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d-frag.de :: Patchwork

Patchwork

von chris · 8. November 06 ·

PatchesEntschuldigungen sind in! Raphael Colantonio tut es zum Beispiel furchtbar leid, mit Dark Messiah of Might & Magic ein solches Bugnest ausgeliefert zu haben und Mike Hoge von Piranha Bytes findet den Release-Zustand von Gothic 3 schlicht scheiße. Wir auch. Nicht, dass man als PC-Spieler Bugs und Patches nicht gewohnt wäre, aber was die vereinigte Spielebranche im Laufe dieses Jahres abgeliefert hat, das geht auf keine Kuhhaut. Neverwinter Nights 2 fehlt in der im Laden stehenden Version der komplette Dungeon-Master-Modus, selbst der erste Patch enthält lediglich eine von Obsidian Entertainment als Beta bezeichnete Version. Aber was erwarten wir, selbst Adventures kommen heutzutage nicht mehr ungepatcht davon: In den letzten Tagen erschienen auch erste Flicken für Baphomets Fluch 4 und Geheimakte: Tunguska.

Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Sid Meier's Railroads! bräuchte zum Beispiel dringend einen KI-Patch, stattdessen bekommen wir vier neue Zuglackierungen. Auf der anderen Seite gelangen die Patches heute so komfortabel zum Kunden wie nie zuvor. Selbst Singleplayerspiele werden, wenn sie über Steam gespielt werden, automatisch aktualisiert, so ein Internetzugang vorhanden ist. Biowares Spiele verfügen seit Neverwinter Nights über ein Update-System, sowohl Civilization 4 als auch Railroads! kann man direkt aus dem Spiel heraus updaten, selbiges bei Titan Quest.

Doch was zuerst sehr kundenfreundlich klingt, sollte zu denken geben. Immerhin benötigt auch die Implementierung solcher Autopatch-Mechanismen Zeit: Niemand baut derartige Funktionen ein, wenn er nicht vor hätte, sie auch zu benutzen. Die Autopatcher zeigen leider deutlich, dass die nachträgliche Reparatur bereits veröffentlichter Spiele inzwischen geradezu fest eingeplant wird. Etwas wehmütig denke ich zurück an jene Zeiten, als solche Korrekturen kaum stattfinden mussten, weil die Releasefassungen vom Start weg funktionierten. Ja, so etwas gab es auch auf dem PC mal. Zu einer Zeit, als selbst Komplexitätsmonster wie Baldur's Gate mit einem einzigen Patch auskamen, der noch dazu Probleme beseitigte, die nur bei einem Bruchteil der Spieler überhaupt auftraten.

Aya meint:
Ich find Patches und den Kram nervig, denn wenn man mal ein älteres Spiel installiert, wo sich im Internet nicht mehr der passende Patch finden lässt steht mn doof da.
· 8. November 06 · 06:22
teppi meint:
Nunja im Endeffekt entscheiden ja die Kunden, ob sie dieses Spielchen mitmachen. Bei Gothic 3 ist es ja schon seit Veröffentlichung bekannt, dass das Spiel heftig verbuggt ist. Wenn die Leute nun trotzdem die Läden einrennen, geben sie diesen Entwicklern oder Publishern (oder wer auch immer für diese Entscheidung verantwortlich ist) recht.

Andererseits muss ich zugeben, dass es mir neu ist, das Dark Messiah ebenso buggy sein soll. :-) Das wurde zumindest in der Zeitung, die ich peinlicherweise ab und zu lese afaik nicht erwähnt.
· 8. November 06 · 08:28
imYemeth meint:
Ich find Patches und den Kram nervig, denn wenn man mal ein älteres Spiel installiert, wo sich im Internet nicht mehr der passende Patch finden lässt steht mn doof da.
http://patches-scrolls.de/
Da gibt es für nahezu jedes Spiel jeden erschienenen Patch.

Aber ansonsten ist das Bugs'n'Patches Thema denke ich eines der ganz großen Probleme des momentanen Spielemarktes.

Ich erinnere mich noch an Zeiten so um 1992, als der Reviewteil der Spielezeitschriften den größten Platz verschlungen hat, heute ist das der Previewteil, in dem der staunenden Spielerschaft verkündet wird was man alles sofort haben muss. Vielleicht ist Warten allgemein aus der Mode gekommen, aber grade im Spielegeschäft ist die Gefahr extrem groß dass mit jedem Monat, die die Entwicklung länger dauert die eigenen Features entwertet werden (Grafik, Spielideen etc.). Dazu kommen dann noch die Termin-Dinge wie das traditionelle Weihnachtsgeschäft und der Druck der Publisher. Investiertes Geld will man ja möglichst schnell wieder rein bekommen, und die Konkurrenz schläft nicht.

Im Filmgeschäft hat man grob 100 Jahre Erfahrungen gesammelt, auch was termingerechtes Arbeiten angeht. Eventuell fehlt es da einfach noch an selbiger, oder man muss einsehen dass das Geschäft technisch so schnellebig ist, dass man mit Terminen großzügiger operieren muss.

Ich glaube nicht dass sich die Spieler das ewig gefallen lassen werden. Ich kenne immer mehr Leute die nicht gleich in den Laden rennen, sondern abwarten bis die ersten Patches draussen sind. Wie das Leute ohne Internetzugang machen will ich gar nicht wissen.
Konsolenspiele zeigen ja auch dass eine weitestgehend bugfreie Release-Version möglich ist (auch wenn mit der zunehmenden Internetfähigkeit der Konsolen sicher die Hemmschwelle da auch zu patchen sinkt.) Klar dass man nicht jede exotische Grafikkarten+Motherboard Kombination testen kann, aber ein Spiel sollte auf 90% der Hardware laufen ohne dass man stundenlang patchen muss. Es ist ja auch nicht so dass Testen so teuer wäre, im Gegenteil sind viele Spieler heiss auf Betatests und machen das ohne jegliche Bezahlung. Entwicklerherz was willst du mehr?

Was anderes sind Feature-Patches. Onlinespiele wie WoW leben davon, und auch der erwähnte Tunguska-Patch scheint wohl neben Unterstützung für ältere Grafikkarten auch ein alternatives Ende mitzubringen. Das sind zwar auch Sachen von denen man behaupten kann dass die schon von vornherein ins Spiel gehört hätten, aber solange das Grundspiel auch ohne Patch vollständig spielbar ist habe ich damit kein wirkliches Problem.
· 8. November 06 · 09:50
chris [d-frag.de] meint:
Nun ja, Gothic 3 stand auch bedingt durch die ganzen Vorbesteller (wie mich) kurz oben in der Verkaufsliste, ist inzwischen aber nur noch auf Platz 7. Zu Recht, finde ich.

DMoM&M: Ich bezieh mich auf diese beiden GameStar-News. Habe aber selber auch schon von manchen Leuten gehört, bei denen das Spiel sich ungepatcht alle Viertelstund irgendwie aufhang. Von den Entwicklern selbst ist dieser Beitrag.
· 8. November 06 · 09:54
Pascal meint:
Bei NwN 1 kamen IIRC immerhin auch noch Content-Updates in Form neuer Modelle und Objekte für die Toolset-Bauer hinzu.

Viel nervender finde ich aber die Angewohnheit der Programmierer/Publisher, neben dem eigentlichen Spiel noch andere kleine Progrämmchen automatisch zu installieren wird. Zum einen solche "Auto-Updater" wie bei JoWood, zum anderen aber auch 3rd Party-Applikationen wie Gamespy oder Xfire. Wer als unbedarfter Anwender die Standard-Installtion von G3 oder NwN2 durchlaufen lässt, darf sich danach über ein weiteres "Autostart"-Programm freuen. Vor allem bei einem Singleplayer-Spiel wie G3: Was soll der Spieler da mit Xfire?

Und wenn man dann merkt, dass ein Gothic 3 flüssiger läuft, wenn der Rechner nicht am Netzwerk hängt, da darf man schon fragen, was die Programme im Hintergrund so alles anstellen.

Und wo wir gerade bei Gothic 3 sind. Selbst nach zwei Patches gibt es immer noch den Bug wo nach ca. 3 Stunden spielen das Spiel beim Speichern abschmiert und den letzten Spielstand zerschiesst. Bei einem Gothic 4 werde ich dann wohl vorsichtshalber ein halbes Jahr warten müssen, bevor ich es kaufe.
· 8. November 06 · 09:54
chris [d-frag.de] meint:
@imYemeth: Der Vergleich mit Filmen hinkt natürlich. Einen Film kannst du nach Release nicht mehr so einfach patchen. :) Im Regelfall, wenn man mal von Star Wars und dem Herrn der Ringe absieht.

Ich bin in der Hinsicht inzwischen ziemlich desillusioniert. Eher wird das auf Konsolen genauso einreißen, als dass es auf PCs besser wird. Bei plattformübergreifenden Titeln sind die Konsolen ja heute schon im Hintertreffen, Oblivion ist dank Fanmods auf dem PC in einem vernünftigen Deutsch spielbar.

@Pascal: Bei Neverwinter Nights ist das so eine Sache. Die späteren Patches waren klasse und erweiterten das Spiel nicht unwesentlich, finanziert wurden diese Erweiterungen mit dem Premium-Modul-Programm. Aber man vergisst allzu leicht, dass NWN damals auch mehrere Patches brauchte, um wirklich vernünftig zu laufen. Es gab Soundprobleme, Probleme mit Journal-Einträgen, Probleme mit nicht zaubernden Gegnern, mehrere Memoryleaks, einen fiesen Savegame-Bug… bei Release eigentlich das bisher verbuggteste Bioware-Spiel, obwohl KotOR auch nicht übel war in der Hinsicht.

Die heute oft mitgelieferten Programme find ich auch sehr nervtötend. Im Entwurf dieses Artikels gab es noch einen Absatz über den InstallShield Update Manager, den ich dann aber entfernt hab, weil ich mir nicht wirklich sicher war, ob den Gothic3 mitgebracht hat (was ich vermute) oder ob ich mir das Ding anderweitig eingefangen habe. Tatsache ist, dass er da ist, regelmäßig nach Patches für sich und Gothic3 suchen will, jedes Mal ne großartige Meldung (»InstallShield Update Manager muss nach neuen Updates suchen!«) abgibt und sich weder deinstallieren noch ausschalten lässt.

Okay, in seinem Einstellungsmenü lässt er sich eigentlich ausschalten, er hält sich nur nicht dran... ätzend.
· 8. November 06 · 10:24
imYemeth meint:
"@imYemeth: Der Vergleich mit Filmen hinkt natürlich. Einen Film kannst du nach Release nicht mehr so einfach patchen. :) Im Regelfall, wenn man mal von Star Wars und dem Herrn der Ringe absieht. "

Klar hinkt der, ging mir auch eher um den Branchenaufbau als das Produkt, und da orientiert sich die Spielentwicklung doch sehr am Fiilmgeschäft, mit Desinern, Studios, Publishern...

Ich hoffe ja inständig dass du Unrecht hast... aber wenn man sich anschaut was die Leute aus gothic 1, gothic 2 und dem Nacht des Raben Addon gelernt haben dann muss man wohl befürchten dass das Ganze noch schlimmer wird.
· 8. November 06 · 10:35
laZee meint:
Ich besitze Dark Messiah seit dem Europa Release und hatte zumindest einen unspielbaren Bug entdeckt (grausam lautes statisches Rauschen in Lvl2 anstelle des Voiceovers der Figuren), welcher sich aber nach Lektüre des Steam Forums sehr leicht selbst reparieren lies durch Validierung des Game Caches über Steam.

Seitdem ist mit in dem Spiel kein einziger Bug aufgefallen, ich weiß allerdings auch nicht wieviele Patches es schon gab da man das ja nicht zwangsläufig mitbekommt bei Steam :). Das mag ich aber auch am Meisten an der Plattform. Patches sind nichts mehr worüber man sich aktiv als User Gedanken machen muss.

Die meisten Dark Messiah Bugs beziehen sich soweit ich las auf Besitzer von älterer Hardware (DX8 Karten etc.) und daher bin ich wahrscheinlich aus dieser Gruppe rausgerutscht. Mir ist der Trend zum Release von unfertigen Spielen aber auch schon aufgefallen.

Ich glaube die Hersteller haben früher schlichtweg deswegen sauberer gearbeitet weil es viel aufwändiger für den Benutzer war an die Patches zu kommen. Nicht annähernd die Internetabdeckung wie heute, natürlich auch nicht die Bandbreiten. Außerdem explodiert der Spielemarkt zur Zeit ja regelrecht, ich nehme an das setzt die Publisher / Entwickler unter krasseren Releasedruck.

Was natürlich nicht derartige Produkte rechtfertigt :(
· 8. November 06 · 10:49
Pascal meint:
Yep, den "InstallShield-Update-Manager" oder was auch immer da nervt, den hab ich auch. Und der wurde 100% durch Gothic 3 installiert, da ich für G3 mein System komplett neu aufgesetzt habe.

Ist ja kein Wunder, dass die Spiele heutzutage bei vielen so schlechte Performance haben. Da laufen dann zig Update-Manager im Hintergrund, Chat-Programme, Punkbuster oder Blizzard-Guardian, Steam usw ...

Zu den Konsolen: Die Zeit der bugfreien Konsolenspiele wird ab nächsten Jahr sicher vorbei sein. Xbox360, PS3 und Wii sind darauf ausgerichtet, 24/7 am Internet zu hängen. Jede neuere Konsole (inkl. Handhelds) hat doch schon Webbrowser, Online-Shops für Spiele & Addons, Chaträume oder ähnliches integriert. Und wenn ich mir online neue Strecken für das Rennspiel runterladen kann, dann mit Sicherheit auch die entsprechenden Patches.
· 8. November 06 · 10:51
chris [d-frag.de] meint:
"Ich glaube die Hersteller haben früher schlichtweg deswegen sauberer gearbeitet weil es viel aufwändiger für den Benutzer war an die Patches zu kommen. Nicht annähernd die Internetabdeckung wie heute, natürlich auch nicht die Bandbreiten."

Sicherlich. Genau deshalb sind Steam und diese Update Manager auch ein zweischneidiges Schwert für uns "Kunden". Sie machen das Patchen noch einfacher.

(Edit: Na klasse, da war ja ein richtig übler Schreibfehler im Artikel oben. Jetzt fang ich schon an, unsere Artikel nachträglich zu patchen. *g*)
· 8. November 06 · 10:58
Kreon meint:
Ich denke das ist kein reguläres Problem der Entwickler als vielmehr ein reguläres Problem der Softwareentwicklung. Bei ständig wechselnden Konfigurationen, neuen Hardwarestandarts etc. ist es nicht gerade einfach immer bei komplexen Programmen einfach irgendwie zu handhaben.
desweiteren kommt noch dazu das heutiger Code extrem riesig ist, ein vorzeichenfehler, eine Sinus statt Cosinusfunktion igendwo verwendet und das Fehlerraten kann losgehen. Bei 1 Million Zeilen Code keine leichte Aufgabe, ein Bug der plötzlich auftritt kann einen Wochenlang beschäftigen, manche werden auch so gut wie nie entdeckt, beispielsweise gab es in HL1 einen Bug mit der Interpolation der Position des letzten Spielerslots auf einem Server der diesem einen unfairen vorteil gab weil die hitbox des modells hinter dem eigendlichen modell lag. alles nur weil in einer Zeile "> maxPlayer" statt ">= maxPlayer" stand und der ist über Jahre nicht aufgefallen und hätteeigendlich zur disquallifizierung sämmtlicher bissherigen auf HL1 basierenden Spiele im E-sports bereich führen müssen.
· 8. November 06 · 12:58
Kreon meint:
ach ja, der HL1 bug wurde erst vor ein paar jahren gefunden von NS die bemerkten das der letzte Spieler quasi unsterblich war wenn man auf ihn schoss obwohl die treffer angezeigt wurden, erst als man hinter den spieler schoss starb dieser. als folge dessen waren plötzlich überall n/n+1 server die den letzten spieler gekickt hatten.

bugs sind also leider etwas womit man leben muss, nur wenn sie so schwerwiegend wie bei Gothic 3 oder DMoMM (wo doch die demo funktionierte) sind ist das natürlich keine Entschuldigung, es geht mir vielmehr darum das patchen ansich nicht zu verurteilen.
· 8. November 06 · 13:02
imYemeth meint:
Klar sind Bugs etwas mit dem wir (auf unserem momentanen technologischen Stand) leben müssen. Aber es gibt halt solche und solche.

Letztlich ist das Ganze doch nur eine Geld(=Zeit) Frage, und solange Menschen Bereit sind für unspielbare Versionen Geld auszugeben, so lange wird sich auch nix an den halbgaren Produkten ändern.
· 8. November 06 · 13:22
NWN2-Fan meint:
Die Publisher/Entwickler werden so auf Zeit wohl ihre treue Stammkäufer verlieren. Dies hat man sehr gut in der Anstoss-Szene gesehen. Evtl. kennt einer die Geschichte mit dem offenen Brief, an denen sich nur 150 Spieler beteiligten..
· 8. November 06 · 13:47
apunkt meint:
Die Lösung ist recht simpel: einfach nach dem Erscheinen ein halbes Jahr warten und das Spiel zum halben Preis / mit doppeltem Funktionsumfang kaufen. Das die Industrie damit ihre interessiertesten Kunden gleich zwei Mal bestraft.. Ernsthaft: wer in der heutigen Zeit ein Spiel am Erscheinungstag kauft, der hat es wahrscheinlich auch nicht besser verdient, so traurig wie das klingt.
· 8. November 06 · 14:10
Pascal meint:
Gibs doch zu Chris, du hast den Artikel heute nur geschrieben weil du genau wusstest, dass Piranha Bytes heute Patch 1.09 für Gothic 3 raushauen ;)
· 8. November 06 · 14:19
chris [d-frag.de] meint:
Nein, ich hatte keine Ahnung. :)
· 8. November 06 · 14:36
name meint:
Baldur's Gate... seufz...
· 8. November 06 · 16:08
frank meint:
Das Bugs auftreten finde ich nicht schlimm. Schlimm ist aber wenn ganz bewußt unfertige Spiele auf den Markt gebracht werden und sich auch noch Doofe finden die die Scheiße wider besseren Wissens kaufen.
WIR haben doch die Macht zu entscheiden ob ein Game Top oder Flop geht. Solange aber Gothic3, Oblivion4, NWN2 und Konsorten Käufer finden wird sich an dieser Praxis auch nix ändern.
· 8. November 06 · 18:17
floman meint:
Ich bin selbst Softwareentwickler (aber nicht im Spielebereich) und sehe mir die Technik aus der ruhigen Zuschauerperspektive an. Dennoch muss ich sagen, dass sie ziemlich kompliziert geworden ist. Die Anforderungen an die Texturen, die 3D-Grafik, AI etc. sind ziemlich hoch, aber die Kosten für das Endprodukt sind kaum gestiegen. Für ein Baldurs Gate muss man sich nicht mit "GPU Gems" und 3D-Mathematik auseinandersetzen. Auch die Kollisionsroutinen sind in 2D um einiges einfacher als in 3D. Jedes halbe Jahr kommt eine neue Generation von Grafikkarten raus und in den Tests wird kritisiert wenn sich die Grafik nicht wesentlich zu ihrem Vorgänger verbessert hat. Neue Ideen verkaufen sich schlecht, bei aufpolierter Massenware mit hohen Versionsnummern wird das Regal niedergerannt. Da ist es entscheidend das man als erster "fertig" schreien kann. Deswegen haben "wir" genau die Patches, die wir verdienen.
· 9. November 06 · 22:22
EmmJay meint:
Patches sind an und für sich keine schlechte Sache. Aber die Bananenmentalität, die daraus bei den Firmen entsteht, ist nicht das Wahre. Wenn sich die Verkaufszahlen von, sagen wir, Gothic 3 so entwickeln, wie die Verrisse in den aktuellen Spielezeitschriften nahelegen, dann ist das vielleicht mal ein kleines Zeichen an die Hersteller. Aber da ja selbst Konsolen heutzutage mit Connectivity-Features bis unters Dach vollgestopft sind, wird es nicht lang dauern, und selbst dort hagelt es Betaversionen ...
· 9. November 06 · 22:50
chris [d-frag.de] meint:
Die Anforderungen an die Texturen, die 3D-Grafik, AI etc. sind ziemlich hoch, aber die Kosten für das Endprodukt sind kaum gestiegen.

Stimmt, aber der Markt insgesamt ist gewachsen und wächst weiter. Außerdem wird heute doch auch deutlich mehr Middleware verwendet als vor ein paar Jahren noch. Siehe zugekaufte Physik-Engines, siehe beispielsweise SpeedTree, welches für die Bewaldung in Gothic 3 wie in Oblivion sorgt.

Und bei Bugs wie Patches gibt es halt solche und solche... wir haben uns doch hier im ersten Gothic-3-Beitrag über einen Bug unterhalten, bei dem die Gefährten des Helden innerhalb der ersten 15 Spielminuten spurlos verschwanden, ohne dass die entsprechenden Gespräche vorher hätten geführt werden können. Das ist ein simpler, leicht zu findender Skript-Bug, über den ein guter Betatester selbstverständlich hätte stolpern müssen. Wer mal wieder so richtig herzhaft lachen möchte, sollte sich das Gothic-3-Bugvideo in der aktuellen GameStar anschauen. Das ist unglaublich. Un-glaub-lich.

Und das in einem reinen Singleplayerspiel. Für andere Sachen habe ich natürlich vollstes Verständnis. So wurde beispielsweise der bereits veröffentlichte Patch 1.02 für Neverwinter Nights 2 nochmal zurückgezogen, weil einige User Abstürze damit hatten. Es ist fast zwei Tage weder bei Obsidian noch bei Atari der QA gelungen, diese Abstürze zu reproduzieren. Bei denen lief das Spiel einwandfrei. Tja. Das sind die Tücken der Technik.
· 9. November 06 · 23:21
imYemeth meint:
Was ich mich ja frage:
Was muss Jowood eigentlich noch alles vermurksen bis sie mal richtig auf die Nase fallen? Bugverseucht waren bisher so ziemlich alle Veröffentlichungen, besonders Gothic 2 und die Gilde 2... aber die Insolvenz haben sie bisher immer irgendwie abgewendet.
· 9. November 06 · 23:58
GoodNightWhitePride meint:
Ein riesiges Problem sind m.E. die Spielemagazine. Man kann es an einem beliebigen Magazin testen. Einfach ein Preview oder Review aufschlagen und zu 80% befinden sich im selben Heft anzeigen des Publishers oder des Studios. So werden dann viele Sachen einfach nicht anständig verrissen oder nur verrisssen, wenns sowieso schon klar ist. Die Wertungen zu G3 oder auch - hier ein wunderbares Beispiel - The Fall, waren einfach der letzte Hohn. Allzu oft steht bei den Tests so etwas wie "es ist verbugt, aber es ist doch ein gutes Spiel", obwohl da einfach nur ein dickes "NICHT KAUFEN" hingehört. Gerade die Spielemagazine könnten eine wichtige Rolle spielen, sind aber in der Realität leider Hofberichterstatter.

Wenn der erste Publisher dicke Verluste einfährt und das erste Studio die Tore schließt, weil aus der Presselandschaft nen lautes "NEIN" schallt, wird sich der Rest schon Sorgen machen.

Aber so wie es ist, ist es doppelt ärgerlich. Die Spiele funktionieren nicht, die Magazine wissen nichts von anständigem Journalismus und ändern tut sich nichts. Selbst wenn einige Spieler sich nicht mehr auf dieses Gebaren einlassen, es gibt immer noch genug 14Jährige, die trotzdem bei Release jedes Spiel kaufen und geben damit den Entwicklerstudios nichts anderes als einen zinslosen Kredit.

"Kaufen sie ihr Auto heute - den Motor liefern wir in einem Jahr! (Wenn sie Glück haben)"
· 10. November 06 · 02:19
Micha meint:
Recherchier erstmal, ob die Spielemagazine auf die Anzeigen auch nur den Hauch eines Einflußes haben. Ich kann nämlich auch so gut wie jedes Spielemagazin aufschlagen und find da drin Werbung für Minipornos aufs Handy o.ä. - und ich glaube kaum dass das ein Magazin freiwillig reinpackt.

Die Anzeigen kommen bei einigen/vielen Magazinen vom Verlag - weder hat das Magazin was damit zu tun, noch die PR-Leute, die bei den Magazinen ihre Spiele vorstellen bzw. Ansprechpartner für die Redakteure sind.
Das machen eigenständige Abteilungen auf einer getrennten Kommunikationsebene. Das trotzdem Druck da ist - kein Zweifel. Das trotzdem ein seltsames Gefühl da ist, wenn man auf der linken Seite den Spiele-Test hat und auf der rechten Seite die große Anzeige dazu - auf jeden Fall.

Aber ZU sehr verallgemeinern führt nur zu Gerüchten ...
· 10. November 06 · 19:24
name meint:
in my humble opinion, wie schon vorher erwähnt, kann man einfach warten und nicht kaufen. schadet euch doch nicht, schadet dem entwickler, publisher.. whateva.. ist das spiel nach paar monaten "fertig" - kaufen. wenn ihr damit nicht leben wollt, organisiert ne widerstandsbewegung gegen verbugte spiele oder so XD...
· 10. November 06 · 20:15
floman meint:
Hallo Chris[d-frag.de],

Es ist natürlich richtig, dass der Markt größer geworden ist. Ich habe aber keine Zahlen, um wieviel der Markt größer geworden ist. Ich habe nur die Beobachtung gemacht, dass bei einem großen Team die Reibungsverluste viel größer sind als bei einem kleinen. Ich vermute einfach, dass das eine, das andere nicht auffängt.

Auch ich benutze Third-Party-Tools. Zum Beispiel InstallShield und Perforce - fehlerfrei sind die nicht. Ausserdem hat die Benutzung eines Third-Party-Tools den Nachteil, dass damit auch Grenzen und Zwänge importiert werden.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das dumme Verhalten bei Gothic3 von den Testern entdeckt wurde. Was Du aber nicht siehst, ist der Haufen schwerwiegenderer Fehler, die alle nicht mehr im Produkt sind. Bei meinem Arbeitgeber werden Fehler nach Peinlichkeit (z.B. Absturz), Notwendigkeit (Kopierschutz sollte nun mal gehen) und Zeit zum Ausbauen bewertet. Nach einem komplizierten Schlüssel ergibt sich dadurch eine Punktzahl, die die Reihenfolge zum Ausbau vorgibt. Wenn die Punkte ein gewisses Limit unterschritten haben, wird ausgeliefert. Der Rest bleibt drinnen. Treten beim Kunden Fehler mit hoher Punktzahl auf, werden eben Patches herausgegeben. Das Dumme ist nun, dass der Aufwand den Fehlerlevel um einen Punkt zu senken immer höher wird, je niedriger der Level ist. Es macht daher nicht viel Sinn es zu machen. Vor allem weil man mit dem gleichen Aufwand viele tolle neue Features realisieren kann.
· 10. November 06 · 21:21
chris [d-frag.de] meint:
Genaue Wachstumszahlen habe ich auch nicht. :)

Danke jedenfalls für die Einsichten. Der entscheidende Punkt ist für mich das Limit, von dem du sprachst. Innerhalb eines gewissen Rahmens kann ich als Kunde und Spieler mit Bugs ja leben und weiß auch, dass sie sich nicht völlig verhindern lassen. Aber in letzter Zeit ist dieses Limit für mich persönlich wirklich häufig überschritten worden. Und zwar in einer Art wie bei Gothic 3: Das Spiel muss zu einem bestimmten Zeitpunkt auf den Markt, auch wenn noch nicht alle Bugs, die gefixt gehören würden, beseitigt sind. Mich ärgert einfach, wenn wie in diesem Fall schon zum Release die ersten Patches quasi fest eingeplant werden, weil den Entwicklern völlig klar ist, dass Fehler im Produkt sind, die man auf Dauer so nicht belassen kann!

Wenn ich dein Beispiel richtig verstanden habe, patcht ihr nachträglich Fehler, die sich wider Erwarten als schwerwiegender herausgestellt haben oder überhaupt erst beim Kunden aufgetreten sind. Das ist für mich was völlig anderes.

Und da zeigt sich aktuell auch noch der große Unterschied zu Konsolenspielen: Weil dort ein Nachpatchen immer noch schwierig bis unmöglich ist, kann ein solches Verhalten nicht funktionieren. Entsprechend ist die Bugdichte selbst bei Xbox360-Spielen deutlich geringer als auf dem PC.
· 11. November 06 · 00:48
m.a. meint:
Die Anforderungen an die Texturen, die 3D-Grafik, AI etc. sind ziemlich hoch, aber die Kosten für das Endprodukt sind kaum gestiegen.

Waaaah? Leben wir im selben Zeitalter? Früher habe ich für ein Spiel 49,95 DM (nicht Euro!) gezahlt. Ich kann mich erinnern, dass wir uns überlegt hatten mit brennenden Fackeln und Heugabeln vor Capcom Deutschland aufzulaufen, als die tatsächlich unverschämterweise 89,- DM für Street Fighter II - Hyper Fighting auffem SNes haben wollten...

Und was zahle ich heute? Für ein Xbox360 Games fängt es bei 59,- Euro an. Das sind über 115,- Mark. Selbst gängige PS2 B-Titel kosten 39 oder 40 Euro ... 78,- Mark. Wo sind denn da bitte die Kosten kaum gestiegen? Leben wir im Wi-Wa-Wunderland?
· 11. November 06 · 12:09
imYemeth meint:
Hmmm, aber haben PC-Spiele nicht früher immer was um 100DM gekostet?

Mal ganz davon abgesehen dass es diese ganzen Budget-Reihen nicht gab und Spiele teils Jahrelang beim Ausgabepreis blieben. Heute wartet man 3 Monate und bekommt es dann irgendwo zwischen 10-30€, je nach Erfolg des Spieles.
· 11. November 06 · 12:16
chris [d-frag.de] meint:
Ich kann mich auf dem PC auch nur an Preise um die 80 DM erinnern, die letzten Jahre vor dem Euro. Heute kriegt man die meisten PC-Spiele für 40-50 Euro. Anno 1701 ist gerade erst herausgekommen und kostet schon nur noch 35 Euro.

Auf Konsolen sieht die Sache zugegebenermaßen ganz anders aus, aber dass Konsolenspieler bereitwillig mit jeder neuen Hardwaregeneration mehr Kohle für die Spiele auf den Tisch legen, ist mein Problem nicht.
· 11. November 06 · 13:40
Shooterhonk meint:
Hallo liebe de-frag-Macher und -Leser!

Ich muss mal eben kurz Werbung für eine andere Seite machen, ich hoffe das ist ok. Sorry, will auch nicht lange stören ;-)

Mit http://www.gameparents.de bauen wir gerade eine Seite auf, die unser Hobby Games auch dem Otto-Normal-Mitbürger näherbringen soll. Hauptzielgruppe sind Eltern und Lehrer, aber wir wollen letztlich ein möglichst breites Publikum ansprechen. Der Hintergrund: Die ewig schlechte Berichterstattung und die Tatsache, dass Eltern sich viel zu wenig um den Medienkonsum ihrer Kinder kümmern, läßt Spiele und den Jugendschutz in Deutschland in einem ziemlich schlechten Licht erscheinen. Deshalb wollen wir aufklären und mit unseren Artikeln auch ein wenig Freude am Gaming vermitteln. Über kurz oder lang soll es dann auch in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Informationsveranstaltungen an Schulen geben, um die Leute direkt anzusprechen und zusammen mit ihren Kindern über Spiele diskutieren zu können.
Eine gute Sache also.
Außerdem sind wir nach wie vor auf der Suche nach Autoren, die Lust haben, sich an dem Projekt zu beteiligen. Das Ganze ist privat und läuft neben unseren normalen Tätigkeiten nebenher, Geld gibt es also leider keins.
Trotzdem freuen wir uns über jede Mithilfe.
Und wenn Ihr keine Lust habt zu schreiben, aber sonstwie helfen wollt, macht einfach überall und bei jeder Gelegenheit Werbung für unsere Seite und die Sache an sich, damit Spiele in naher Zukunft hoffentlich mal von allen als gleichwertige Alternative zu anderen Hobbies angesehen werden!

Also, hier nochmal die Adresse:
http://www.gameparents.de

Eine ausführliche Pressemitteilung zu GameParents.de gibt es auch als PDF zum weiterleiten.

Falls Ihr Euch beteiligen wollt, einfach das Kontaktformular ausfüllen oder eine Mail an
info@gameparents.de

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und Eure Mithilfe!
· 12. November 06 · 14:10
chris [d-frag.de] meint:
Klar ist das okay! Noch okayer wäre es natürlich in den Kommentaren zu einem Beitrag, wo es auch zum Thema passt. :)
· 12. November 06 · 14:36
Shooterhonk meint:
hatte lieber einen aktuellen Beitrag genommen, weil ich Angst hatte dass sich bei den alten Beiträgen niemand mehr so richtig für die Kommentare interessiert. Geht zumindest mir immer so ;-)
· 12. November 06 · 16:21
Aulbath meint:
Interessantes Thema... mir geht's gerade so, daß mein neugekauftes Wh40K - Dawn of War: Dark Crusade partout nicht laufen will (kaum im Spiel, Sound stottern und eingefrorenes Bild, danach muß ich resetten), und ganz nebenbei auch noch das Hauptspiel und die zweite Expansion kaputt gemacht hat... (obwohl die auch instabil liefen) und das obwohl ich jetzt einen Rechner habe, der das Spiel problemlos laufen lassen KÖNNTE.

Das frustriert... ich hoffe ernsthaft, Relic schiebt da noch was nach. Ohne Dawn of War... das ist einfach mal echt beschissen :( Zumal die wenigen Sekunden die ich erleben durfte, eigentlich sehr vielversprechend waren.

Wenigstens gibt's solchen Ärger nicht mit Final Fantasy XII.
· 12. November 06 · 21:05
Epilogue meint:
Zum Glück gibt es ja noch Konsolen....obwohl...Microsoft hat es letztendlich auch geschaft den Patchfluch in diese Welt zu keuchen. Verflucht mögen sie sein.
· 15. November 06 · 21:47

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