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d-frag.de :: Titan Quest

Titan Quest

von chris · 1. Juli 06 ·

Titan Quest»Du hast keinen Begriff, wie es unsereinem zu Mute ist, wenn er immer so einen Riesen hinter sich marschieren hört«, schrieb Johannes Brahms einmal über die langjährige Arbeit an seiner ersten Sinfonie. Gemeint mit dem Riesen ist Ludwig van Beethoven, dessen Sinfonien absolute Meilensteine der Gattung darstellen, an denen über Jahrzehnte kein anderer Komponist vorbeikam. Wirft man heute einen Blick auf das Genre der Actionrollenspiele, könnte einem die Situation vergleichbar vorkommen: Ein inzwischen sechs Jahre altes Spiel ist noch immer das Maß aller Dinge, und die Entwickler bei Iron Lore hörten ihn während der Arbeit an Titan Quest wohl nur allzu deutlich hinter sich marschieren – den Riesen Diablo 2.

Was gute Sinfonien auszeichnet, lassen wir heute mal außen vor und wenden uns dem zu, was gute Actionrollenspiele ausmacht: Flow. Dieser Begriff aus der Psychologie bezeichnet grob gesagt das Aufgehen in einer Tätigkeit. Der Zustand, in dem man sich vollständig auf eine Sache konzentriert und dabei die Zeit vergisst. Manche Computerspiele schaffen es, ihn durch eine rasche Abfolge von Aufgaben und Belohnungen hervorzurufen. Aufgaben, die herausfordernd, aber schaffbar sind. Belohnungen, die nur wenige Mausklicks entfernt, fast schon erreicht sind. Diablo 2 ist ein Meister dieses »fast«. Es ist immer ein Wegpunkt in Reichweite, eine Quest beinahe erledigt, ein Levelup fast geschafft, ein Dungeon so gut wie leergeräumt oder ein Itemset annähernd vollständig. Immer eine Karotte vor der Nase des Spielers.

Es fließt …

Das setzt sich fort bis in die kleinsten Details. Wenn die Landschaften, durch die ich streife, schön designed sind, möchte ich sehen, was sich hinter der nächsten Ecke verbirgt. Für versteckte Höhlen oder Schätze decke ich jeden Quadratzentimeter der Karte auf. Darin ist Titan Quest ganz groß: Das mythologische Setting ist schlichtweg genial, die Grafik mit ihren Tag-Nacht-Wechseln atemberaubend. Es macht Spaß, real existierende Orte wie Athen, Babylon, Knossos oder die chinesische Mauer im Spiel zu erkunden und Sagengestalten wie der Medusa zu begegnen. Eine komplette, frei begehbare Welt wie in Sacred gibt es zwar nicht, aber die Landstriche sind immer noch groß genug, um das »Wie auf Schienen«-Gefühl eines Dungeon Siege zu vermeiden.

JoeAuch die Kämpfe sind hervorragend umgesetzt: Im ersten Drittel des Spiels beispielsweise wird Athen von einer Armee von Monstern belagert, gegen die sich die Stadt selbst kaum noch verteidigen kann. Mein Erdelementar, nennen wir ihn Joe, und ich kommen aus Delphi und fallen den Satyren und Zentauren praktisch in den Rücken. Joe ist schätzungsweise 3 Meter groß und besteht aus glühender Lava. Wo er hinschlägt, wächst kein Gras mehr. Ich schicke Joe also voraus und beharke die Gegner, deren Aufmerksamkeit er auf sich lenkt, aus der Ferne mit Blitzen. Fast könnten einem die Satyre leid tun – Feinden, denen Joe eine verpasst, segeln gerne mal mehrere Meter durch die Luft. Als wir schließlich in Athen ankommen, liegen vor der Stadt Berge von toten Monstern. Trotzdem ist im Kampf nicht ein einziger Tropfen Blut geflossen. Entsprechende Effekte gibt es in Titan Quest nämlich nicht. Auch wenn ich auf Bluteffekte in den meisten Spielen durchaus verzichten kann, sie in Neverwinter Nights oder GTA sogar ausschalte, weil ich sie als unnötig und störend empfinde – die Schlachten in Titan Quest wirken durch den Verzicht darauf seltsam steril.

Ein Problem ist auch der Schwierigkeitsgrad: In Titan Quest gibt es drei verschiedene, man muss das Spiel jedoch im leichtesten Modus durchgespielt haben, um den nächsten freizuschalten. Dieser erste Modus richtet sich an absolute Genre-Anfänger. Jeder, der bereits ein Actionrollenspiel in seinem Leben gespielt hat, wird gnadenlos unterfordert sein. Die meisten Gegner halten kaum einen Schwertstreich aus, trotzdem bombardiert uns das Spiel mit Heilelixieren, als würde es uns in dem Zeug ertränken wollen. Sacred beispielsweise hat von Anfang an zwei Schwierigkeitsgrade angeboten, einen für Anfänger und einen für Fortgeschrittene. Die bessere Wahl.

BrandIn Hinsicht auf das Klassensystem ist das Spiel einem Sacred oder Dungeon Siege allerdings klar überlegen. Man wählt nicht direkt zu Spielbeginn eine Klasse, sondern kann auf Level 2 und Level 8 jeweils eine Meisterschaft auswählen. Zur Wahl stehen vier Magie-Meisterschaften wie Erde, Sturm und Natur, sowie vier magielose wie Kriegsführung, Jagd und Gaunerei. Die Kombination der Beiden bestimmt die Charakterklasse: Wer Kriegsführung und Erdmagie (die eigentlich Feuermagie heißen sollte) beherrscht, darf sich Kampfmagier nennen. In jeder Meisterschaft gibt es eine ganze Reihe an Sprüchen und Fähigkeiten, die sich mit Punkten steigern lassen, die man jeweils beim Levelaufstieg erhält. Diese Punkte reichen allerdings längst nicht für alles, so dass es sinnvoller ist, einige wenige Fähigkeiten bis zu ihrer maximalen Stärke auszubauen, als zwar jeden verfügbaren Zauberspruch zu beherrschen, aber keinen richtig. Das stellt sicher, dass es auch innerhalb einer Klasse eine Vielzahl an Möglichkeiten gibt, seinen Charakter zu gestalten. Raum für Experimente ist da. Ich hab jetzt schon dutzende verschiedener Kombinationen im Kopf, die ich gerne mal ausprobieren würde.

Obwohl für Kämpfer die Stärke und für Magier die Intelligenz das bestimmende Attribut ist, hat Iron Lore durchaus Vorkehrungen getroffen, damit auch Kombinationen aus Kampf und Magie, die Stärke und Intelligenz gleichermaßen steigern statt nur einen Wert auszubauen, sinnvoll zu spielen sind. Die meisten Zauberschulen enthalten Zauber, die direkt Kämpfern nützen, Erdmagier können beispielsweise den Feuerwiderstand ihrer Rüstung erhöhen und mit ihrem Schwert mehr Feuerschaden anrichten.

… doch nicht so.

InventarAbgesehen von den bisher erwähnten kleineren Dingen hat Titan Quest vor allem zwei große Haken: Die Belohnungsstruktur und das Interface. Mit dem Belohnen des Spielers in Form von Items übertreibt es das Spiel nämlich grandios. Besonders in Gruften und Grabmälern stehen derartig viele Sarkophage, Truhen und Kisten herum, dass ich die Hälfte der Zeit nur mit dem Aufsammeln von irgendwelchem Krimskrams statt mit Kämpfen beschäftigt bin. Manche Bossgegner lassen so viel Zeug fallen, dass ich zweimal zum Händler müsste, um alles zu verkaufen, weil noch dazu das Inventar deutlich zu klein geraten ist. Und das völlig ohne Grund, denn ein hervorragendes Portalsystem ermöglicht es uns, von jedem Punkt der Spielwelt ohne Probleme in die Stadt zu porten, dort unseren Krempel zu verkaufen und zurück an die Stelle zu springen, wo wir aufgehört haben. Das kleine Inventar hindert uns also nicht etwa daran, alles zu verkaufen, was wir finden, es gestaltet das nur furchtbar nervtötend.

Irgendwann hört man deshalb damit auf und lässt das meiste Zeug liegen. Während zu Beginn des Spiels die Händler nämlich noch Dinge feilbieten, die teilweise deutlich besser sind als die in der Spielwelt findbaren, kehrt sich das schnell um. Andere Möglichkeiten als Händler und Mystiker (die es erlauben, gegen Geld Fähigkeiten wieder zu verlernen und die entsprechenden Punkte anderweitig zu verteilen) gibt es in Titan Quest aber nicht, um Geld sinnvoll auszugeben. Rüstungen müssen nicht repariert werden. Gegenstände mit Relikten oder Talismanen zu sockeln kostet nichts, seltenere Gegenstände müssen nicht erst teuer von einem Spezialisten identifiziert werden. Fähigkeiten lernt man einfach so, ohne dafür bei einem Lehrer blechen zu müssen und wenn man stirbt, kostet das lediglich Erfahrungspunkte. All das führt zu einem Schluss: Schon nach wenigen Spielstunden ist Gold in Titan Quest praktisch nutzlos.

Das System der Relikte und Talismane, die beispielsweise Rüstungen und Waffen verbessern können, ist vordergründig clever ausgedacht. Es gibt viele verschiedene Arten, allerdings entfalten sie ihre volle Wirkung nur, wenn ich drei bis fünf gleichartige kombiniere. Das führt dazu, dass ich die Dinger wirklich sammeln will, um eben die Sets zu vervollständigen. Leider lässt mich das Spiel nicht, weil es weder eine Bank noch eine Truhe in der Stadt gibt, in der ich solche Dinge aufbewahren könnte. Behielte ich sie im Inventar, hätte ich überhaupt keinen Platz mehr für Loot.

Ob es Gegenstände gibt, die ausschließlich bei bestimmten Bossmonstern droppen können, habe ich bisher nicht herausfinden können. Allzu oft scheint es aber so zu sein, dass Bosse überhaupt nichts Besonderes droppen, sondern nur mehr von dem üblichen Krempel. Manchmal nicht einmal das. Von dem Minotaurenhelden in Knossos, der lediglich einen lumpigen Heiltrank fallen ließ, fühlte ich mich schon ein bisschen veralbert.

SatyreDie Maussteuerung des Spiels entspricht dem Genrestandard und lässt den Spieler beinahe alles mit einem einfachen Linksklick erledigen. Ein Klick auf den Boden und ich laufe an die entsprechende Stelle. Ein Klick auf einen Gegner lässt mich diesen angreifen, ein Klick auf einen Händler öffnet das Handelsfenster. Wenn ich auf einen Questgeber klicke, rede ich mit ihm, klicke ich auf Loot, wird dieser aufgehoben. In vielen Spielen hat das schon einwandfrei funktioniert, in Titan Quest sorgt es leider oft für Frust. Weil die Maussteuerung gerade in größeren Schlachten nur träge reagiert und weil sie offenbar häufig nicht unterscheiden kann, worauf ich gerade klicke: So habe ich beispielsweise eine Feueraura, durch die Gegner in meiner Nähe Feuerschaden nehmen. Deshalb würde ich mich im Kampfgetümmel gerne direkt neben Joe stellen, weil an dem riesigen Elementar alle Gegner kleben. Geht nicht. Auch wenn ich absolut eindeutig auf den Boden neben Joe klicke, habe ich ständig einen der Gegner im Visier. Den ich dann angreife, anstatt zu Joe zu laufen. Mit dem Loot verhält es sich ähnlich: Obwohl Goldbeutel wirklich riesengroß sind, scheint die anklickbare Fläche lediglich 2x2 Pixel zu betragen. Warum bloß?

Fazit

Zur Ehrenrettung des Spiels muss man sagen, dass die überwiegende Anzahl an Problemen zum Glück Dinge sind, die sich mit Patches in den Griff bekommen lassen sollten. Das Setting ist und bleibt sehenswert, die Kämpfe sind temporeich, die Story vielleicht nicht allzu überwältigend, muss sich vor den übrigen Genrevertretern aber keinesfalls verstecken.

Wie sich Titan Quest nun schlägt im Vergleich zu Diablo 2? Keine Ahnung. Ehrlich gesagt konnte ich Diablo 2 noch nie leiden.

ben [d-frag.de] meint:
Was für eine wundervolle Einleitung! Danke Chris. Fabelhhaft.
· 2. Juli 06 · 13:23
DocTriv meint:
Schönes Review, auch mir gefällt der Einstieg sehr gut. Wahrscheinlich hätte ich sonst den Text auch nicht gelesen, da mit Action-RPGs eher kalt lassen.
· 2. Juli 06 · 13:45
Mike meint:
Hmm, grad solche Macken sind es, die mich vor dem Kauf eines Spiels abhalten und so wird mir auch Titan Quest sicherlich erst in ein paar Monaten als Budget Version ins Haus kommen - vernuenftige Patches vorausgesetzt.
Schade, grade bei Titan Quest hatte ich das Gefuehl, dass die Leute da an einem potentiellen Blockbuster arbeiten, der wenig Ecken und Kanten hat.
· 2. Juli 06 · 14:05
chris [d-frag.de] meint:
@Ben & DocTriv: Danke!

@Mike: Ja, das Gefühl hatte ich im Vorfeld auch. Und ich war ehrlich überrascht, dass sie beim Setting, beim Design der Klassen, Fähigkeiten und Talente, in den Bereichen, wo ich mir nicht sicher war, ob sie das hinkriegen, sehr gute Arbeit abgeliefert haben. Dafür aber so ein Mist bei der Steuerung und beim Inventar, also in den Bereichen, die eigentlich vergleichsweise banal sind.
· 2. Juli 06 · 18:11
suicide meint:
So wie ich dein Review lese, würde ich mal ganz stark sagen, dass das "balancing" nicht stimmt. Das Angebot übersteuert die Nachfrage. Das ist etwas was aber gerade in diesem Genre sehr gut stimmen sollte.

Hattest du eigentlich Probleme bei der Installation? Anscheinend befindet sich der geliebte SecuROM mit auf der Spielescheibe. Einige User haben wohl Schwierigkeiten.

Ich habe Diablo und Sacred gerne gespielt. Gerade letzteres war doch zu Anfang sehr verbuggt, aber hat trotzdem Spaß gemacht.
Würdest du sagen, dass TitanQuest besser als Sacred ist? Trotz deines guten und vorallem klärenden Test, weiß immer noch nicht ob ich mir es zulegen soll. hmm...
· 2. Juli 06 · 19:22
chris [d-frag.de] meint:
Probleme mit dem Kopierschutz hatte ich nicht, auch nicht bei der Installation, das ging zum Glück alles problemlos. Aber einige der im THQ-Forum gefürchteten Grafikfehler durfte ich schon bewundern. Mit der Grafik auf hoher Qualitätsstufe läuft das Spiel zwar relativ flüssig, "vergisst" aber ab und zu Texturen. Sowohl in der Spielwelt als auch in den Menüs. Scheint bei der 6600 GT häufiger vorzukommen, wenn man den User-Äußerungen dort im Forum Glauben schenkt, bei anderen Karten gibts scheinbar deutlich weniger Probleme. Auf mittlerer Qualitätsstufe läuft es seltsamerweise absolut rund.

Deine Meinung zu Sacred teile ich, das habe ich lange und sehr gerne gespielt. Zum Vergleich mit Titan Quest habe ich es nochmal herausgekramt und war schon erstaunt, wie stark sich die Sehgewohnheiten der jeweils aktuellen Grafikkartengeneration anpassen. Als Sacred damals erschien, fand ich es wirklich hübsch. Heute, mit Titan Quest als Vergleich, finde ich es grottenhäßlich. Ich bin also ziemlich schnell wieder zurück nach Ägypten.

Ob Titan Quest eine Anschaffung wert ist, hängt, denke ich, von deinen Erwartungen ab. Mir gefällt das Klassen- und Levelsystem deutlich besser als in Sacred, ich finde das Szenario origineller und ansprechender und optisch ist es halt Generationen weiter.

Obwohl es schon cool ist, sich mitten in ein Monsterlager zu stellen und dem Ansturm stand zu halten, finde ich gerade den niedrigen Schwierigkeitsgrad und das eigenwillige Lootsystem aber so gar nicht motivierend. Das hat Sacred besser hinbekommen, mit Level-1-Charakteren war der Silber-Modus damals für mich richtig knifflig, aber selbst Bronze ist noch schwerer als der Einstiegs-Schwierigkeitsgrad von Titan Quest. Das soll in den höheren Schwierigkeitsgraden zwar deutlich heftiger werden, aber warum muss ich mich dafür erst 30 Stunden langweilen? Nach dem, was man so hört, soll der Netzwerkcode aktuell auch eher bescheiden sein, aber das kennen wir von Sacred ja nicht anders. Einen "Closed"-Modus wie in Sacred oder Diablo gibt es in Titan Quest nicht, Iron Lore und THQ stellen keine eigenen Server.

Durch die Story und die toll gestalteten Landschaften, die ich schon gerne alle sehen möchte, ist für mich genug Motivation da, um das Spiel zumindest einmal durchzuspielen. Für eine längere Spielzeit wirds aber eher nicht reichen, nicht ohne dass Iron Lore mit Patches noch deutlich nachbessert. Muss man halt wissen, ob einem die 30-40 Stunden Spaß das Geld wert sind. Mir sind sie das, auch wenn ich natürlich mit Sacred ganz andere Spielzeit-Werte auf dem Tacho hatte.
· 3. Juli 06 · 00:29
suicide meint:
Ahh, ich bin jetzt ganz hin und hergerissen :D

Ist eigentlich schon ein 1. Patch raus?
· 3. Juli 06 · 22:09
chris [d-frag.de] meint:
Nein, der soll aber in den nächsten Tagen kommen.

Und wegen des Hin- und Hergerissenseins: Eigentlich schon mal die Demo ausprobiert? :)
· 3. Juli 06 · 22:41
suicide meint:
Nö. Wäre ne Idee, aber ich find es bei Demos immer doof, die "echten" Levels zu spielen. Und die Demo soll doch auch Perfomancetechnisch schlechter laufen. Nicht das ich mich daran zu arg störe ;)
· 5. Juli 06 · 07:10
chris [d-frag.de] meint:
Muss meine Eindrücke in zwei Bereichen noch etwas korrigieren, nach längerer Spielzeit:

Schwierigkeitsgrad:
Die Lernkurve ist zwar sehr sanft, zieht aber auch im ersten Schwierigkeitsgrad schon spürbar an. Der zweite Grad ist dann richtig nett.

Inventar:
Die Größe des Inventars stört gegen Ende des ersten Schwierigkeitsgrades eigentlich gar nicht mehr. Das liegt an zwei Dingen: Erstens haben die drei Beutelchen, die man zusätzlich erhält, doch deutlicheren Einfluss, als ich erst dachte. Das Inventar wird dadurch mehr als verdoppelt, und das spürt man. Zweitens kann man Runen und Talismane auf hochwertigen Items nicht anbringen. Sobald man also eine gewisse Grundausstattung hat, hebt man das Zeug eigentlich nicht mehr auf, sondern entsorgt die Teile, die man nicht mehr benötigt, weil sie nutzlos werden. Eigentlich schade um das nette Upgrade-System, aber das Inventar befreit das enorm.

Aus Designersicht verstehe ich die drei Beutelchen als Inventar-Upgrade ehrlich gesagt nicht. Die Idee ist wohl aus WoW geklaut, wo man das Inventar langsam durch neue Rucksäcke ausbaut. Der Unterschied ist, dass in WoW auch der Platzbedarf für die Items im Verlauf des Spiels deutlich ansteigt, zu Beginn kommt man mit einer einzigen Tasche noch sehr gut hin. In Titan Quest ist das dagegen nicht gegeben, der Platzbedarf für Loot und Items ändert sich im Laufe der Spielzeit kaum. Die Entscheidung, diese Beutelchen in TQ erst Stück für Stück während der Kampagne freizuschalten, sorgt eigentlich nur für Frust in der ersten Hälfte des Spiels.
· 6. Juli 06 · 15:11
imYemeth meint:
Hmmm, nach der Demo (die bei mir nicht so rund lief, Ruckelzuckelhöhlenspass) weiss ich nicht so recht. Irgendwie ist der Funke nicht so ganz übergesprungen. Die Steuerung liess sich nicht so wirklich beherrschen, und Tonnen von Gegenständen ohne Sinn... aber hübsch sieht's aus. Naja, mag dran liegen dass ich über Jahre hinweg immer wieder Diablo 2 mit allen nur erdenklichen Charaktervarianten gespielt habe und derzeit WoW verfallen bin, da brauche ich nicht noch so ein Itemsammelmonsterhauspiel
· 7. Juli 06 · 01:57
Jara meint:
ich geb auch mal meinen senf dazu
da das spiel schon eine weile draußen ist hab ich den 1 und fast den 2. schwierigkeitsgrad durch...das einzige was mich wirklich stört ist die tatsache das man in blaue und bessere gegenstände nichts sockeln kann. Die steuerung ist genauso wie in diablo 2 weiß ehrlich gesagt nicht was dadran problematisch sein soll.
Von anfang an hat das spiel wieder dieses spielgefühl geweckt sich ständig verbessern zu wollen, das hatte ich in sacred nicht da das spiel zu langsam gang....ich denke das spiel hat mit sicherheit einige kleinere mängel aber ich denke das hatte jedes der spiele und ist damit auf jedenfall ausbaufähig und patchbar. Für micht ein kauf auf jedenfall wert.
· 19. Juli 06 · 17:59
F.V. meint:
So Probleme wie "Obwohl Goldbeutel wirklich riesengroß sind, scheint die anklickbare Fläche lediglich 2x2 Pixel zu betragen. Warum bloß?" sind in Wahrheit gar keine Probleme, sondern oft nur mangelnde Kenntnis des Handbuchs oder sowas in der Art.

Um die Frage "Warum bloß?" zu beantworten:

Weil kein Mensch auf die Idee kommt, irgendwas aufzuheben ohne dabei die X- Taste gedrückt zu halten und auf das Textfenster des Items zu klicken, statt irgendwie mit dem Mauszeiger im Trüben zu fischen und letztlich doch den zerbrochenen Bogen zu erwischen, der da aufm Goldsack drauf lag. Um also zu verhindern, daß jeder zweite "laufe da hin"- Klickbefehl das Aufsammeln eines unerwünschten Items zur Folge hat, macht man die Klickfläche eben so klein es halt geht (... ohne die Möglichkeit des Direktaufhebens ganz wegzulassen).

· 26. Juli 06 · 14:57
chris [d-frag.de] meint:
So Probleme wie "Obwohl Goldbeutel wirklich riesengroß sind, scheint die anklickbare Fläche lediglich 2x2 Pixel zu betragen. Warum bloß?" sind in Wahrheit gar keine Probleme, sondern oft nur mangelnde Kenntnis des Handbuchs oder sowas in der Art.

Die Sache mit der X-Taste ist mir durchaus bekannt. Mich hat da nur leider ein Bug erwischt, die Textfenster waren bei mir schlicht überhaupt nicht anklickbar oder ein Klick darauf brachte gleich Titan Quest zum Absturz. Lag, wie ich inzwischen feststellte, am gleichzeitig laufenden Fraps, mit dem ich die Screenshots für diesen Artikel gemacht habe. Deshalb sind die Shots auch alle vom Beginn des Spiels. Inzwischen hab ich Fraps deaktiviert und klick natürlich auch nur noch auf die Textfenster statt auf die Items selbst....

Bleibt aber die Tatsache, dass die Maussteuerung extrem ungenau ist. Nicht nur bei den Items, siehe das Monster-und-Boden-Beispiel. Sowas ist in einem Actionrollenspiel eigentlich unter aller Sau.
· 29. Juli 06 · 20:36
Shocker meint:
Wie kann ich ohne cd spielen ?
· 8. August 06 · 21:55
chris [d-frag.de] meint:
Das erfährst du mit Sicherheit nicht hier.
· 9. August 06 · 08:24
Telias meint:
Ohne CD zu spielen ist sowieso nicht empfehlenswert. Viele haben deswegen Abstürze und machen das Spiel nieder.
· 15. August 06 · 13:23
Kerrigan meint:
Titan Quest ist das selbe wie Diablo 2.
Ich versteh net so ganz was es da zu meckern gibt, in D2 sind genau soviele Items gedropped worden wie es in Titan Quest der Fall ist.
X-Taste fürs einsammeln von Tiems zu verwenden ist ganz klar.
Aufs Textfeld bei den Items zu drücken war auch Diablo2 Standart.
Also sehr Empfehlenswert.

· 30. August 06 · 03:59
Head meint:
Nur so als Hinweis: Es gibt sehr wohl Truhen in den Städten, die man sogar erweitern kann... das Sammeln ist also nicht das Problem ;)
· 8. Juli 07 · 12:40
chris [d-frag.de] meint:
Nur so als Hinweis: Schau dir mal an, wann der Artikel entstanden ist.

Inzwischen sind diverse Patches und ein Addon erschienen. Wäre ja denkbar, dass es die von dir erwähnten Truhen nicht von Anfang an gab. :)
· 8. Juli 07 · 23:08

Kommentare sind für diesen Beitrag geschlossen.

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