ein Leichtes gewesen, den schnellen Greifen an eine längere Questreihe und an Ruf zu koppeln. Beides wäre nämlich nicht auf andere Charaktere übertragbar.
· 28. April 07 · 19:33
imYemeth meint:
Das Addon ist in vielen Belangen gelungener als das Original, spielt sich schneller, angenehmer, Richard drüben würde "schmerzfreier" sagen. Dummerweise haben die (inzwischen erfahrenen) Spieler die neuen Inhalte gradezu verschlungen... an unseren Paladinen, die mit dem Addon ganz bei Level 1 angefangen haben, konnte man das beispielhaft sehen: Für die letzten 10 Level haben sie nichtmal halb so lange gebraucht, wie für die ersten 60, und das obwohl sie die neuen Areale nicht kannten.

Also muss man "Timesinks" einbauen um die Leute doch irgendwie bis zum nächsten Addon bei Laune zu halten. Die unverschämt harten Raidinstanzen, der hohe Verbrauch an Ressourcen für Ausrüstung/Verzauberungen, die Tränke, der Ruf, der Preis für das "Epicmount"... das Addon hat das Leben in WoW um einiges kostspieliger gemacht.

Vermutlich ist das florierende Geldgeschäft knallhart einkalkuliert. Würde Blizzard es als ernsthafte Bedrohung des WoW-Geschäftsmodelles sehen hätten sie mit BC die ideale Chance gehabt den Goldhändlern das Wasser abzugraben, stattdessen kurbeln die gestiegenen Kosten den Goldkauf gradezu aktiv an: 5000 Goldmünzen für ein Reittier, das liest sich wie eine schriftliche Einladung.

Zudem, was machen die Farmer eigentlich "böses"? Sie machen exakt das was viele Spieler machen, sie wandeln Zeit in ingame Gold um.
Der einzige Unterschied zu einem normalen Spieler ist, dass sie dieses Gold nicht selbst in den WoW "Wirtschaftskreislauf" zurückführen, sondern dies im Austausch gegen echtes Geld andere Spieler tun lassen. Es kommt nicht mal zu einer Inflation, weil der Großteil des Geldes sowieso nicht bei anderen Spielern, sondern bei NSC-Händlern landet.
Schlimmstenfalls erreicht ein Spieler seine Spielziele durch gekauftes Gold schneller, wodurch er weniger Zeit im Spiel verbringt und Blizzard potenziell Einnahmen entgehen. Andererseits benötigt der Goldhandel ebenfalls ganz reguläre, bezahlte Accounts, und etliche Spieler werden länger im Spiel bleiben weil sich ihnen durch das zusätzliche Gold völlig neue Spielinhalte eröffnen.
Rein finanziell ist das Thema für Blizzard somit sicher nicht einmal so interessant. Und hätten nicht viele Spieler ein Problem damit, dass sich andere einen Vorteil erkaufen (vielleicht auch weil es aufzeigt, wie schwer in WoW der Zeitfaktor gegenüber dem Können des Einzelnen wiegt), würden sie sich sicherlich noch weniger um den Goldhandel kümmern.

Achso, ich persönlich habe mich gegen ein schnelles Flugtier entschieden, denn man benötigt es nur für eine Sache: Um schneller Kräuter/Metall zu farmen. Und den Kram kann man sich von den 5000 Gold auch einfach im Auktionshaus kaufen.
· 29. April 07 · 00:01
chris [d-frag.de] meint:
Oh ja, sehr viele gute Punkte! Deiner Einschätzung zu BC stimme ich absolut zu. Bei Level 70 ist ein Riesen-Knick im Spiel, der Schwierigkeitsgrad und der Zeitaufwand steigen enorm. Dafür war man ratzfatz auf 70, und ich hab mich sehr gewundert, dass die benötigten Erfahrungspunkte pro Level ab 65 kaum noch gestiegen sind. Ich hätte für den Schritt von 69 auf 70 eher um die 1,5 Millionen Punkte erwartet und nicht nur die knapp 800.000, die verlangt waren. Genug Quests dafür sind im Spiel, und auch durch die meisten Instanzen rusht man nur ein-bis zweimal durch bis zur 70. Wir haben sogar Leute in der Gilde, die die 70 erreichten und bis dahin nur drei oder vier der neuen Instanzen gesehen haben. Ein Haufen neuer Content, verschenkt! Die Änderungen hinsichtlich der Timesinks sind eigentlich großteils Kosmetik: Du brauchst zum Ruffarmen bei einer Fraktion lange nicht mehr so viel Zeit wie früher, dafür ist das Zeug, das für dich nützlich ist, über viel mehr Fraktionen verteilt. Unterm Strich ist das Jacke wie Hose.

Das möchte ich dem Spiel aber nicht groß anlasten. BC ist grundsolide gemacht, nur für mich ist nach zwei Jahren WoW so langsam der Ofen aus. Ich schau da gerne rein, aber beschränke mich auf die Sachen, die mir wirklich Spaß machen. Timesinks sind da Gift.

Goldgeschäft: Ja, das Spieldesign fördert das. Trotzdem zeigen gerade die hohen Goldpreise in den USA, dass Blizzard dort inzwischen effektiv dagegen vorgeht. Wer legt schon wirklich 600 Dollar auf den Tisch für das Epicflugmount? Zusätzlich zu den Monatsgebühren der Goldfarmer verdient Blizzard natürlich auch an den Accountsperrungen. Will der Farmer danach weiterfarmen, muss schlicht das ganze Spiel neu gekauft werden, um einen neuen Account anzulegen.

Ob und was die Farmer Böses tun, ist für uns Leute ohne Einblick schwierig zu sagen. Wer weiß schon, wo das Gold wirklich herkommt? Wie groß ist der Anteil am verkauften Gold, der normal erfarmt wurde? Was haben Farmbots eingesammelt? Und was entstand schlicht durch Dupen, durch Bugusing?

Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind auch kaum zu durchschauen. Wird das Gold normal erfarmt, werden seltene Worlddrops beispielsweise eher günstiger. Auf der anderen Seite wird gerade aktuell mit Sicherheit ein beachtlicher Teil des Goldes für Tränke oder deren Zutaten ausgegeben. Und das schlägt sich im Preis nieder. Freut mich als Alchimisten natürlich, aber wenn ich mir anschaue, was ich im AH hinblättern müsste für die Tränke für einen einzigen Kara-Run, wenn ich sie nicht selbst brauen würde, dann wird mir ganz schön übel.

Zumindest das hat Blizzard wohl offensichtlich gejuckt, wie man an den Patchnotes für 2.1 sieht. Ansonsten zeigt das Craftingsystem in seiner ganzen Größe und Widersinnigkeit aber immer noch sehr schön, wie wenig Gedanken man sich bei Blizzard ursprünglich über Server-Ökonomie gemacht hat.

Zum schnellen Flugtier: Stimmt, aber man erspart sich bei den Reisewegen in den Outlands auch generell die alten Greifenpunkte. Teilweise ganz praktisch, weil man z.B. direkt vom Schattenmondtal über Höllenfeuer nach Nethersturm fliegen kann, ohne den Umweg über Shattrath.

Richard drüben würde "schmerzfreier" sagen.

Ich hoffe, nicht. :) Entweder es ist frei von Schmerzen oder eben nicht. Aber dass es freier als frei ist, bezweifle ich mal rundheraus.
· 29. April 07 · 02:53
imYemeth meint:
Stimmt, er würde nur schmerzfrei sagen. ;-) Dubbdidei.

Dass Blizzard beim nächsten Patch den Schwierigkeitsgrad und den Zeitaufwand der Haupt-Engamebeschäftigung herunterkurbelt ist sicher zum Großteil auf die massive Kritik der Spieler zurückzuführen, und diesmal haben sich nicht nur die "Hardcore" oder Gelegenheitsraider beschwert, sondern wirklich alle. Ich kann nur von mir sprechen, aber ich logge mich momentan doch deutlich seltener ein als vor Burning Crusade, einfach weil ein Teil des Contents vor mir wie eine undurchdringliche Mauer steht. Und selbst wenn man diese Mauer mit gewalt einreisst, ist der Nutzen doch nur gering, hat Blizzard die Endgame-Gegenstände im Vergleich zu früher doch deutlich schwächer gestaltet.

Dummerweise sind die größten Neuerungen des nächsten Patches zwei weitere Raidinstanzen, die natürlich hinter dieser Mauer liegen... Blizzard muss zwangsweise handeln, wenn sie keine Kunden verlieren wollen, und die Kunden wollen Content, und nicht Farmen oder Grinden.
Aber Blizzard ist nicht blöde, insofern bin ich hoffnungsvoll dass sie noch die Kurve bekommen, allerdings dürfen die Abozahlen zur Jahresmitte deutlich einbrechen, wenn sie inhaltlich nicht noch ein paar Asse im Ärmel haben.

Nochmal zur Goldfarm-Problematik: Mir ist da noch dieser Tagesschaubeitrag (halbes Jahr her oder so) eingefallen, der die teils unwürdigen Methoden gezeigt hat, mit denen Goldhändler arbeiten.
Eigentlich ist es traurig, dass Blizzard solche Zustände bewusst in Kauf nimmt, obwohl sie mit ein paar Entscheidungen im Spieldesign das ganze Geschäft zumindest etwas uninteressanter machen könnten. Accountschliessungen sind sicherlich wichtig und richtig, aber wenn man Mittel hat um das Problem im Keim zu bekämpfen...

· 29. April 07 · 10:59
Micha meint:
Wofür zum Geier brauchst du noch Tränke für Karazhan? :D

Also Manatränke klar, als Heiler ist das ja euer teuerster Raid-Buff leider, aber sonst brauchst ja nix ^^.

Allem anderen was gesagt wurde kann ich mich nur anschließen, auch wenn ich in nem Raid bin der im Endgame-Content recht weit ist weil wir genug wahnsinnige gefunden haben, die Zeit+Skill investieren um Beta-Encounter zu testen ^^.
· 29. April 07 · 11:34
chris [d-frag.de] meint:
Zum nächsten Patch: Ich verstehs einfach nicht. Okay, es kommen ja auch diverse neue Questreihen, viele Veränderungen an den 5er-Instanzen, aber warum müssen jetzt schon Hyjal und Black Temple sein? Beide! Und: Sollen die dann tatsächlich bis nächstes Jahr, bis zum Erscheinen des nächsten Addons, reichen?

Einerseits bauen sie Timesinks en masse ein, über die sich sogar die absoluten Hardcore-Raider beschweren, andererseits verballern sie an vielen Stellen grundlos Content. Jeweils alle paar Monate eine neue Raidinstanz mit neuem Tier-Set zu liefern, gehört doch zu den Dingen, die im Hauptspiel absolut funktioniert haben. Für mein Empfinden jedenfalls.

Für die gelieferte Masse an 5er-Instanzen ist man auch eigentlich zu schnell auf 70. Heroischer Schwierigkeitsgrad hin oder her. Komisch ebenfalls, dass die nun fast alle auf dem Winged-Dungeon-Prinzip beruhen. Das hat in Düsterbruch zugegebenermaßen sehr gut funktioniert, aber deshalb muss man doch nicht _nur_ noch das bringen. Unter anderem mit Stratholme, Scholo, BRT, BRS, selbst mit Maraudon hat Blizzard im Hauptspiel viele verschiedene Designansätze ausprobiert. Die haben nicht alle schlecht funktioniert.
· 29. April 07 · 11:45
chris [d-frag.de] meint:
@Micha: Wir haben halt doch zu nem großen Teil Gelegenheitsspieler im Kara-Raid. Und eigentlich bin ich inzwischen einer davon. :) Wir verbraten einfach Unmengen an Tränken, um den Equip-Nachteil auszugleichen. Viel nützen tut das auch nicht immer. Davon, Kara einmal durch zu haben, sind wir noch weit entfernt.

Ich finds auch ehrlich schade, dass Blizzard Karazhan so dermaßen in den großen Raidzirkus integriert hat. Im Hauptspiel lief das bei uns so, dass die Raidbegeisterten mit ihren gildenübergreifenden 40er-Raids losgezogen sind und dass wir die 20er-Instanzen aus Spaß an der Freude innerhalb der Gilde angegangen sind. Das war unsere Gelegenheit, Raider und Gelegenheitsspieler unter einen Hut zu kriegen, und wir hatten in Zul und AQ20 ne Menge Spaß.

Ein Karazhan außerhalb der Attunement-Reihe für die 25er-Instanzen hätte ich persönlich deshalb eigentlich bevorzugt.
· 29. April 07 · 11:55
imYemeth meint:
Der Patch... ich glaube dass Mount Hijal und Black Temple vor allem deshalb kommen, weil sie fertig sind. Der ganze Patch enthält Inhalte, die es vermutlich einfach nicht mehr in die Releaseversion geschafft haben aber weitestgehend fertig designed und entwickelt waren (Skettis, Netherdrakes etc.)
Hinzu kommt noch, dass die ersten Gilden den zweiten grossen Boss bald bezwungen haben, die werden den Black Temple sicher gleich im Anschluss besuchen. Klar, Gilden wie Nihilum machen einen lächerlich geringen Anteil an den Millionen von WoW-Spielern aus, aber sie machen, sozusagen, Politik, und man tut gut daran sie bei Laune zu halten.

Blizzars Mühlen mahlen langsam, wirkliche Reaktionen auf die aktuelle Kritikwelle (jenseits von den Veränderungen an Elixieren und dem Feintuning einiger Kämpfe) dürfte man wohl erst im nächsten oder übernächsten Patch erwarten... wenn Blizzard nicht doch am "1-Addon pro Jahresplan" festhält und die Contentpatches bis auf weiteres aussetzt.

Insgesamt hat sich Blizzard mit dem Endgame von Burning Crusade glaube ich einfach etwas verkalkuliert. Man hat einiges an der Erfolgsformel des Originals verändert, und das scheint nicht in allen Punkten aufgegangen zu sein. Wahrscheinlich ist man letztlich zeitlich extrem in Verzug geraten und konnte nicht mehr ausreichend testen, was die zahlreichen Balancing-Probleme (mal Shattered Halls Heroic besucht?) erklärt.

Karazhan und Tränke... klar kann man Karazhan mit einer optimalen Truppe problemlos ohne Trankeinsatz machen, jeder Boss beim ersten Versuch, und man ist in knappen 4 Stunden fertig. Allerdings ist eben genau das das größte Problem daß ich mit dem Raidinhalten im Addon habe: Sie fordern 100%, von jedem.
Im Prinzip klang die Idee der kleineren Raids ja ganz gut, mehr Teamwork notwendig, kleine Gruppen sind leichter aufzustellen und zu verwalten und wahrscheinlich wollte man die Raids mehr Spielern zugänglich machen, als das früher bei den 40-Mann (+Reserve dann bis zu 60-80) Truppen der Fall war. Allerdings ist fast das genaue Gegenteil eingetreten, die kleineren Raids sind deutlich schwerer, einfach weil sie weniger Fehler erlauben. Eine suboptimale Klasse in der Aufstellung? Tja, dann wird der Kampf gleich 3x so schwer. Jemand AFK weil es an der Tür klingelt? Dann dürfen alle Zwangspause machen. Jemand kein Mittzwanziger mehr mit flotten Reflexen? Dann viel Glück. Etwas übertrieben, aber in den alten Molten Core Zeiten gab es deutlich mehr Spielraum in dem man erfolgreich sein konnte. In einer 10er oder 25er Truppe fällt jedes schwache Glied sofort auf, stellenweise wird man fast vor die Wahl gestellt nette Leute, Freunde, mit denen man seit ewigkeiten zusammen spielt auszutauschen, weil ihr Schadensoutput zu schlecht oder ihre Ausrüstung nicht gut genug ist.

Nunja, bei aller Kritik sollte man nicht vergessen, dass Blizzard mit World of Warcraft und auch Burning Crusade etwas geleistet hat, an dem sich die nächsten Jahre bis Jahrzehnte alle anderen Konkurrente messen lassen müssen.

Ähm, eigentlich war der Artikel über Goldhandel, oder?
· 29. April 07 · 13:46
Micha meint:
Hmm, das finde ich aber gerade gut. Das die Raids keine Fehler mehr erlauben.

Und bitte - Karazhan ist wirklich weit davon entfernt, schwer zu sein, also jetzt im Moment, wo es so massiv generft wurde.

Ne Hardcore-Gilde ist schnell durch, ne Gilde aus Casuals langsamer - aber vorankommen _muss_ man eigentlich.
Das größte Problem was ja Casuals haben, ist der Erfahrungsmangel - es gab mit BC ja vor allem viel Wiederverwertung - gerade bei den Boss-Encountern. Die Raider kennen die meisten Boss-Mechaniken, Casuals müssen sie erst lernen. Das kostet klar mehr Zeit.

Aber es gibt in ganz Karazhan keinen Gear-Check mehr, vielleicht abgesehen von Illhoof, der optional ist. Aber Nightbane z.B. war in der ersten Version noch um einiges stärker als Maulgar, und das isn 25er Boss.

Es kommt ja noch mindestens ein Content-Patch, schließlich fehlt Zul Aman noch, das ja damals zumindest als 10er Instanz angekündigt war, also auch wieder (hoffentlich) mehr auf Casuals abzielt.

Beim Attunement stimm ich dir zu, finds auch nicht wirklich gelungen, aber ich vermute man wollte einfach alle Raider zwingen jeden Dungeon zu besuchen, damit sie nicht umsonst programmiert wurden ;).
Auf der anderen Seite ist der Loot aus Karazhan identisch zu dem Loot von Gruul und Magtheridon - also wozu diesen Krampf antun (wobei Gruul ja nix mehr kann), wenn man auch mit 10 Leuten viel entspannter an Items kommt. Ganz davon ab, das Heroic-Zeugs ebenfalls T4-Niveau hat und dafür braucht man sogar nur 5 Leute.

@Chris:
Hmm, es gibt aber im Spiel keinen Equip-Vorteil mehr für Raider. Also gut, im SSC und TK droppen gute Sachen und so, aber es gibt im Moment nur eine Sache, die Equip-Vorteile versprechen, und das sind Berufe. Das Schneider-Damage- und Heiler-Set ist besser als das (aktuelle) T5 (wird zum Glück gepatcht, so das ich wenigstens T5 nehmen kann), Krieger können sich die Brustplatte mit dem höchsten Itemlevel aktuell ingame schmieden (also ok, 2x upgegradet, aber 1x upgraden is machbar und macht sie auch schon extrem stark) und von den Waffen fang ich gar nicht erst an. Lederer-Sachen sind auch sehr gute dabei, wenn auch kein so überragendes wie bei Schneidern, glaub ich.

Wer Quests gemacht hat und vielleicht 2-3x in der Woche ne Heroic macht, hat absolut raidfähiges Equip und unterscheidet sich nur wenig von nem Raider der im Moment Gruul und Magtheridon down hat. Erst nach Hydross fängts dann an, das die Items geringfügig besser werden.
· 29. April 07 · 14:02
Micha meint:
Ahja, was ich vergessen hab :D

Hyjal sollte schon im normalen WoW kommen, also das wurde mal Zeit ^^.

Und Nihilum, DnT & Co. machen keine Politik imho, sondern sind die Stars der "Branche" und haben einfach ein unglaublich großes Publikum. Also der Effekt bleibt der Gleiche, Blizz arbeitet enger mit ihnen zusammen als man sich das als Normalo wohl vorstellen kann, aber ich glaube das sie wenig Einfluß auf die Entscheidungen haben. Sie können dann nur stärker Druck machen, wenn es gilt die Konsequenzen zu patchen ^^.
· 29. April 07 · 14:08
imYemeth meint:
http://www.youtube.com/watch?v=89QrJ-OIcEA
Habs selbst noch nicht gesehen, bin nur grade über den Link gestolpert, eine BBC-Doku just zu diesem Artikel, wohl auch mit Statements von Blizzard.
· 29. April 07 · 14:55
imYemeth meint:
Edit, nicht wirklich Doku, auch nur son kurzer Tagesthemen-Bericht.
· 29. April 07 · 14:56
chris [d-frag.de] meint:
Hmm, das finde ich aber gerade gut. Das die Raids keine Fehler mehr erlauben.

Genau da liegt mein Problem. In der Pauschalität. Klar muss man für die Profis und Vielspieler anspruchsvolle Raids bieten. Aber das müssen doch nicht _alle_ sein. Da darf doch bitte _irgendwas_ dabei sein, was zu zehnt in einer nicht ganz so optimalen Gruppe ohne zu viel Frust machbar ist. Eigentlich hab ich mir genau das von Karazhan erhofft.

Dass der Schwierigkeitsgrad in WoW je nach Zusammenstellung der Gruppe, Erfahrung im Zusammenspiel und nach Equip teils wirklich heftig schwankt, ist keine ganz neue Erkenntnis. Schön zu sehen auch an den 5er-Instanzen auf dem Weg zur 70. Da hats teilweise gereicht, wenn ein einziges Gruppenmitglied ein Levelup hatte, um aus einer erst frustrierend schweren Instanz einen Spaziergang zu machen.

Klar, wenn du zehn Leute in guter Zusammenstellung hast, die einigermaßen ausgerüstet sind und eben 2-3x die Woche in Heroics gehen, wirst du wenig Probleme haben. Die zehn Leute haben wir aber nicht. Viele der Hauptspiel-Endgame-Raider schauen inzwischen eher selten rein, ich selbst war auch erst zwei oder drei Mal überhaupt in einer Heroischen Instanz. Und dann greift der Gear-Check in Kara eben doch ganz gut. :)

Zum gleichen Thema, wenn auch nicht ganz meine Meinung:
http://tobolds.blogspot.com/2007/04/good-old-days-of-molten-core.html
· 29. April 07 · 16:28
Micha meint:
Das mit dem Levelup aber nur, wenn er zwischendurch zu nem Trainer fliegt, sonst bringt das auch nix :P ;)

Und für Karazhan komplett gibbet sowieso kein "optimales" Setting, weil ja jeder Boss andere Klassen "bevorzugt". Aber ich versteh halt net, wo das Problem ist wenn es immer die gleichen Leute sind. Wenn die Spieler durchwechseln - ok, klar, wenig Lerneffekt. Aber man macht ja nun nen Fehler nicht mehr als ein- oder zweimal, bis man es begriffen hat, und insofern sollte man sich durchwursteln können ^^.
· 29. April 07 · 17:37
Micha meint:
Hmm, den Artikel gelesen und widerspreche ihm da ^^. Das ist pures "verklären" der guten alten Zeit.

Molten Core war am Anfang sackschwer, erst als nach und nach bessere Items ins Spiel kamen - und das kamen sie in Massen - wurde es leichter. In den Anfangszeiten konnte _keine_ Random-Gruppe "mal eben" MC gehen. Die sind net über den ersten Riesenpull hinaus gekommen.

Erst als die Casuals mit ZG und AQ20-Items vollgestopft waren (selbst Tier0,5 war massiv stark im Vergleich zu früher) wurde MC leichter, aus dem einfachen Grund, das die Items in ZG&Co auch gleichwertig und besser waren als das meisten MC-Zeug.

Schau dir mal die Belohnungen für die neuen Fraktionen an, die jetzt mit dem Patch kommen. Da sind wieder Items dabei, wo ich mir denke, mein lieber Scholli. Allein die geben Spielern wieder ne höhere Chance, vorranzukommen.

Dann noch ein anderer Punkt:
Sorry, aber ihr könnt net sagen das Karazhan schwer ist, wenn ihr die Heroics nicht macht. Man geht ja auch nicht direkt nach BWL, ohne vorher im MC gewesen zu sein.
Nur weil Kara ne 10er Instanz ist, gibt es trotzdem Dungeons die ich als "Vorstufe" bezeichnen würde, und das sind in BC die Heroics. Da fallen Items die Karazhan viel leichter machen und man lernt seinen Charakter noch mehr beherrschen, gerade bei Bossen die neue Fähigkeiten haben.
Das auch die Heroics nicht das Gelbe vom Ei sind, gerade beim Balancing, is ne andere Sache, aber sie bieten jedem die Möglichkeit sich zu verbessern, wenn er merkt das es in Karazhan noch nicht reicht. Und sie dauern nicht länger als 2h (für die längste, 45 Minuten für die kürzeste)
· 29. April 07 · 17:45
chris [d-frag.de] meint:
Klar war MC am Anfang sackschwer. Hat damals lange gedauert, bis wir überhaupt bei den ersten beiden Bossen waren. Zu der Zeit sind die Casuals aber in Raids in Strat, Scholo etc. herumgehüpft. Die hatten null Anspruch, waren aber ne gute Gelegenheit, eben auch einfach mal mit Kumpels ohne große Rücksicht auf die Ausstattung oder die Zusammensetzung los zu ziehen und _trotzdem_ schrittweise Equip zu verbessern. Als die Casuals nach MC sind, war der schon ziemlich einfach.

Diese Mini-Raid-Zwischenstufe fehlt mir in BC einfach. Klar, im Hauptspiel gabs _nur_ die, insofern ist die aktuelle Situation schon eine Verbesserung. Und ich weiß auch, dass Blizz die 60er-5-Mann-Instanzen damals nur für kleine Raids geöffnet hat, weil sie ansonsten schlicht keine Zwischenstufe zum MC gehabt hätten. Die waren eine Notlösung.

Mir ist auch klar, dass Karazhan im Grunde genau das ist, wonach jahrelang alle gerufen haben: Eine Instanz mit Anspruch und Belohnungen eines Raids, aber für weniger Leute.

Nur für mich persönlich passts halt leider nicht.

Mit den Heroic Instances hast du natürlich Recht.
· 29. April 07 · 18:40
imYemeth meint:
Hmmm, die Heroics sind teils um einiges schwerer als Karazhan, nur so nebenbei. Mal ganz davon abgesehen dass die Heroicitems kaum Vorteile gegenüber dem Blaukram bieten.

Zum Thema MC:
Molten Core war wirklich einfacher, da muss man nichtmal viel verklären. Die Kampfabläufe waren wesentlich simpler gestrickt, Tanken, Heilen, Schaden machen... die Fehlertoleranz war einfach höher. Dass man sich trotzdem die Zähne daran ausgebissen hat lag vor allem an der Organisation, von 10-15 Mann Chaoszergen durch Strat, Scholo und UBRS hin zu einem organisierten 40 Mann raid, mit DMG-Go! Makros bei "Trashmobs", CT-Raid weil es keine Symbole und nichtmal ein Raidinterface gab... aber es war genau der richtige Schwierigkeitsgrad. Man hat sich wochenweise, Boss für Boss vorgekämpft, man konnte immer Erfolge sehen und es gab nur ganz ganz wenige Frustpunkte an denen gar nichts ging... konkret Ragnaros der ohne passende Ausrüstung unschaffbar war.

Zum Thema 100% geben:
Irgendjemandem ist es immer nicht schwer genug, aber WoW hat nunmal einen hohen Anteil an Freizeitspielern, deren Schmerztoleranzen schon das uralte Super Mario 1 deutlich überschreitet. Und viele dieser Spieler hatten im alten WoW viel Spass, sind aber momentan fast nur noch gefrustet.
· 29. April 07 · 19:58
imYemeth meint:
Ach mist, zu schnell auf abschicken gedrückt. Worauf ich hinaus will, es fehlt eine Zwischenstufe, auf der man unkompliziert Spass haben kann bevor man sich Gruul oder Moroes gegenüber sieht. Karazhan bietet das derzeit nur für wenige, und das ist schade.
· 29. April 07 · 20:04
Kiseran meint:
Ich versteh immer wieder nicht, was für Probleme die Leute immer mitm Geld haben. Mein alter Priester (aufgegeben auf Lvl 70) hatte Alchemie und Kräuterkunde als Berufe. Ich hab mit ihm jede Instanz bis hin Karazhan gesehen, inklusive der AQ und Naxx.
Einfach nur mit der Politik "Nix im AH kaufen" und 1x die Woche n halbes Stündchen Kräuter farmen hab ich mir mit der Zeit nen Goldvorrat von 2000g angehäuft. Dann kam das Addon. Ich hab auf 70 hochgequestet. Danach hab ich noch 1,5 weitere Questgebiete abgearbeitet. Einerseits weil ich die Storys sehen wollte, andererseits weils ordendlich Kohle gibt.
Stand danach:
- Episches Flugmount
- Barvermögen von 1500g

Kann mir jemand verraten wozu ich Gold kaufen sollte? O.o
· 29. April 07 · 20:57
chris [d-frag.de] meint:
Du natürlich nicht. :)

Aber das sieht bei jedem anders aus. Ich hab vor knapp einem Jahr mit den 40er-Raids aufgehört, war nur noch zum Spaß in den 20ern. Die zweite Jahreshälfte 2006 war ich generell selten online. Startguthaben für BC: 200 Gold. Level 70 hab ich mit 1800 Gold erreicht, aktuell sinds 2500. Long way to go.
· 29. April 07 · 23:14
Micha meint:
Ich kann einfach keine größeren Goldsummen behalten. Dann gibts was gutes im AH, irgendein Schneiderrezept oder so - oder ich stelle fest das ich die Hälfte der Gems in meiner Ausrüstung noch nicht auf den aktuellen Stand gebracht hab und muss mir auf einen Schlag 8 Lebendige Rubine kaufen, Stückpreis ca. 65 Gold ^^.

So geht er hin, der schnöde Mammon ^^. Aber gut, das Zeug is ja auch zum ausgeben da :D
· 30. April 07 · 00:45
Gnizzel meint:
Ich spiele WoW (mein erstes MMORPG) seit der EU Beta und würde mich persönlich als "ambitionierten Casual Gamer" bezeichnen ;-) Mein Ziel ist schon, möglichst alles im Spiel gesehen / erlebt zu haben. Es gibt Phasen, wo ich fast täglich mehrere Stunden on bin und Phasen, wo ich mir nur ein bisschen zocken am Wochenende gönne.

Was das Gold angeht, gehe ich mit denen konform, die keinen Sinn im Goldkauf sehen. Questen (erst recht, seit es bei Erreichen des Levelcap Gold für XP gibt), Twinks für Sammelberufe und ein sehr sparsames AH Verhalten reichen IMO vollkommen aus. Natürlich hilft eine entsprechende Berufeverteilung und ein faires Verhalten innerhalb einer Gilde enorm. In meinem Fall kann ein Spieler weniger gut Primals farmen, dafür besser Pflanzen für Pots und Elixire. Ergo farme ich für ihn seine Mats mit und er gibt mir meine Pimp-Ups. Nur so als Beispiel.

Ich habe zu 60er Zeiten unsere Raids organisiert (nicht geleitet, "nur" die zeitliche und personelle Orga drumherum erledigt) und ich kann nur sagen, dass die 40er Raids alles andere als angenehm waren. "Individualisten", Unzuverlässige, Faulenzer und notorische Lügner können jedes Klima zerstören und es gab sie immer wieder. Dazu kommen dann noch Missverständnisse, menschliche Konflikte, Stress im RL und fehlendes Vorankommen und schon knackt es im Raid-Gebälk. Wenn es nicht immer wieder neue Höhen (sowohl in der Raid-Orga als auch in den Raid-Erfolgen) gegeben hätte, wäre der Spielspass schon llängst abhanden gekommen. Mit diesem Hintergrund empfinde ich derzeit Karazhan als eine echte Entspannung. Es macht Spass und fordert zugleich. Auch die 25er Instanzen empfinde ich als eine Verbesserung gegenüber den 40ern, auch wenn sich hier schon wieder Spieler tummeln, die dem Nutzen von Elixieren, Verzauberungen, Waffenölen und anderen Pimp-Ups ... sagen wir "kritisch" gegenüberstehen :-( Immer das gleiche ...

Was ich mit BC schick finde ist, dass es eine größere Item-Variation gibt als zu Pre-BC Zeiten. Per Quest, per Ruf oder per Beruf lassen sich gleichwerige bis bessere Ausrüstungsgegenstände organisieren als sie in Instanzen droppen. Somit ist man nicht ausschließlich auf bestimmte Instanzen angewiesen, um einen bestimmten Equipment-Stand zu erreichen. Meines Erachtens sollte Blizzard das noch um 1-2 Größenordnungen erweitern. Für jede "Spielart" (Raider, Casual, Crafter, Quester, Farmer, etc.) sollten ähnliche Items implementiert sein. Das hätte m.E. zur Folge, dass man mehr Möglichkeiten hat, sich für einen gegebenen Slot ein Item zu suchen, dass den eigenen Möglichkeiten zu einem gegebenen Zeitpunkt entspricht. Auf diese Weise würden weniger Spieler "abgehängt" werden und es wäre leichter, auch nach einer mehrmonatigen Pause wieder einzusteigen. Weiterhin würde man auf diese Weise diejenigen Spieler ausfiltern, die eigentlich überhaupt keine Lust aufs raiden haben, dies aber trotzdem machen, weil sie halt das Equip haben wollen. Das verlorene Prestige (mehr Items in gleichwertiger Qualität mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden in der Beschaffung vermindern natürlich die "Protz-Wirkung") könnte man denke ich durch die Einführung, bzw. den Ausbau von Titeln, von Bannern, von Wappen und ähnlichen Dingen kompensieren.

Naja, eigentlich ging es ja nur ums Gold ... ;-)
· 30. April 07 · 10:22
Hier gibt es ganz lustige charts zu der angesprochenen Situation:
http://www.gamerprice.com/wow-gold-study.html

P.S. Natürlich kauft "man" kein Gold, überhaupt keiner kauft Gold, wenn man ihn danach fragt.
Ich frage mich nur wo dann die angeblichen Millionen herkommen sollen, die im Markt für virtuelle Güter angeblich umgesetzt werden sollen.

Auch wo die Netten Herren und Damen aus China zu ihren über 1000 Bewertungen bei ebay kommen, wenn das Zeug doch keiner kauft, ist mir völlig schleierhaft....
· 30. April 07 · 11:06
Gnartz meint:
Die BBC hat sogar ne Sendung schon drüber gebracht wer einigermaßen englisch kann sollte es gut verstehen können Hier
· 30. April 07 · 11:26
Blacky meint:
Es ist Zeit für ein bisschien Paranoia.

Warum ist der Goldhandel in WoW eigentlich so drastisch angestigen?
Und noch besser, warum wird dagegen fast nichts gemacht?,
oder wird was dagegen gemacht und wir merken es nicht?
Steckt sich Blizzard einen teil des WoW Goldhandels etwa in die eigene Tasche?
Wie schaffen es die Personen Characters zu erstellen, hunderte von Jusern anzuquatschen und dann noch den Char. rechtzeitig zu löschen?
Macht das diesen Personen Spaß?
Und Wie viele Millionen (reales Geld) haben sie schon erbeutet?
Sollte ich damit auch anfangen?
Lohnt es sich ein Ticket an den GM zu Schreiben und ihm von der Goldwerbung zu erzählen, nur um nacher festzustellen das der GM es selber war?

Oder sollte man auf diese Werbung überhaupt nicht achten?

Ich weiß es nicht.



Das Problem dieser Werbung ist halt, dass der Spielspaß in WoW dabei verloren geht.
Schade da das Potenzial von WoW eigentlich noch nicht ganz ausgeschöpft ist.



P.S: Danke Gnatz, der Film von BBC könnte mir ein paar meiner Fragen beantworten.
· 30. April 07 · 23:03
Sven meint:
Mein Problem mit dem Endgame-Content von World of WarCraft ist schlicht, dass die Motivation für eben diesen fehlt. Die Ausrüstung macht nicht mehr den Unterschied wie früher, die Storyline kann ich schon Monate früher auf Fanseiten lesen, weil andere Gilden um ein vielfaches schneller sind und überhaupt braucht man zum erfolgreichen Spielen sehr viel Zeit und eine Arbeitsgemeinschaft streitsüchtiger, aber extrem talentierter und gut-spielender Egozentriker. Ich habe in einer vergleichsweise erfolgreichen Gilde gespielt und letztendlich mit dem Endgame aufgegeben, weil es keinen Spaß mehr macht.

Allerdings kann ich WoW das nicht vorwerfen. Es gibt Spielgemeinschaften die diesen Content brauchen. Mittlerweile ist das Problem gut gelöst. Selbst als baldiger Wochenendspieler kann ich noch mir noch zwei Sets sammeln (normale und heroische 5er) und habe mit dem nächsten Patch erneut Questgebiete. Mich stört nur noch, dass ich mich nicht mehr so stark in die Story eingebunden fühle.

Das Goldproblem ist meiner Meinung nicht DER Timesink schlechthin. Gerade in meiner Zeit als Gelegenheitsspieler (eine 5er-Instanz pro Tag, keine zwei Stunden täglich) habe ich ein enormes finanzielles Polster aufgebaut. Jetzt habe ich den gesamten Solo- (mit Ausnahme einiger Fraktionen) und alle normalen 5er-Instanzen durchgespielt (weiterhin mit einer durchschnittlichen Spielzeit von 2 Stunden täglich) und immer noch den gleichen Betrag an Gold, aber zusammen mit einem epischen Flugreittier im Rucksack.

Es fliegen soviele mit epischem Untersatz durch die Gegend, dass das vor BC gesparte Geldmenge extrem hoch sein muss - und ich gehe davon aus, dass Blizzard das wusste.
· 1. Mai 07 · 14:00
SCUMM meint:
Da lobe ich doch einfach mal die Menschen die hinter Neverwinter Nights 2 stehen. Auch NWN2 ist ein sehr beliebtes RPG das ziemlich auf Multiplayer ausgelegt ist. Laut Obsidian/Atari ist es absolut verboten in irgendeiner Weise Geld damit zu machen, insbesondere durch Monatsaccounts für bestimmte Serverwelten.
· 2. Mai 07 · 15:51
Micha meint:
Ist der Goldverkauf in WoW auch, und? Dieser Kommentar zeigt jetzt was? Das Atari es leichter hat, die 100.000 NWN2-User zu kontrollieren, dass sie auch ja für nichts anderes Geld ausgeben als die Atari-eigenen NWN2-Addons während Blizzard kläglich versagt, multinationale Gesetzgeber dazu zu bringen, 9 Millionen Menschen zu kontrollieren? ;D
· 2. Mai 07 · 23:38
imYemeth meint:
Jetzt fehlt nur noch ein Second Life und ein Autovergleich. ;-)
· 3. Mai 07 · 09:14
chris [d-frag.de] meint:
Gibts eigentlich Autos in Second Life? Dann könnten wir das gleich in einem Aufwasch erledigen. :)
· 3. Mai 07 · 14:37
Kreon meint:
Natürlich gibt es Autos in Second Life!
· 3. Mai 07 · 18:57
GameNut meint:
Gerade letzte Woche hat Blizzard wieder über 114'000 Accounts geclosed. Meiner Meinung nach sind aber die gratis Test-Accounts das Problem!
· 6. Mai 07 · 18:23
chris [d-frag.de] meint:
Das Bannen hat schon Auswirkungen. Kann man direkt am Goldpreis ablesen. :)

Die Testaccounts helfen natürlich nicht gerade, aber meines Wissens können die die Briefkästen gar nicht benutzen. Oder wurde das inzwischen geändert?
· 6. Mai 07 · 21:09
imYemeth meint:
Naja, über die Testaccounts läuft imo der meiste Whisper- und Channelspam.
· 7. Mai 07 · 21:54
take meint:
Just heute habe ich in einem anderen blog die Frage gestellt, wie ich denn innerhalb von 3 lvl an sooooo viel Gold kommen soll, um mir die nächste Stufe des Penisvergleichs (ja, das epic-Flugmount) leisten zu können - wiewohl ich bis dato nie Probs hatte genug Gold zu haben. Die Sichtweise des Autors des Ausgangsartikels kann ich daher nur zu gut nachvollziehen.

Noch bin ich mindestens 20 Stunden (playtime) von der Ernüchterung entfernt, aber ich frage mich schon jetzt, wann ich mir von blizz derart verarscht vorkomme, dass ich dieses Wissen nicht mehr mit Selbstverarschung kaschieren kann. Gestern habe ich für ´ne Questfolge 180 (in Worten: einhundertachtzig!!!) Wildtiere in Nagrand gelegt, ich habe Federn, Knochen, Male, Perlen und sonstigen aberwitzigen Schnickschnack bei mobs looten müssen, deren Droprate gegen 0 (in Worten NULL!!!) tendierte, gagaga.

Vor diesem Hintergrund hat es sozusagen etwas befreiendes, sich aus der blizzardchen Zwangsjacke vermittels eines kleinen Onlinegeschäfts zumindest teilweise heraus winden zu können.

Andererseits haben mich meine 2 Lieblingsgildis am späten Abend noch zu einem wirklich unterhaltsamen und erfolgreichen Tiefensumpf-run mit genommen und schon war wieder jeglicher Groll vergessen --> selfowned ;-))
· 9. Mai 07 · 14:10
chris [d-frag.de] meint:
Laut Slouken wird ab 2.1 die Rate gedrosselt, mit der man Whispers absetzen kann. Für Addons, die auf Knopfdruck herumspammen, ist dann wohl erst mal Schicht im Schacht.

Für Trial-Accounts sind wohl noch deutlich härtere Einschränkungen geplant.

Find ich gut. :)
· 10. Mai 07 · 18:24
imYemeth meint:
Jo, ebenso wird aber auch die Funktion entfernt, um per Addon Tickets zu verschicken.
· 10. Mai 07 · 19:01
chris [d-frag.de] meint:
Wobei ich die Begründung da ebenfalls nachvollziehen kann. SpamSentry sammelt Spam-Mails ja und sendet die Informationen dann irgendwann gebündelt. Bis dahin arbeitet der Spammer unbehelligt weiter.

Den Link find ich gerade leider nicht mehr wieder, aber laut Blizzard sind auch für sie die Informationen über Spammer umso wertvoller, je zeitnäher sie sie bekommen.

Ganz andere Frage: Von mir völlig unbemerkt gibt es in den Interface-Optionen wohl schon seit einiger Zeit neben dem Schimpfwortfilter eine Option, um einen Spamfilter einzuschalten. Hat das jemand schon mal gemacht? Ich trau mich nicht so richtig, weil ich Angst hab, dass am Ende irgendwelche erwünschten Mitteilungen verschwinden könnten...
· 11. Mai 07 · 10:04
imYemeth meint:
Öhm, jetzt wo Du's sagst... keine Ahnung.
Eventuell hatte ich das mal angeschaltet, und es hat einfach nur doppelte Nachrichten, u.A. beim herbeizaubern von Wasser, rausgefiltert. Das kann aber auch ein Chataddon gewesen sein.
· 11. Mai 07 · 10:55

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