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d-frag.de :: Bad Day L.A.

Bad Day L.A.

von chris · 18. August 06 ·

Bad Day L.A.Er sagt über sich: »I want to be the next Walt Disney, only a little more wicked.« Er war Leveldesigner für Doom I und II sowie Quake I und II, bevor er id Software verließ. Seine Spiele, Alice und Scrapland, zeichnen sich durch eine fantasievolle Grundidee und schräge Szenarien aus. Das gilt auch für sein neuestes Werk: In Bad Day L.A. lässt er über die Stadt Los Angeles so ziemlich alle denkbaren und undenkbaren Katastrophen hereinbrechen, von Terrorangriffen über Erdbeben, Meteorschauer bis hin zu Tsunamis und einem Einmarsch der Mexikaner. Und das an einem einzigen Tag.

Wir spielen Anthony, einen Obdachlosen, der nach dem Einschlag eines mit Biowaffen beladenen Flugzeugs auf einem stark befahrenen Freeway versucht, aus der Stadt zu fliehen. Das klingt todernst, das klingt nach einem Horrorszenario. Zum Glück haben wir es hier nicht mit Propaganda-Software des U.S.-Ministeriums für Heimatschutz zu tun, sondern mit einem Spiel von American McGee. Und der nimmt ein Bedrohungsszenario nach dem Anderen genüßlich auf die Schippe.

Das merkt man schon an der stilisierten Comicgrafik, die wenig Wert auf Realismus legt, aber absolut stimmungsvoll ist. An der Gagdichte, wobei sich diese komischen Einlagen meist auf einem ziemlich niedrigen Niveau bewegen, fernab von gutem Geschmack, und einschließen, dass irgendwelche Leute zu Tode kommen. In dieser Hinsicht South Park ähnlich, aber lange nicht so mies umgesetzt (sorry, liebe South Park-Fans, aber das künstlerische Talent von Parker und Stone ist gleich null).

Sicher könnte man dem Spiel vorwerfen, dass es viele Dinge bis zur Lächerlichkeit verharmlost. Bei einem terroristischen Anschlag mit Bio- oder Chemiewaffen im wirklichen Leben würde es bestimmt nicht reichen, Betroffene mit einem Feuerlöscher zu besprühen, um sie zu dekontaminieren. Auf der anderen Seite bin ich froh, nicht nur durch die Gegend rennen und Terroristen abballern zu müssen, sondern tatsächlich Menschen aus Notsituationen retten zu können. Vor Zombies zum Beispiel. Auch vor Zombiehunden. Nur nicht vor der Dusseligkeit Anthonys.

Was dahintersteckt? Nicht umsonst wird das oben genannte Ministerium, das 2002 für den Schutz der amerikanischen Bevölkerung vor terroristischen Bedrohungen gegründet wurde, schon im Intro des Spiels als »Ministerium für Heimatkontrolle« bezeichnet. Sicher sollte man terroristische Übergriffe nicht verharmlosen, aber allzu oft wird die Sorge, die Angst in der Bevölkerung ausgenutzt, um Schritt für Schritt Bürgerrechte einzuschränken, wie mit dem jüngst richterlich gestoppten Abhörprogramm der U.S.-Regierung. Das Ausmaß der geplanten Vorratsdatenspeicherung und der Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen, die uns alle immer mehr zu gläsernen Bürgern machen, zeigen, dass dieses Thema auch in der Europäischen Union hochaktuell ist.

Das Spiel erscheint Ende des Monats, die Demo kann man herunterladen.


Reminder in eigener Sache: Halbzeit. Noch drei Tage habt Ihr Zeit, um Euren Beitrag zu unserem Gewinnspiel einzureichen. Gothic III und Konzertkarten für das Eröffnungskonzert der GC warten auf Euch.

chris [d-frag.de] meint:
Hey, da ist auch noch ein gutes Interview mit American McGee bei DemoNews. Hätte ich schon im Artikel drauf verlinkt, wenn ichs mal eher gefunden hätte.
· 18. August 06 · 15:36
Kai meint:
Ich habe die Demo angespielt und war leider sehr enttäuscht. Miese Steuerung, technisch überholt und der Humor wirkte auf mich gezwungen und pubertär. Sehr schade eigentlich, von dem Spiel habe ich mir viel versprochen.
· 20. August 06 · 12:39
chris [d-frag.de] meint:
Hehe, von mieser Steuerung und technischer Rückständigkeit haben wir uns damals bei Psychonauts doch auch nicht abhalten lassen. Einem Spiel, das abseits seiner wirklich schrägen und tollen Ideen auch spielerisch ein gerade mal durchschnittliches Jump&Run war. Zumal ich mit der Steuerung hier in der Bad Day L.A.-Demo eigentlich überhaupt keine Probleme hatte, seltsam.

Zum Humor... naja. Muss ich dir Recht geben. An einigen Stellen fragt man sich schon, ob der das jetzt ernsthaft lustig findet. Stichwort kotzende Kinder. Und der Humor wiederum war es ja, der Psychonauts wirklich groß gemacht hat.

Ich werd mir die Vollversion auf alle Fälle antun, und dann schreib ich noch ein paar Zeilen dazu. Mal sehen.
· 20. August 06 · 12:53
Towelie meint:
hi ho
hab die Demo auch gespielt und die hat mich überzeugt.
werd mir wohl das Spiel auch zulegen, ich hab einfach ein Faible für solch schräge Szenarien.
Stichwort South Park: gerade in diesen simplen, "stümperhaften" 2d Figuren geht der Humor und die Botschaft der Episoden voll auf. Echt klasse, was trotz dieser Einfachheit alles realisiert wurde
· 21. August 06 · 12:37
rip meint:
Für Scrapland zeichnet sich A. Gee übrigens nicht wirklich verantwortlich, da hat er nicht mehr als seinen Namen geliehen (was er auch in einem Interview in der GEE sagte, IIRC).
· 21. August 06 · 16:52
chris [d-frag.de] meint:
Das Interview kenne ich nicht, in den Credits wird er jedenfalls überall als ausführender Produzent genannt. Nicht als Designer, etc., das ist richtig.

Bei Bad Day hat er dagegen die "kreative Leitung".
· 21. August 06 · 17:28
PlayStar meint:
Das (unglücklich formatierte) GEE-Interview kann hier nachlesen: Link
· 21. August 06 · 18:13
chris [d-frag.de] meint:
Genauso unglücklich formatiert wie die gedruckte GEE, sag ich mal. :) Danke für den Link.

Mmh: Bald darauf folgten „American McGee’s Grimm“ und „American McGee’s Oz“, verdrehte Spiele-Adaptionen von Grimms Märchen und dem lustigen Zauberer. - Aha, die folgten also angeblich auf Alice. Vielleicht weiß die GEE da mehr als ich, aber meines Wissens ist bis heute keines der beiden Spiele fertig geworden.

Außerdem ist er laut dem Text bei Quake und Quake II "Music Supervisor" gewesen. MobyGames führt ihn dagegen bei beiden Spielen als Leveldesigner, wie bei Doom I & II auch. Andererseits sagt er ja nix dagegen in seiner Antwort... mmh.

Und der oben angesprochene Absatz ist seltsam: „Scrapland“ ist ein „American McGee presents“-Titel. Eigentlich leihe ich hauptsächlich meinen Namen. -
Auf Bad Day L.A. steht aber auch nicht »American McGee's Bad Day L.A.« wie es auf Alice stand, sondern »American McGee presents Bad Day L.A.«.

Hat er hier nun auch nur seinen Namen geliehen? Der Typ ist mir ein Rätsel.

Aber gut, egal wieviel er nun tatsächlich mit welchem Titel zu tun hatte, ich werd mir Bad Day L.A. bei Erscheinen kaufen und dann noch was Fundierteres drüber schreiben als die paar eilig entstandenen Zeilen oben. Und dann werden wir ja sehen, ob Grobi und Kai Recht haben oder obs vielleicht doch gar nicht so schlecht ist.
· 21. August 06 · 18:37
PlayStar meint:
"Der Typ ist mir ein Rätsel."
Oh, ja, wie wahr! Es ist absolut unmöglich den Überblick über American McGees Projekte zu behalten. Mal hat er bei der Produktion von "Die Sims" mitgeholfen, dann hat er ein Musikvideo für Dredg gedreht, irgendwoanders wird über die Verfilmung von Diesem und Jenem spekuliert, Spiel XYZ soll u.U. doch noch erscheinen und Alice 2 soll's auch irgendwann geben. *seufz* Wahrscheinlich hat McGee auch schon selber schon den Überblick verloren.
· 21. August 06 · 18:49
chris [d-frag.de] meint:
Oh Gott, vergesst, was ich hier geschrieben habe!

Ich verweise auf unsere Rezension des Spiels.
· 29. August 06 · 00:03

Kommentare sind für diesen Beitrag geschlossen.

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