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d-frag.de :: Ultimatives Update?

Ultimatives Update?

von chris · 30. Januar 07 ·

Microsoft Windows VistaÖffentliche Betatests sind gleichermaßen Segen wie Fluch. Einerseits haben sie mich vor dem Kauf einiger Onlinerollenspiele bewahrt, andererseits sorgte ein solcher offener Betatest dafür, dass ich schon vor Monaten Windows Vista ausprobierte. Hätte ich das nicht getan, hätte ich auf die Fakten geschaut und wäre noch mindestens ein Jahr mit Windows XP glücklich geblieben. So aber summierten sich ein Haufen Kleinigkeiten und meine Vorliebe für das neue Interface zu einer Entscheidung aus dem Bauch heraus: Seit Freitag läuft auf meinem Rechner Windows Vista Ultimate.

Hat man seine Entscheidung für das neue Windows erst einmal getroffen, beginnt der eigentlich schwierige Part: Die Suche nach einer Ausgabe des neuen Betriebssystems, die den eigenen Erfordernissen entspricht und trotzdem halbwegs bezahlbar bleibt. Dabei fällt eine Kuriosität in der Preisgestaltung recht schnell ins Auge. Während Vista Ultimate in Europa teilweise deutlich über 500 Euro kostet, liegt der Preis in den Vereinigten Staaten bei gerade einmal 380 Dollar. Den Dollarkurs mit eingerechnet, verlangt Microsoft in der Alten Welt also fast das Doppelte. Zum Glück kann uns das zumindest in Deutschland völlig egal sein, denn nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs vom Juli 2000 ist es Händlern hierzulande erlaubt, die System-Builder-Versionen auch ohne Bundling mit Hardware zu verkaufen. Und siehe da – plötzlich kostet der Spaß nur noch 180 Euro!

Auf Handbuch und Herstellersupport muss man dabei zwar verzichten, aber wer von uns hat ernsthaft schon einmal den Drang verspürt, bei Microsoft anzurufen, damit man ihm bei der Installation des Betriebssystems helfe.

Schöner installieren

Hat die Einrichtung von Windows XP auf meinem damals neuen Rechner mich noch beinahe an den Untergang des Abendlandes, mindestens aber an den Untergang des PCs als Spieleplattform glauben lassen, sieht die Sache mit Vista komplett anders aus. Sicher habe ich im Laufe der Jahre dazugelernt und lege meine Daten schon seit einiger Zeit getrennt von Betriebssystem und Programmen auf einer eigenen Festplatte ab, was sowohl Backups als auch eine vielleicht mal nötige Neuinstallation des Betriebssystems eklatant vereinfacht. Aber auch das gründlich überarbeitete Setup-Programm mit seiner aufgeräumten Oberfläche und deutlich höherer Geschwindigkeit weiß zu gefallen. Nicht zuletzt dadurch, dass Microsoft über Windows Update inzwischen verstärkt Gerätetreiber ausliefert. Der gesamte Logitech-Krempel auf und unter meinem Schreibtisch richtete sich praktisch von selbst ein. Lediglich nVidias GeForce-Treiber und Creatives Soundkartentreiber musste ich von Hand von der jeweiligen Webseite holen, ansonsten lief alles vom Start weg. Das hätte ich so nicht erwartet.

Denn Vista als Zweitbetriebssystem auf seinem Rechner zu haben, ist gut und schön. Aber das alte XP komplett über Bord zu werfen, ist eine ganz andere Geschichte, weshalb ich froh bin, dass meine Befürchtungen hinsichtlich nicht funktionierender älterer Hardware und der Jagd nach funktionstüchtigen Treibern nicht eingetreten sind.

Wohnlichkeit

Wie von XP gewohnt, ist auch ein Vista-Desktop nicht von Hause aus hervorragend eingerichtet, um ein bisschen Handarbeit kommt man leider nicht herum. Die Sidebar habe ich beispielsweise umgehend abgeschaltet. Dass ein Feature, das immerhin schon in den ersten Longhorn-Versionen zu sehen war, Jahre später immer noch nicht zufriedenstellend funktioniert, ist schon eine schwache Leistung. Das Ding kann sich nicht mal, wie die Taskleiste, automatisch ein- und ausblenden, damit ist es für mich leider unbrauchbar.

Die Änderungen an der Systemsteuerung sollen die Konfigurationszentrale wohl leichter bedienbar machen, aber im Grunde hat Microsoft nur die aus XP bekannten, teilweise auch dort schon unglücklich designten Dialogfenster hinter noch mehr Glitter versteckt. Das hat den Effekt, dass man als XP-Nutzer zu Beginn kaum irgend etwas wiederfindet, und selbst mit etwas Übung immer noch deutlich mehr Mausklicks braucht. Ein gutes Beispiel ist der Aus-Schalter im Startmenü: Ein Klick darauf fuhr in älteren Windows-Versionen den Rechner komplett herunter, aber in Vista versetzt er ihn lediglich in den Ruhezustand. Möchte man das ändern, so kann man es nicht im Optionsfenster des Startmenüs selbst. Nein, man muss in der Systemsteuerung unter »System und Wartung« die »Energieoptionen« aufrufen. Was man dort erblickt, sind drei Auswahlbuttons, über die man einen »Energiesparplan« für den eigenen Rechner auswählen können soll. Bei Benennungen wie »Energiesparmodus« und »Höchstleistung« ist zwar im Grunde klar, wohin die Reise geht, aber was die einzelnen Schalter exakt anrichten, versteckt Vista vor uns.

Ein Mausklick auf »Energiesparplaneinstellungen ändern« – das steht da ehrlich so –, ein Mausklick auf «Erweiterte Energieeinstellungen ändern«, und endlich sind wir bei dem Dialogfenster angekommen, das wir unter XP sofort auf dem Schirm gehabt hätten. Unter »Netzschalter und Laptopdeckel« können wir nun das Verhalten des »Netzschalters im Startmenü« ändern.

Oberflächlichkeiten

Zum Glück sind die Teile der Benutzeroberfläche, mit denen man täglich zu tun hat, deutlich besser gelungen. Gerade in Startmenü und Explorer hat jemand offenbar eine Menge Hirnschmalz gesteckt. Oder sich die richtigen Dinge von der Konkurrenz abgeschaut, denn der Explorer ist trotz weniger Bedienelementen und damit größerer Übersicht deutlich mächtiger als sein Vorgänger. Die neue Benutzeroberfläche Aero ist, sobald man sie erst einmal an die eigenen Vorlieben angepasst hat, nicht nur ein echter Hingucker, sondern sie reagiert auf meinem Rechner paradoxerweise flotter und geschmeidiger als das altbekannte Luna von Windows XP.

Eigentlich also alles ganz dufte in Vista-Land. Nur einen wirklichen Grund zum Umstieg, den gibt es nicht. Falls man wie ich eine ältere Creative-Soundkarte besitzt, sprechen sogar handfeste Gründe dagegen. Erstens gibt es in DirectX 10 keine Hardwareunterstützung für Creatives Surround-Sound-Standard EAX mehr, was bedeutet, dass ältere Spiele entweder eine Ecke schlechter klingen als bisher, oder dass man sie von Hand mittels Creatives ALchemy auf OpenAL umstellen muss. Falls ALchemy das jeweilige Spiel denn unterstützt. Zweitens war die häufigste – weil einzige – Absturzursache für meine Betaversionen von Vista leider der Creative-Treiber der Audigy 2. Pünktlich zum Vista-Release befindet sich dieser Soundtreiber immer noch im Betastadium, und auch, wenn er im normalen Betrieb inzwischen zuverlässig läuft, kann man Vista damit leicht in den Bluescreen treiben, wenn man weiß, wie.

Der d-frag-geprüfte optimale Umstiegszeitpunkt liegt deshalb voraussichtlich im Dezember 2007. Denn erstens soll gegen Ende des Jahres bereits das erste Service Pack für Vista erscheinen, zweitens dürfte sich bis dahin treiberseitig nicht nur bei der Stabilität, sondern auch hinsichtlich der Performance noch einiges tun, und drittens gibt es dann möglicherweise schon die ersten Spiele, die, wenn sie Vista auch nicht voraussetzen mögen, unter DirectX 10 deutlich besser aussehen als unter der Vorgängerversion.

chris [d-frag.de] meint:
Und noch mal heise.de zu den Unterschieden zwischen Vollversion, Upgrade und System Builder.

Mit der Upgrade-Version ist man echt geliefert...
· 30. Januar 07 · 11:38
paxos meint:
Der fehlende Support von meiner Soundkarte war für mich der Grund Vista wieder zu entfernen. Nicht mal 5.1 Sound geht "ohne rumbasteln" unter Windows. Absolutes No-Go!
· 30. Januar 07 · 11:53
Peter L. meint:
Ich versteh die Aufregung mit dem Startmenu nicht ... du brauchst doch die Programme garnicht mehr mit der Maus zu durchforsten. Du hast dort nicht umsonst das Sucheingabefeld, welches tadellos funktioniert ... nur paar Buchstaben eingegeben und das Programm und andere dazugehörende Dinge werden gefunden.

Das ist eine echte Erleichterung und das "Programme"-Menu wurde nur der abwärtskombatibilät halber drin behalten. Genauso wie der Start Button. Weil es die User dort einfach erwarten. Es gab Design Studien bei MS, wo das StartMenu durch eine 3D Helix hätte ausgetauscht werden sollen. Aber der Umstieg darauf wäre zu groß, so dass es wahrscheinlich die meisten Benutzer davon abschrecken würde.

Ich nutze jedenfalls Vista jetzt seit nem knappen halben Jahr und kann echt nicht mehr ohne. ;)
· 30. Januar 07 · 12:36
Marius meint:
Beim Techtalk neulich meinten die beiden, die Sidebar wäre nicht versenkbar, weil immer mehr Monitore auf Breitbild gehen und somit rechts (oder links) der Programm ungenutzter Platz läge...
· 30. Januar 07 · 12:49
chris [d-frag.de] meint:
@Peter: Ich find das Startmenü toll und habe auch nirgendwo etwas anderes behauptet.

@Marius: Als jemand ohne Breitbildmonitor geht mir die Argumentation der Leute bei Techtalk allerdings sonstwo vorbei. Wenn das Ding nicht versenkbar ist, nimmt es massig Platz weg, den ich anderweitig besser nutzen könnte. :)
· 30. Januar 07 · 12:55
Martin meint:
Mein Eindruck war vor allem: Beta. Als erstes stürzt der Explorer ab, dann funktionieren ein paar USB ports nicht mehr, dazu noch lausiger Treiber-Support ... nicht besonders überzeugend, nach 5 Jahren und 6 Milliarden Dollar.
· 30. Januar 07 · 14:29
UsF meint:
http://www.cs.auckland.ac.nz/~pgut001/pubs/vista_cost.html

Durchaus lesenswerter Beitrag ueber in Vista implementierte Mechanismen, die mich bezueglich eines Umstiegs noch in sehr weite Ferne diesbezueglich ruecken. Alles in englisch.

Ist halt von dem Geld ziemlich viel in die Entwicklung von "Schutzmechanismen" geflossen.
· 30. Januar 07 · 15:36
eksirf meint:
Die Frage bei der System Builder Version dürfte aber sein: 32 oder 64bit Version. Was ich im Moment so höre, ist die 64bit Version wohl weniger zu gebrauchen - aber was bringt die Zukunft...
· 30. Januar 07 · 16:11
chris [d-frag.de] meint:
@UsF: Völlig richtig. Auch die Probleme mit den Creative-Treibern ebenso wie die Probleme mit EAX hängen ausschließlich mit diesen "Schutzmechanismen" zusammen. Siehe die Erklärung von Creative, die im von dir verlinkten Artikel ja ebenfalls genannt ist.

@eksirf: Da die 32bit-Version immerhin bis zu 4 Gigabyte RAM unterstützt, dürfte sie wohl noch eine Weile vorhalten. Ich glaube nicht, dass im Laufe der Vista-Lebenszeit die 64bit-Version für Privatleute schon wirklich interessant wird, vielleicht beim Nachfolger. Und selbst wenn es anders kommen sollte: Zwei System Builder kosten immer noch deutlich weniger als eine reguläre Vollversion aus dem Laden.
· 30. Januar 07 · 17:34
eksirf meint:
Habe noch ein wenig "rumgelesen" - die Angaben sind ein wenig widersprüchlich bez. des Inhaltes. Wenn ich das aber recht verstanden habe, kann man die 64bit Version gegen eine Versandgebühr nachbestellen, wenn man die 32bit System Builder Version hat (Quelle: http://winfuture.de/news,29572.html Kommentar). Soll irgendwo auf/in der Packung stehen.
Vielleicht kannst du das ja bestätigen?
· 31. Januar 07 · 06:54
chris [d-frag.de] meint:
Hab meine SB-Packung und die übrigen mitgelieferten Texte nochmal gründlich abgesucht und so einen Hinweis leider nirgendwo gefunden.
· 31. Januar 07 · 08:54
imYemeth meint:
Da meine Hardware eh zu olle ist kann mir Vista egal sein. Aber selbst wenn sie es nicht wäre... ich verbringe am PC eh die meiste Zeit in Fulscreen-Anwendungen, und für alles andere: OS X.
· 31. Januar 07 · 14:46
GamerForSale meint:
Hab die Business N Version - leider friert die Steuerung unter Vista bei Oblivion nach etwa 5 Minuten Spielzeit ein ... Unter XP lief's anstandslos - tja....
· 31. Januar 07 · 15:04
chris [d-frag.de] meint:
Gothic 3 startet gleich gar nicht. Tja...
· 31. Januar 07 · 16:08
Kreon meint:
Ich find Vista in großen weiten Teilen wirklich sinnlos.
Für ein paar mickrige Designänderungen bezahl ich 180€, bekomm aber ansonsten wieder das selbe nur das ich diesmal darum bangen muss das Vista etwas dagegen haben könnte einen Virenscanner meines Vertrauens zu verwenden. Der Schritt von 95 auf 98 war sinnvoll, weil es die schwersten Fehler und Abstürze ausräumte, der Schritt von 98 auf 2000 war sinnvoll weil es die stabile NT Architektur mit der Multimediaschnittstelle von 98 vereinte. Danach kam XP mit etwas geändertem Design und nen paar unsichtbaren Features die Administratoren interessiert, den Homeuser aber eher kalt lässt und jetzt kommt Vista das im moment irgendwie bis auf "verstecken" nicht viel neues bietet ausser Firmen die sich gegen Vista empören.
· 31. Januar 07 · 16:49
fränky meint:
Vista empfinde ich als absolut überflüssig. Zusammengefaßt sehe ich das so: Neue Schicki-Micki Oberfläche. Ne Menge halbgarer Sicherheitsinitiativen die mehr nach Aktionismus riechen als das sie wirklich ein von grundauf überdachtes Konzept bieten würden. Alles was wirklich Fortschritt ist haben sich andere teils schon vor jahren ausgedacht. Wie man MS dafür freiwillig Geld in den Rachen werfen kann ist mir mehr als ein Rätsel, vorallem weil XP ja im Vergleich dazu im Grunde genauso "gut" ist.
· 31. Januar 07 · 19:41
chris [d-frag.de] meint:
http://techgage.com/article/windows_vista_gaming_performance_reports

"First is the fact that Vista is not going to be an OS for an ultimate gaming machine anytime soon."

"When going from an XP machine to Vista, it feels like you just went from a Toyota Celica to a Ferrari 599 GTB Fiorano. The only problem is, that it feels like your new Ferrari borrowed your Celicas engine."

Mich juckt das aktuell nicht, weil ich auf absehbare Zeit hier sowieso nicht anderes spielen werde als World of Warcraft. Aber wenn man tatsächlich halbwegs ernsthaft auf seinem PC spielen möchte, dann sollte man Vista wohl vorerst meiden.
· 1. Februar 07 · 01:41
imYemeth meint:
Ernsthaft spielen ja, aber nur World of Warcraft ;-)
· 1. Februar 07 · 02:23
Kreon meint:
Grad auf ZDnet gelesen das man Vista nicht mit einem XP zusammen verwenden sollte wenn man von die System Wiederherstellungsfunktion verwenden will:

>> "If you set up a dual-boot system with XP and Vista, you'll be gotcha'ed the first time you boot up the new operating system, and again each time you switch," Bott warned.

The problem? "The two operating systems use different formats for System Restore checkpoints. When you boot one OS, it looks at the System Restore checkpoints, assumes they are corrupt, and deletes them. This is true even if you urn off System Restore protection in either OS. The check is automatic and there's no way to stop it."
· 1. Februar 07 · 12:59
GamerForSale meint:
Mhh also Gothic läuft bei mir unter Vista eigentlich schon - ist aber eben Gothic also kein Performance-Wunder
· 1. Februar 07 · 20:51
chris [d-frag.de] meint:
Hängt wohl von der Hardware ab. Probleme mit nVidia.
· 2. Februar 07 · 11:02
fazzar meint:
@eksirf/chris: die 64bittigen Prozessoren bieten ja nicht nur mehr adressierbaren Speicher. In erster Linie sind Datenworte und Register breiter, wovon zumindest bei AMDs x86-64 davon dann auch noch deutlich mehr zur Verfügung stehen. Bei entsprechender Optimierung kann das Anwendungen, die z.B. mit großen Zahlen arbeiten (wie z.B. Tonver-/bearbeitung), oder auch Spiele ziemlich beschleunigen. Auch Emulatoren leiden heutzutage oft sehr darunter, dass man 64- oder 128bit-Register der emulierten Machine zerstückelt in die 32bit-Löcher der PC-Hardware stopfen muss, weil man nicht einfach alle Berechnungen von der MMX/SSE-Einheit machen lassen kann. :)
· 4. Februar 07 · 20:30
suicide meint:
@64-Bit: Der große Nachteil ist die u.U. fehlende Treiber Unterstützung. Wenn ein Treiber nicht 64-Bit kompatibel ist, dann bekommt man die Hardware unter 64-Bit Betriebssystemen nicht zum laufen. Vllt. gibts Tricks, aber da bin ich überfragt.

Außerdem ist es immer die selbe Leier. Was bestimmte User nicht alles über XP gemeint haben, wie das vor ca. 5 Jahren auf dem Markt kam. Da waren auch Treiber Probleme. Das ist (leider) normal. Einfach abwarten. Was will man denn jetzt auch schon mit Vista? XP läuft doch und das gut.
Wenn ich Beta Tester gewesen wäre, würde ich vllt. auch schon Vista einsetzen, aber das hat ja damit zu tun, dass man sich aufgrund des Beta Tests mit der "Materie" auseinander gesetzt hat.

Was ich auch nicht wusste ist, dass die z.B. von Amazon angebotenen OEM Versionen, eben diese System Builder Ver. sind. Völlig identisch.

Mir sagt auch die Produktpolitik von MS nicht so zu. 6 verschiedene Vista Varianten (Schüler, Select, Open usw. mal außen vor gelassen) - muss das sein?
Hehe, es war schon zu XP Zeiten witzig wie doch so mancher versucht hat, seine Home Version in eine Domänelandschaft aufnehmen zu lassen. Wie sieht denn da erst das Chaos mit 6 Varianten aus?

Die Lizenzpolitik im Business Bereich gefällt mir auch nicht, aber da sind ganz klar die vielen Raubkopien dran schuld. Selbst als Geschäftskunde muss man jetzt eine Produktaktivierung durchführen.

Aber gut, dass hat alles nichts mit den Spielen zu tun. Da bleibt noch einige Tage XP die beste Wahl.
Noch was anderes, was ich noch nicht so ganz verstanden habe: Wird es irgendwann in Zukunft Vista exklusiv Titel geben? Also das PC Spiele nur noch unter Vista laufen werden?
· 12. Februar 07 · 18:36
chris [d-frag.de] meint:
Die vistaexklusiven Spiele wird es irgendwann in Zukunft geben. Aber wann und wieviele? Keine Ahnung. Ich glaub nicht, dass das 2007 für eine Kaufentscheidung pro Vista schon eine Rolle spielen sollte.
· 12. Februar 07 · 19:54
tino meint:
Ich glaube viele der derzeitigen Probleme mit aktuellen Spielen unter Vista sind auf den schlechten Nvidia-Grafiktreiber zurückzuführen.

@fränky: Man sollte sich von der glänzenden neuen Oberfläche nicht täuschen lassen: unter der Haube hat sich zum Vergleich zu XP sehr wohl vieles getan. Als Basis für die Entwicklung von Vista wurde der stabilste Windows-NT-Kernel (aus Windows Server 2003) verwendet nachdem man 2004 mit dem alten Windows-XP-Kern in Longhorn nicht die gewünschte Stabilität erreichen konnte. Das komplette Grafiksubsystem ist ebenfalls zu Gunsten der Sicherheit und Stabilität aus dem Kernel verschwunden und der Netzwerkcode, das neue Treibermodell und der Audio-Stack wurden von Grund auf neu geschrieben. Das muss ja nun zwangsläufig nicht heißen, dass es besser ist, aber die investierten 10 Milliarden Dollar hat Microsoft nicht nur für die Oberfläche ausgegeben - die im übrigen recht schnell zusammengeschustert wirkt, schaut man mal genauer hin.

Ich bin schon seit fast einem Jahr Beta-Tester und mit Vista sehr zufrieden. Die noch an manchen Stellen schlechte Abwertskompatibilität zeigt auch, dass MS viel am Code verbessert hat aber die Soft- und Hardwarehersteller verschlafen haben mitzuziehen (siehe Nvidia).

Umstiegsgründe für mich sind die integrierte Suchfunktion, bessere Sicherheit und Geschwindigkeit
· 14. Februar 07 · 22:16
UsF meint:
@tino:

Wie ich schonmal in einem frueheren Comment durch einen Link gezeigt habe, wurde das hauptsaechliche Geld in Kopierschutzmassnahmen, DRM und Fehlermeldungen fuer zu hohe Qualitaeten ausgegeben. Performance- und sicherheitstechnisch hat sich fuer den Anwender wohl anscheinend garnichts getan.
· 21. Februar 07 · 12:45
chris [d-frag.de] meint:
Dass ein DRM-System eingebaut wurde, bedeutet ja nicht, dass das was Tino schrieb grundsätzlich falsch ist. Die Grundlage für Vista war Server 2003, Grafik- und Audiosystem, Netzwerkcode usw. sind tatsächlich großteils neu.

Welche Teile von Vista nun exakt welche Entwicklungskosten verschlungen haben, wird sich kaum sagen lassen, und auch UsFs Link beweist in dieser Hinsicht überhaupt nichts.

Was die Performance angeht: Ich habs oben schon geschrieben, schreibs auch gerne nochmal. Auf meinem einigermaßen flotten Rechner fühlt sich die Vista-Oberfläche deutlich flotter an als die von XP. Die notwendigen Kopier-Aktionen vor der Installation und dann in umgekehrter Reihenfolge danach nochmal, waren unter Vista erheblich schneller erledigt.

In Spielen habe ich zwar Performanceeinbußen, die sind aber minimal und könnten genausogut an den unausgereiften Treibern (Hallo, nVidia und Creative) liegen.

Wie sicher Vista als Betriebssystem ist, wird die Zukunft zeigen.
· 21. Februar 07 · 14:26
Shroomedone meint:
Ich benutze seit 1 Woche Vista Home Premium 64bit und bin begeistert!
ALLES läuft in einer geilen Geschwindigkeit.

An die (langsam langweilig wirkenden) Nörgler: Ihr fahrt bestimmt auch noch alle euren Golf2 weil "der läuft doch einwandfrei"!

Mal im ernst, seht die Sache mal wie mit PKW, wenn da ein neues Modell auf den Markt kommt, fährt das alte meistens auch noch. Aber wer einmal im neuen saß, will dann meistens auch nicht mehr austeigen....
· 26. Februar 07 · 02:47

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