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d-frag.de :: Cultural Lag

Cultural Lag

von chris · 27. August 06 ·

GC-LogoKurios genug, dass EA und Nintendo am Mittwoch eine gemeinsame Pressekonferenz gegeben haben. Und dann haben Vertreter beider Firmen gar nicht viel gesagt, sondern großzügig einem Dritten das Mikrofon überlassen: Prof. Dr. Jürgen Fritz vom Institut für Medienforschung und Medienpädagogik an der Fachhochschule Köln stellte die ersten Ergebnisse einer Studie über das Informationsbedürfnis von Eltern und Pädagogen hinsichtlich Computer- und Videospielen vor.


Spielraum

Hintergrund ist die von beiden Firmen neu gegründete Initiative »Spielraum«, aus der letztendlich ein Institut zur Förderung von Medienkompetenz erwachsen soll. Die vorgestellte Studie bildet praktisch die Grundlage dessen, sie zeigt die Ausgangssituation und mögliche Wege, die Medienkompetenz von Eltern und Pädagogen zu steigern, auf. Streckenweise sehr interessant, aber darauf werden wir noch einmal detailliert eingehen, sobald die Ergebnisse online abrufbar sein werden.

Zur Zielsetzung sagte Thomas Zeitner, Geschäftsführer von EA Deutschland: »Wir sehen die zentrale Aufgabe von ›Spielraum‹ darin, in dem Dreieck zwischen Politik, Eltern und Erziehern sowie Kindern und Jugendlichen zu einem Mehr an Wissen und gegenseitigem Verstehen beizutragen. Denn die Debatte um Video- und Computerspiele hat seit jeher eine politisch- gesellschaftliche Komponente. … Umso wichtiger ist es, dass diese Debatte eben auf der Basis von echtem Wissen geführt wird, nicht auf der Basis von Vermutungen, dumpfem Unbehagen, das sich aus Unkenntnis speist, oder gar mit polemischer Absicht, die dieses Unbehagen bedient.«

Ein hehres Ziel, finden wir. Auch wenn es einfach wäre, EA und Big N, die beide Gelegenheitsspieler ansprechen und in den aktuell noch nicht Spielenden ein gewisses Marktpotenzial sehen, rein geschäftliche Interessen zu unterstellen. Letztendlich käme ein besseres gegenseitiges Verstehen von Spielern und Nichtspielern und eine wachsende gesellschaftliche Akzeptanz von Spielen aber der gesamten Branche und vor allem uns Spielern zugute.

Generation 50plus

Im Programmheft der GC warb GameDuell mit gutbürgerlicher Idylle und Games-Begeisterten der Generation 50+. Klang interessant, einerseits weil von den Besuchern der GC 2005 gerade einmal 5 Prozent über 40 Jahre alt waren, der Löwenanteil dagegen nur zwischen 14 und 17. Andererseits, weil uns das Thema mit dem oben genannten »Spielraum«-Thema und Prof. Fritz' Studie durchaus zusammenzuhängen schien, schließlich hatte von den auf der Straße befragten Eltern dort gerade einmal ein Viertel eigene Erfahrungen mit Computer- oder Videospielen.

Gerne hätten wir also gewußt, wie die älteren Damen und Herren überhaupt zu Videospielen gekommen sind und was sie daran begeistert. Oder was sie uns empfehlen würden, um desinteressierte Eltern und Großeltern von Videospielen zu überzeugen. Nun handelt es sich bei GameDuell aber nicht um einen Clan 50-Jähriger, die Civ4-Matches austragen, sondern um eine Spieleseite im Internet, die Althergebrachtes wie Solitaire, Backgammon oder Skat in elektronischer Form präsentiert. Das liefert an sich schon eine eingeschränkte Antwort auf Frage Eins, die Spielprinzipien sind lange bekannt.

Der von gutbürgerlicher Idylle weit entfernte Lärmpegel in der auch von Sony und EA genutzten Halle 3, der längere Gespräche praktisch unmöglich macht, und die penetrante Art, am Stand die mitgebrachten älteren Herrschaften dauernd als »Best Ager« und das übrige Messepublikum als »Youngster« zu bezeichnen, haben unser Interesse trotz möglicher Duelle gegen die »Solitaire Power-Oma« doch recht schnell erlahmen lassen.

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