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d-frag.de :: Werbung im Spiel

Werbung im Spiel

von chris · 22. Dezember 06 ·

BunnyfootLange konnten wir es geheim halten, doch nun sind uns britische Verhaltensforscher auf die Schliche gekommen: Werbung in Spielen ist weitgehend sinnlos, denn sie wird nicht beachtet. Da das außer den Werbetreibenden auch schon vorher jeder wußte, ist das einzig Spannende an der Meldung eigentlich, dass man bei Bunnyfoot tatsächlich mit Eyetrackern die Augenbewegungen von Spielern mitverfolgte, um dahinterzukommen, das wir uns in Rennspielen wie Project Gotham Racing lieber auf die Straße konzentrieren als auf die Bandenwerbung, weil das die Chance, das Ziel zu erreichen, dramatisch erhöht.

Sagte ich, es wüssten »alle außer den Werbetreibenden«? Richtig, selbst Entwicklern und Publishern ist das zumeist völlig klar. Schauen wir uns zum Beispiel Trackmania United an, denn dort wurde mit dem Patch am letzten Wochenende die ingame-Bandenwerbung aktiviert. Was mich zuerst etwas überraschte, denn eine Mitteilung, dass United überhaupt über derartige Mechanismen verfügt, findet man ausschließlich im letzten Absatz der Lizenzvereinbarung, die man nur während der Installation einsehen kann.

Empört begab ich mich ins Nadeo-Forum, wo ich innerhalb kurzer Zeit auf folgenden Beitrag von Nadeo-Gründer Florent Castelnerac stieß:

The game is really online demanding and we will probably cover some of the expenses of the free online service with that. In addition, we pay someone from the community to admin ManiaZones […] I am sure the community will understand the benefits of this and this is the reason I don't care of an unactivate ads option. Players should like Nadeo receiving money for the free online services.

I think advertising is a lost of time and money for the whole word. I wish it will change, but until then, I will gladly receive the money (it is not so lost then ^^).

Und tatsächlich: Wie versprochen kann man mit einem Klick im Einstellungsfenster die Werbung in United abschalten. Nach Florents Beitrag tue ich das aber doch nicht. Denn tatsächlich ist der Onlinemodus von United hervorragend, auf Nadeos Servern werden unzählige Replays, Highscorelisten und von Usern gebaute Strecken verwaltet, hoffentlich noch jahrelang. Wenn Jerry Bruckheimer mit seiner Déjàvu-Werbung am Streckenrand dazu beitragen möchte, mit Werbung, die ich sowieso kaum registiere, weil mein Blick auf die Strecke geheftet ist, kann mir das nur recht sein. Solange ich es, wie in United, selbst entscheiden und im Zweifelsfalle abschalten kann.

Denn zweifeln kann und sollte man durchaus. Für denselben Zweck haben schließlich jahrelang auch Werbebanner außerhalb des Spielgeschehens, beispielsweise im Serverbrowser, gereicht. Nun betätigen sich Systeme von Massive und IGA als Datensammler, die nicht nur die Länge der Gamesessions mitloggen, sondern auch, wie oft welche Werbung während des Spielens wie groß im Bild war. Laut deren Datenschutzerklärung. Welche Daten genau übertragen werden, lässt sich von Ottonormalspieler ja kaum kontrollieren.

imYemeth meint:
Komischer Tag heute.
Am Mittagstisch, Thema Werbung.
Drüben bei den Dinosauriern, Thema Werbung.
Hier, Thema Werbung.

;)
· 22. Dezember 06 · 16:27
chris [d-frag.de] meint:
Naja, irgendwie kam heut nix zu Killerspielen rein. :)

Wir schalten nun um zur Werbung.
· 22. Dezember 06 · 16:38
imYemeth meint:
:)

Ansonsten sehe ich das Ganze aber ähnlich. Ich kann mit Werbung ganz gut leben, wenn sie mich massiv stört dann muss ich eben auf das entsprechende Spiel oder Produkt verzichten, oder tendenziell bereit sein mehr Geld dafür auszugeben...

Bedrohlicher empfinde ich da schon diese Datensammelei, einiges geht einfach niemanden etwas an. Allerdings frage ich mich langsam was die Firmen damit eigentlich wollen. Ist ja toll wenn sie mir dann eine Unterhose in meiner Größe und Lieblingsfarbe anbieten können, aber kaufen muss ich das dann immer noch nicht. Ob der Nutzen wirklich so groß ist wage ich mal etwas anzuzweifeln...
· 22. Dezember 06 · 17:07
Aramir meint:
Also ich finde die Schlussfolgerung Werbung bringt nichts, nur weil wir sie nicht sekundenlang anstarren ziemlich kurz gegriffen, siehe zum Beispiel unterbewußte Werbung (d.h. ein Produkt nur für ms einzublenden), die bei uns wohl kaum ohne Grund verboten ist.

Außerdem ist bei Rennsportveranstaltungen die Werbung auch nicht für den Rennfahrer gedacht sondern für die, die dem Ganzen zuschauen. Das heist beim Computerspiel sind nicht die gerade aktiven Gamer die Adressaten der Werbung, sondern die, die einfach nur zuschauen, sei es weil sie sich gerade ein Replay ihrer Leistungen angucken oder ne Liveübertragung eines Onlinematches. Es ist doch völlig klar das beim Gamen selber die Leute besseres zu tun haben als Werbeplakate wahrzunehmen, da brauche ich keine Eyetrackinguntersuchung dafür...
· 22. Dezember 06 · 18:41
chris [d-frag.de] meint:
Stimmt schon, vielleicht nimmt man am Rande mehr wahr als man denkt, selbst wenn man sich auf etwas anderes konzentriert und nicht genau in die entsprechende Richtung schaut. Trotzdem ist das Eyetracking gar nicht so blöd: Konzentrier dich mal auf einen Punkt in der Mitte deines Monitorbildes und versuche trotz des Fokus auf die Bildmitte Texte am unteren oder oberen Bildschirmrand zu entziffern - erschreckend, wie schnell das unscharf wird. Wenn ich mich also im Rennspiel auf die unten liegende Strecke konzentriere, kann ich die Werbetafel oben überhaupt nicht entziffern, schon allein wegen den Einschränkungen, denen unser Sehvermögen unterliegt.

Was die Adressaten angeht, denke ich, dass sich die meiste Werbung in Spielen durchaus an den Spieler richtet. Dein Beispiel mit dem Rennsport ist zwar zutreffend, illustriert aber auch hervorragend, wo bei ingame-Werbung das Problem liegt - der Spieler bzw. Fahrer kriegts kaum mit. Nun ist bei Spielen das Verhältnis zwischen aktiven Teilnehmern und Zuschauern aber ein völlig anderes als bei Sportveranstaltungen wie der Formel 1. Während bei letzterem den Werbetreibenden die paar wenigen Fahrer egal sein können, solange Millionen zuschauen, ist bei Spielen doch die große Mehrheit aktiv beteiligt. Selbst wenn es stimmen würde, dass sich die ingame-Werbung vor allem an Zuschauer richtet, wäre sie furchtbar ineffektiv, weil Zuschauer in der Minderheit sind.

Es ist doch völlig klar das beim Gamen selber die Leute besseres zu tun haben als Werbeplakate wahrzunehmen, da brauche ich keine Eyetrackinguntersuchung dafür...

Eben, da bin ich vollkommen deiner Meinung!
· 22. Dezember 06 · 19:04
sekter9 meint:
Ein anderes Beispiel ist NBA für PS3. Da blendet bei jeder Zeitlupe eines Dunks riesengroß T-mobil mitten im Bild auf. Das wird definitiv wahrgenommen, aber wohl eher negativ...
· 22. Dezember 06 · 20:56
Aramir meint:
Das mit dem schlechteren Verhältnis zwischen Zuschauern und aktiven Teilnehmern ist denn Leuten von IGA oder Massive sicher bewußt, und ich denke, dass auch deswegen so massivst Daten erhoben werden, damit man eben die Effektivität der platzierten Werbung analysieren kann.

Das Ingamewerbung bisher nicht zu irgendeiner spürbaren Preissenkung der Spiele geführt hat, könnte dann halt eben einfach daran liegen das die mangelnde Effektivität der Werbung dann natürlich auch nur spärlich von den Werbekunden bezahlt wird.

Allgemein sind wir jetzt halt in einer Phase in der ein bischen ausprobiert wird. Wieviel kann man dem Spieler an Werbung zumuten? Wielange schaut er sie sich wo genau an? Kann ich auch Werbekunden die nicht aus der IT-Branche sind für Ingame Werbung begeistern?

Uns als Konsumenten bleibt da also nur Stop zu sagen, wo es überhand nimmt. Mir persönlich ist es allerdings schon zuviel wenn wie bei NFS Carbon häufiger aufgerufene Menüs mit Werbung aufgefüllt sind.




· 22. Dezember 06 · 21:17
chris [d-frag.de] meint:
Gibts das bei Carbon auch außerhalb der Multiplayermodi?

Dort fände ich das, Thema Finanzierung der Server, noch okay. Im Singleplayermodus absolut nicht, für den bezahlt man ja ziemlich reichlich.
· 23. Dezember 06 · 00:48
Aramir meint:
Immer wenn man im Singleplayermodus quasi ne SMS von einem der NPCs bekommt, muss man ein recht dickes T-Mobile Logo ertragen, das schon alleine wegen der Farbgebung einem geradezu "ins Gesicht springt".

Es gibt aber noch mehr Product Placement im Singleplayerpart von NFS Carbon, hauptsächlich von Marken die ich eh nicht kenne, das ist dann auch nicht so störend.

Glücklicherweise sind Rennspiele eh nicht mein Ding, das mit der Werbung habe ich nur bei nem Kollegen mitbekommen, dem ich beim Zocken einmal über die Schulter geschaut habe ...
· 23. Dezember 06 · 12:50
Stargaze meint:
Zu Carbon :
Sämtliche Tuninghersteller sind dort vertreten, zum einen durch die Tuningteile, zum anderen durch die Vinyls mit ihrem Logo.
Außerdem stehen überall in der Stadt riesige Plakatwände mit Werbung für das Sidekick 3 von T-Offline.
· 23. Dezember 06 · 18:20
hape meint:
ich spiele hauptsächlich PES6, und da finde ich Bandenwerbung überhaupt nicht störend, im Gegenteil, es gehört schließlich zu einer Fußballübertragung, deren Flair das Spiel treffen möchte, einfach dazu.
· 24. Dezember 06 · 12:30
ZackS meint:
Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man die Werbung in den Spielen Trackmania United und Trackmania Nations durchaus ansieht.

Zwischen den einzelnen Runden, die man fährt, entschehen immer wieder ein paar Sekunden Pause bevor der Startschuss fällt. In dieser Zeit lässt man unwillkürlich seine Augen wandern und bleibt dann auch bei den Werbetafeln hängen.

Als die oben angesprochenen Werbungen das erste mal im Spiel erschienen, wurde direkt über diese neuen Werbetafeln im Teamspeak geredet. - Ziel erreicht, Werbung wurde wahrgenommen, und es wurde, so wie hier auch darüber geredet. Dies ist doch das, was Werbung gemeinhin beabsichtigt.

Ob man sich nun bei seiner Kaufentscheidung davon beeinflussen lässt, sei dahingestellt, aber da ein Mensch von je her aufnahmebereiter für Sachen ist, die ihm bekannt sind, oder bekannt vorkommen, kann es durchaus sein, dass man sich beim nächsten Kinobesuch eben für diesen beworbenen Film entscheidet wenn man die Qual der Wahl hat.

Ich sehe generell erst einmal nichts Schlimmes daran, wenn sich unterschiedliche Interessen treffen, so das beide Seiten etwas davon haben. Die Firmen möchten ihre Produkte verkaufen, und ich möchte gerne gute Spiele spielen. Wenn das Eine dem Anderen hilft... - warum nicht.
· 1. Februar 07 · 11:26
ben [d-frag.de] meint:
Alldem darf ich mal die zwei Weisheiten der Werbung hinzufügen:

1. Für jeden Dollar den Du ausgibst, gibt noch einen für Werbung aus
2. 50 Cent von jedem Dollar, den du für Werbung ausgibst, verpuffen wirkungslos, leider weiß man nie, welche 50 Cent.
· 1. Februar 07 · 15:05
Ob das wirklich so sinnlos ist mag ich jetzt bezweifeln. Einfaches Beispiel für Werbung die nützte ist Jonnie Walker für Moorhuhn. Kommt wahrscheinlich drauf an, wie und in welcher Form man darauf hinweist.
Würde Red Bull in einem Rollenspiel wie Neverwinter nIghts vorkommen würde man sicher Jahre drüber reden und sich den Gegenstand merken :)
· 26. Februar 07 · 17:04
chris [d-frag.de] meint:
Wer verbindet Moorhuhn denn ernsthaft mit Johnny Walker? Das Huhn hat sich ganz schön verselbstständigt.

Und Red Bull kommt, leicht verfremdet, in WoW vor. Keinen interessierts.
· 26. Februar 07 · 17:15

Kommentare sind für diesen Beitrag geschlossen.

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