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d-frag.de :: demo or die

demo or die

von chris · 15. April 07 ·

fr-041: debrisWir haben Computer geliebt, leidenschaftlich gerne mit ihnen gespielt und an ihnen herumgeschraubt. Wir hatten die c't abonniert, obwohl wir nicht die Hälfte ihres Inhaltes verstanden haben, haben versucht, mit Turbo Pascal oder Ähnlichem selbst kleine Programme zu schreiben. Begeistert nicht nur von Computerspielen, sondern vor allem auch von der Technik dahinter. Ende 2000 saßen wir deshalb staunend, mit offenen Mündern vor unseren Monitoren.

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fr-08Der Grund war fr-08:.das.produkt. Auch wenn man als Computerspieler mit der Demoszene im Grunde nicht allzu viel zu tun hat, so gibt es doch immer wieder Intros und Demos, die weite Verbreitung finden, die begeistern, die praktisch jeder kennt. fr-08 ist bis heute wohl das bekannteste Intro der Demogruppe Farbrausch und zeigt hervorragend, was Intros als Form der Computerkunst ausmacht: Der computergenerierte, musikalisch unterlegte Kurzfilm führt uns durch mehrere Szenarien, von kurios bis alltäglich, überzeugt mit gewagten Kamerafahrten und überbringt seine Message in Form von durchs Bild gleitendem Text. Als würde das noch nicht reichen, sorgt auch die technische Umsetzung für Staunen: Ein Film in dieser Länge, der derart viele unterschiedliche optische Eindrücke transportiert – wie haben die den in eine ausführbare Datei von lediglich 64 Kilobyte Größe gezwängt?

Neben dem Klassiker fr-08 zählen wohl fr-019: poem to a horse und fr-025: the popular demo zu den bekanntesten Werken von Farbrausch. Meine persönlichen Favoriten unter den aktuelleren Produktionen sind fr-046: basso continuo aus dem Jahre 2005 sowie das zu Beginn diesen Jahres erschienene fr-055: 828 mit dem Untertitel »The Drone Experience«, mit sehr düsteren, verstörenden Science-Fiction-Szenen.

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fr-041Vergangene Ostern nun hat Farbrausch auf der Breakpoint 07 mit deutlichem Abstand den ersten Platz in der Kategorie »PC Demo« belegt. Dabei ist das gezeigte fr-041: debris eher ein »Dentro«: Obwohl mit 177 Kilobyte zu groß für ein Intro, überwältigt die gezeigte grafische Qualität doch vor allem mit Blick auf die geringe Dateigröße, denn in der Demo-Kategorie wären bis zu 64 Megabyte zulässig. Die Eingangsszenen erinnern mit ihren an den Gebäuden einer amerikanischen Großstadt entlangfahrenden Schriftzügen ebenso wie die späteren Gruß-Sequenzen stark an die Eröffnungssequenz von Panic Room, und auch sonst lassen sich einige Referenzen an bekannte Filme etc. entdecken. Am liebsten würde ich auch eine Anspielung auf den lahmen GTA-IV-Trailer darin sehen, aber dafür ist der Trailer zu jung. Wie die durchlaufende Nummer von debris zeigt, war dieses Meisterwerk länger in Entwicklung als viele der neueren Farbrausch-Produktionen. Beeindruckend, wie gekonnt Farbrausch im Verlauf der Demo das Großstadt-Szenario zerlegt und neu wieder zusammenfügt, alle paar Sekunden mit einer neuen, verrückten Idee überrascht. Kraftvolle Soundeffekte, lebendige Kameraführung und der Hund tun ihr übriges.

Leider kommt debris im ersten Drittel nicht ganz ohne Längen aus. Die erste Tiefgaragen-Szene hätte man sich beispielsweise sparen können. Und die Musik bleibt mir, von einigen grandiosen Momenten wie dem Zerfallen des ersten Würfels und dem Ineinanderverschlingen der Autobahnen mal abgesehen, zu beliebig, zu austauschbar. Aber das sind Kleinigkeiten.

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werkkzeug meint:
hah! hab meinen nick nich umsonst ^^

geile sache, dies!
· 15. April 07 · 13:14
Matthias meint:
Farbrausch ist hammer, ich hab die ganzes Demos auf meinem PC und schau sie immer wieder gerne an. Unglaublich was man mit 64KB so alles machen kann. Aber als Spieleblog Farbrausch aber nicht kkrieger erwähnen? *kopfschüttel*
http://www.theprodukkt.com/kkrieger
Bisschen buggy aber trotzdem extrem gut. Ich hoffe nur das die daran weiterarbeiten.
· 15. April 07 · 13:21
chris [d-frag.de] meint:
Okay: Kkrieger ist ein Ego-Shooter. Kurz und etwas verbuggt, vor allem aber nur schlanke 96 Kilobyte groß. Wenns auch nicht das unvergleichliche Spielerlebnis schlechthin ist, wird man wohl nicht drum herum kommen, sich nach dem Spielen zu fragen, womit aktuelle Spiele wie Stalker eigentlich so wahnwitzig viel Platz auf der Festplatte verbraten.

Ich find ihre Demos und Intros aber trotzdem weit sehenswerter. :)
· 15. April 07 · 13:44
meint:
was mich ja am meisten beeindruckt an der Demo sind die prozeduralen Texturen. Aber auch sonst ist es sehr gut gemacht.
· 15. April 07 · 14:31
jul meint:
auf ftp.scene.org gibts massig demos
· 15. April 07 · 16:11
HomiSite meint:
Demos sind schon sehr beeindruckend - echt krass, was da in wenige Kilobytes gepackt wird, wozu, wie Chris richtig sagt, manche Spieleprogrammierer Gigabytes an Platz brauchen (vgl. eben auch kkrieger).

Von Farbrausch kenne ich nur einiges; werde mir daher die hier erwähnten und mir noch unbekannten Demos mal ziehen.

Debris habe ich bei mir (Athlon XP 2000+, 512 MB RAM) leider noch nicht wirklich zum Laufen gekriegt: Erster Stadtframe, dann Stillstand, während Musik läuft.

Krank fand ich auch "SHizZLE" von Team POKéMé für Nintendos "Pokémon mini"-Tamagotchi-Verschnitt. Hab's aber via Emu nie so hinbekommen wie im kusierenden Video auf echter Hardware zu sehen.
· 15. April 07 · 16:17
imYemeth meint:
Ist nach langer langer Zeit mal wieder was ordentliches von Farbrausch. ;) Leider sieht man ihnen immer etwas an, dass sie mit dem Werkkzeug gebastelt sind.

Ich muss ja sagen, dass ich inzwischen absoluter Fan der Griechen geworden bin, was ASD die letzten Jahren gezaubert hat beeindruckt mich persönlich mehr als der "Coderporn" der 64K Intros.
· 15. April 07 · 17:42
cmi meint:
also den hype um "debris" kann ich nicht nachvollziehen. das ist natürlich nur meine subjektive meinung als betrachter und "nicht-demoszene-kenner".

fr lade ich mir immer runter, aber irgendwie fand ich die früher etwas beeindruckender als heute. also rein von den dargestellten szenen her. klar ist es schon beeindruckend, dass man so dinge wie die u-bahn (debris) bzw. den blick heraus in so wenige kb pressen kann, aber der "wow"-effekt der alten releases fehlt mir doch ein wenig. um bei debris zu bleiben stellte sich der effekt bei mir erst recht spät und abgeschwächt an zwei stellen ein: das "zerplatzen" der credits und den "störeffekt". den "würfelwurm" fand ich persönlich ebenso wie die häuserfasaden langweilig. technisch ist das möglicherweise sehr anspruchsvoll (kenne mich damit überhaupt nicht aus), aber optisch war für mich eher langweilig.

"alte releases" wie fr-08, fr-22, die eleganz der "weißen szenen" von fr-27, sind heute vielleicht nicht mehr optisch so beeindruckend wie damals, aber fr-30, natürlich fr-25 und fr-19 (imho die beste demo überhaupt). was mir da vor allem gefällt es gibt da eine gewisse vielfalt auch innerhalb der demo und die vielen, vielen netten ideen. besonders die "scrollerszene" in fr-19 find ich dermaßen hammer, ich könnte mich das wieder und wieder anschauen - und ich habe die datei seit mehreren jahren auf der festplatte. und dabei sind alle aufgezählten demos (bis auf fr-25) 64kb-demos.

vielleicht spricht aus mir aber auch nur die frustration, dass ich die neuen fr-werke nicht mehr ganz so ruckelfrei dargestellt bekomme, wie die alten ;)

die dateigrößen der demos (nicht nur von fr) find ich allerdings immer wieder beeindruckend, ist mittlerweile aber auch fast schon "normal" geworden - irgendwie. aber ist schon toll, dass man immer nur wenige kb auf den rechner lädt und dann eine opulente grafikpracht dargeboten bekommt. die algorithmen müssen der wahnsinn sein - oder es ist wie bei "magiern": eigentlich ganz einfache tricks, die für den "profi" gar nicht solche wunderwerke, für den laien aber pure magie sind.
· 15. April 07 · 19:17
cmi meint:
"aber fr-30, natürlich fr-25 und fr-19 (imho die beste demo überhaupt)."

das sollte "aber fr-30, natürlich fr-25 und fr-19 (imho die beste demo überhaupt) sind auch heute noch überaus beeindruckend und das trotz einiger jahre auf dem buckel" werden :)
· 15. April 07 · 19:18
imYemeth meint:
Mit Demos ist das nicht anders als mit Spielen oder Filmen.
Es gibt zeitlose Meisterwerke (meine Lieblinge sind heaven7 bei den Intros, und Iconoclast bei den Demos) bei denen alles Stimmt: Bilder, Musik, Effekte, Stimmung und Tempo.
Und solche Werke bleiben bestehen, auch wenn sie technisch längst überholt sind.
· 15. April 07 · 21:38
nille meint:
Man hätte die Demo auch 'Dark City' nennen können..
Bei den fr-Demos beeindruckt mich in der Regel mehr die künstlerische Umsetzung des Themas als die neuesten Shader-Effekte. Mit 137 Mio. $ Budget hätten die bestimmt auch 'The Spirits Within' besser hinbekommen ;)
Ich warte nur immer noch sehnsüchtig auf Kasparov 2.
· 16. April 07 · 18:34
laZee meint:
Zu empfehlen sind auch die 4 "Demo or Die" DVDs die man sich kostenlos saugen kann :). Wo genau weiß ich nicht mehr, aber schon irgendwie direkt von deren Servern.
· 17. April 07 · 11:59
imYemeth meint:
Für Demo-Musikliebhaber:
demovibes.org
· 17. April 07 · 15:01
suicide meint:
Also ganz ehrlich: Ich finds langweilig.
Kommt mir vor wie ein Benchmark das Ganze und bei Spielen habe ich schon besseres gesehen.
Ok - RESPEKT - vor der Dateigröße, aber das war es auch schon. Ich als Grafik Laie finde mich da so überhaupt nicht angezogen von.
· 21. April 07 · 09:05
Kreon meint:
@Suicide:
das besondere an so Demos ist meist das sie komplett prozedural erstellt werden, also dahinter stecken ein paar abgedrehte mathematische Formeln und daraus erzeugt der PC dann ganze Häuserblöcke, Texturen oder Figuren. Normalerweise werden solche Sachen aufwändig in Handarbeit gefertigt.
· 22. April 07 · 14:49
Jam meint:
Der technische Reiz ist für mich auch etwas verlorengangen. Es ist mir piepegal, was ein mit Geld quasi beliebig erweiterbarer PC kann. Was leistet meine Grafikkarte denn überhaupt? Ich will's ja gar nicht mehr wissen. Nach drei Tagen war sie veraltet. Und ob sie nun Pieptöne produzieren oder Symphonien abspielen... ist den Soundkarten von heute auch egal.

Wenn man aber seit Weihnachten '86 auf Gedeih und Verderb mit einem flimmerigen Kleinstcomputer verbändelt war und diesem dann zum psychedelischen Flöten, Blubbern und Kreischen des eingebauten Synthesizer-Chips bunte Würfel über den Bildschirm purzelten... wenn ein eigentlich zwei- oder dreistimmiger Soundchip dann vierstimmig klang, oder gar Sprache produzierte... wenn ein Computer, der angeblich nur 16 Farben gleichzeitig darstellen konnte, dann plötzlich doppelt so bunt wurde... das war schon was.

Es war eben auch ahnungslosen Idioten wie mir klar, daß Demos gelegentlich Dinge taten, die gar nicht möglich sein sollten, und die das vermaledeite ANDERE System (ob Commodore weißnichwas, Atari sowieso, Apple blah oder Sinclair schießmichtot...) ganz bestimmt nicht konnte und das sich auch nicht einfach durch Reinstecken teurerer Karten "hinzufügen" ließ.

Heute finde ich Demos oft einfach künstlerisch ansprechend; eben eher wie kurze Filme.

Ist aber doch immer noch beeindruckend, daß das dann alles von anscheinend allerknappstem Code "live" berechnet wird und nicht einfach wie eine Videodatei runtergespult.
· 23. April 07 · 12:25
OrR meint:
Schön, mal eine Demo zu sehen, die nicht alle paar Sekunden eine neue Szene bringen muss, sondern von Anfang bis Ende zusammenhängt. Die Effekte sind toll, ohne Frage, aber absolute Spitze finde ich die Kameraführung.

SHizZLE ist unglaublich, ich hab mir extra dafür Mini (15€) und Flashcard (50€) geholt. Ich habe es nicht bereut.
· 27. April 07 · 18:49
Dodg3r meint:
Also Poem to a Horse fand ich einfach auch von der Musik super geil. Die Jungs haben echt schon richtig was drauf.
· 21. Juni 07 · 10:03
Ben meint:
Gut, wird zwar eh keiner lesen... aber absolut empfehlenswert, die neue Demo von ASD: http://pouet.net/prod.php?which=31571
· 10. August 07 · 16:27

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