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d-frag.de :: Call of Juarez

Call of Juarez

von chris · 31. Juli 06 ·

Call of JuarezAuf kein anderes Spiel wartete ich so sehr wie auf Call of Juarez, um kein anderes Spiel bange ich so sehr. Denn einerseits, wir hatten das Thema vor kurzem schon einmal, ist der Wilde Westen als Szenario in Videospielen alles andere als überrepräsentiert, andererseits stammt Call of Juarez von Techland, deren Spiele sich bisher durchweg auf mittelmäßigem Niveau bewegten. Einerseits erweckten das bisher gezeigte Artwork und die bekannt gewordenen Storyhappen einen hervorragenden Eindruck, andererseits ist vor kurzem die Demo des Spiels erschienen. Und in diese haben wir mal hineingeleuchtet.

Der junge Billy kehrt eines Tages nach Hause zurück und findet dort seine Mutter und seinen Stiefvater ermordet vor. In diesem Moment taucht auch Reverend Ray auf dem Hof auf, sieht Billy bei den Leichen und hält ihn für den Mörder. Billy flüchtet und der Reverend geht zurück zur Kirche, um seine Waffen zu holen, Billy zu verfolgen und den Tod seines Bruders (Billys Stiefvaters) zu rächen. In Call of Juarez spielen wir sowohl den Verfolger Ray als auch den Verfolgten. Klingt cool?

Klingt nach Fahrenheit. Jede Wette, irgendwann im Laufe des Spiels kommt Ray dahinter, dass jemand anders hinter dem Mord steckt, er verbündet sich mit Billy und gemeinsam jagen sie den wahren Mörder ihres Vater-Bruders. Wie absehbar. Aber gut, selbst das wäre für einen Shooter schon überdimensional viel Handlung. Und nach dem Grundton des Spiels zu schließen, nimmt es seine Hauptcharaktere und seine Story sehr ernst.

Diese Ernsthaftigkeit gilt für die Nebencharaktere scheinbar nicht, und das führt im ersten der beiden in der Demo spielbaren Levels leider schon zu riesigen Problemen. Reverend Ray verlässt dort die Kirche, aus der er seine Schießeisen geholt hat. Vor der Tür warten ein wütender Mob und der Sheriff auf ihn, der ihm seine Waffen wieder abnehmen will, um Selbstjustiz zu verhindern. Ray zitiert Passagen aus der Bibel und dann passiert es: Einige der Männer grölen herum, daraufhin schießt der Sheriff in die Luft, um sie zur Ordnung zu rufen. Nun zieht ein abseits stehender Mann seine Waffe und schießt dem Sheriff in den Rücken, ermordet ihn kaltblütig. Die Motivation dazu bleibt völlig unklar. Die Männer laufen weg, die Hauptstraße hinunter.

Was ist nun die Aufgabe des Spielers? Den Mörder des Sheriffs zu stellen? Weit gefehlt: »Erschieße alle bewaffneten Banditen.« Moooment mal. Nur einer von denen hat einen Mord begangen, der Rest flüchtet einfach, und ich soll unschuldigen flüchtenden Männern in den Rücken schießen? Ich tue es schließlich, und wenig später ist die Stadt praktisch menschenleer. Zuletzt steige ich auf einen Balkon und rette dort die bedrohte Frau des toten Sheriffs. Diese weist mich zurecht, ich hätte die Meute nicht anstacheln sollen, und erklärt, da ihr Mann nun tot sei, müsse ich in das Gefängnis und auch dort jeden umnieten. Äh, ja.

Okay, es ist ein Shooter. In Shootern ballert man nun mal, hohe Moralvorstellungen sollte man vielleicht nicht anlegen. Aber während man in Spielen wie Doom3, Prey und Half-Life 2 überwiegend Monster erledigt, erwartet man hier tatsächlich von mir, einen Haufen unschuldiger Männer umzubringen. Schießen die zurück? Na klar, würde ich auch, wenn ein wahnsinniger Priester durch den Ort rennt und alles niedermäht, was ihn schief anguckt. Die Story, die das Spiel enorm wichtig nimmt und die zu weiten Teilen eben auf Moralvorstellungen aufzubauen scheint, wird hier im Kleinen völlig ad absurdum geführt.

Dass es Probleme mit der Technik gibt, die (im doppelten Wortsinne) überarbeitete Chrome-Engine zwar ganz nette Bilder auf den Schirm wirft, dafür aber unverhältnismäßig viel Leistung frisst, dass die unabdingbaren Kistenstapel-Rätsel miserabel funktionieren, weil die Charaktere die Kisten so halten, dass man außer der Kiste nichts anderes mehr sieht, dass man die Schleicheinlagen auch schon in zig Spielen besser gesehen hat, das alles spielt für mich dann gar keine große Rolle mehr.

jooonas meint:
Sie hätten sich lieber an der Story von Deadwood orientieren sollen.
· 31. Juli 06 · 12:22
Aramir meint:
Es ist zwar traurig, aber für die meisten Entwickler scheint eine gut ausgearbeitete Story bei nem Egoshooter genauso wichtig zu sein wie ne sinnvolle Rahmenhandlung in nem Pornostreifen.

Deswegen hoffe ich auf BioShock, das wird eines der sehr, sehr wenigen First Person Games mit wirklich durchdachter Handlung sein.
· 1. August 06 · 00:38
jooonas meint:
Also über die Story will ich mir jetzt noch kein Urteil erlauben. Wobei jetzt die Geschichte mit dem Priester nicht auf eine wirklich gute Story schließen lässt. Aber die Engine scheint mir nicht grad die performanteste zu sein. Ruckelig, Frickelig und so die Hammer-Grafik hat das Spiel jetzt auch nicht. Da sollten sich die Entwickler unbedingt nochmal dranmachen.

Auf Bioshock freue ich mich auch. *ansystemshockzurückdenk*
· 1. August 06 · 01:48
imYemeth meint:
System Shock... huuui. Wehe die verhunzen Bioshock mit zuviel Grafikschnickschnack.
· 2. August 06 · 11:29
grobi meint:
Ich finde Call of Juarez nach dem Genuß der Demo ebenfalls nicht mehr besonders spannend.

Das die Motivation die Dorfbewohner abzuknallen, so dermassen fragwürdig ist, ist mir gar nicht gleich aufgefallen. Oh mein Gott, ich muss schon so Shooter-verstumpft sein, das mir sowas gar nicht mehr auffällt....
· 2. August 06 · 11:50
rip meint:
"Deswegen hoffe ich auf BioShock, das wird eines der sehr, sehr wenigen First Person Games mit wirklich durchdachter Handlung sein."

Erm ... System Shock 1+2? Ultima Underworld 1+2? Deus Ex? Thief 1+2? Aliens vs. Predator 1+2?

Von "sehr, sehr wenig" kann nicht die Rede sein, finde ich.
· 2. August 06 · 14:40
Aramir meint:
Angesichts der Tatsache, dass es wohl unzählig viele First Person Games gibt (da zählt ja die ganze Riege hirnloser First Person Shooter dazu, die über die Jahre veröffentlicht wurden), finde ich es sehr wohl gerechtfertigt, von sehr sehr wenigen Spielen zu reden, wenn Du mir dafür gerade mal 9 verschiedene Ausnahmen nennen kannst. Ich würde zu deiner Aufzählung allerdings auch noch Thief 3 und Deus Ex 2 hinzunehmen, egal was diese für Schwächen gehabt haben, und Vampire Bloodlines wäre auch noch ein Kandidat für Deine Liste, aber allesamt sind sie leider nur die Ausnahmen, die die Regel bestätigen.

Wobei ich jetzt hier noch festhalten möchte, das ich mit meiner Aussage mich eigentlich auf angekündigte und noch nicht erschienene Spiele bezog, den außer BioShock ist meines Wissens nach nichts ähnlich Gehaltvolles für die nächste Zeit angekündigt worden.
· 2. August 06 · 17:42
CB meint:
Man sollte nicht vergessen, dass Ray im Text, der beim Laden des Levels angezeigt wird, deutlich zeigt, dass er von seinen Mitbewohnern nicht gerade viel hält. Außerdem wurde zumindest für mich ziemlich deutlich, dass der gute Mann geistig nicht mehr ganz gesund ist. Das erklärt sein Handeln zumindest teilweise.

Auf jeden Fall finde ich es interessanter, mal einen irren Priester zu spielen anstatt die immergleichen, austauschbaren Söldner und Soldaten zu verkörpern.
· 4. August 06 · 21:09
chris [d-frag.de] meint:
Ich hab den Einstiegstext lediglich auf Billy bezogen. Kann mich natürlich auch irren, aber wies gedacht ist dürfte schwer zu sagen sein, bevor man das komplette Spiel spielt. Meine Motivation dazu ist nur leider nicht mehr besonders groß...

Und besser als Söldner ist der irre Priester auf alle Fälle. Ich hielt ihn auch in den Previews schon für den absolut interessantesten Charakter.
· 5. August 06 · 00:55
Christoph meint:
Also die Grafik ist SEHR gut. Kann durchaus mit Oblivion und Gothic 3 mithalten. Wobei Gothic3 noch am schlechtesten von den dreien aussieht. Und genauso verhällt es sich mit der Performance.

PC:

3,1Ghz Core2Duo
2GB RAM
X1900GT

Gothic3 läuft am besten. seid dem neusten patches sind die speicherruckler FAST weg. FPS sind meistens über 40.
Oblivion: Ohne TextureMod und ini fast noch performanter als G3, aber die Weitsicht ist auch deutlich schlechter.
Call of Juarez bewegt sich fast durchgehend zwischen 22-35fps. Dafür sind die Landschaften sehr weitläuft, die Übergänge von Nah auf fern wirken nicht so abgehackt wie bei G3 und Oblivion und HDR ist wirklich gut umgesetzt. Die Charaktere sind acuh deteilierter. Grafik ist wirklich Top und braucht natürlich dementsprechende Hardware. Wobei die Limitierung bei mir ganz klar die Grafikkarte ist, denn mi 2,3Ghz läuft es kein deut langsamer ^^
· 7. Januar 07 · 19:55
chris [d-frag.de] meint:
Womit mal wieder bewiesen wäre, dass Grafik heute selbst für absolute Technikfetischisten immer mehr Geschmackssache wird. Nix mehr mit leistungsfähigste Engine = bestaussehendste Engine.

Auf Mittelklasse-PCs sieht Oblivion weit besser aus aus Gothic 3, das immer noch deutlich schicker ist als Call of Juarez. Jedenfalls war das bei meinem Athlon XP 2500+ mit 1GB RAM und GeForce 6600 GT so. Mit einem solchen Rechner kannst du dir CoJ eigentlich nicht anschauen, im Gegensatz zu den beiden anderen Spielen. Und darauf bezog ich meine Aussage, die Engine fräße übermäßig viel Leistung. Sie skaliert einfach miserabel, meiner Einschätzung nach.

Nun auf dem Core 2 Duo mit 2GB RAM und GeForce 7950 sieht die Sache natürlich schon anders aus. Ich persönlich finde Gothic 3 bei mir am hübschesten, aber einfach, weil mir der raue Stil gefällt.

Ein Vergleich ist aber vor allem wegen der Größe der jeweiligen Welt unfair. Nach dem Ladescreen zu Beginn belästigt Gothic 3 den Spieler nie wieder mit Nachladepausen, während Oblivion bei jedem Dungeon und jedem Haus nachlädt. Bei CoJ sind die Gebiete, mögen sie noch so weitläufig sein, mit den riesigen Welten von Gothic 3 oder Oblivion kaum zu vergleichen, und an die Nachladezeiten dort habe ich auch eher ungute Erinnerungen.
· 8. Januar 07 · 02:43

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