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d-frag.de :: Darkstar One

Darkstar One

von chris · 14. Juni 06 ·

Darkstar One»Es werde Licht!«, sprach Bombe Nummer Zwanzig und explodierte. Sie zerstörte das Raumschiff Dark Star, damals, 1974 in John Carpenters gleichnamiger Science-Fiction-Parodie. Ascarons neues Weltraum-Actionspiel Darkstar One kann trotz der Namensähnlichkeit zwar nicht mit philosophischen Diskursen mit intelligenten Bomben aufwarten, ist davon abgesehen aber ein echtes Highlight des Genres.

CockpitansichtVor allem liegt das an den hervorragend inszenierten Kämpfen. Rasante Dogfights mit ganzen Rudeln an Piratenjägern, um von Freibeutern besetzte Systeme zu befreien oder dem eskortierten Frachter zu ermöglichen, weitgehend unbeschadet die sichere Handelsstation zu erreichen. Später gerät man in riesige Schlachten mit mehreren großen Kreuzern, mit Bomberstaffeln, die versuchen, die Kreuzer mit schwerem Geschütz zu zerstören, und Jägerstaffeln, die die Bomber vom Himmel holen wollen. Im Hintergrund hört man Funksprüche von Gegnern und den eigenen Leuten: »Ich werd ihn nicht los, er ist einfach zu schnell!« – »Hilf mir, meine Schilde sind runter!« Entsetzen, wenn ein weiterer gegnerischer Kreuzer aus dem Hyperraum kommt, Erleichterung, wenn eins der eigenen Schlachtschiffe meldet: »Reparaturen abgeschlossen. Waffensysteme wieder funktionsfähig.«

CockpitansichtDas titelgebende Raumschiff, die Darkstar One, steuert man zumeist aus der Cockpit-Perspektive. Und was für ein Cockpit! Wohl der am besten animierte Piloten-Arbeitsplatz in der Geschichte der Computerspiele. Die Art und Weise, wie der ganze Apparat auf Lenkbewegungen reagiert und nachzieht, verschafft einem ein wunderbares Gefühl für das Verhalten des eigenen Raumschiffes. Und für die teils waghalsigen und Übelkeit erregenden Wendemanöver, die man vollzieht, wenn man einen Terraner abschütteln möchte. Die von Freelancer inspirierte Steuerung geht leicht von der Hand, gerade der Belegung der Tastatur merkt man an, dass sich hier jemand wirklich Gedanken gemacht hat: Sämtliche Schiffsfunktionen wie seitliche Steuerdüsen, Rollen, Nachbrenner und so weiter, sind perfekt zu erreichen, Tasten mit ähnlicher Funktion sind gruppiert, aber trotzdem so, dass die meisten Funktionen auf einer Taste mit sinnvollem Buchstaben liegen. Speziell im Vergleich zur X-Serie ist das ein wahrer Segen, aber auch Portierungen wie Tomb Raider: Legend, dessen Tastenbelegung absolut sinnfrei über die gesamte Breite der Tastatur verteilt ist, oder Oblivion, das nur ein Minimum an Funktionen überhaupt über die Tastatur zugänglich macht, zeigt Darkstar One: Schaut her, so muss eine vernünftige Steuerung auf dem PC aussehen.

Darkstar One Darkstar One Darkstar One

Auf den Kämpfen liegt der Fokus des Spiels, der Rest steht leider etwas dahinter zurück: Seinen Forscherdrang kann man nur eingeschränkt ausleben, weil man jeden einzelnen Bereich der Galaxis erst mit dem Fortschreiten in der Story freischalten muss. Zusätzlich sind die Sonnensysteme klein geraten und einander ausgesprochen ähnlich: Ein Sprungtor und eine Handelsstation gibt es in praktisch jedem System, dazu kommen Asteroiden, Forschungsstationen, ab und zu ein Piratenversteck oder ein Schiffswrack. Ausflüge ins Blaue, um vielleicht ein verstecktes Sprungtor, ein ansonsten nicht erreichbares System oder eine Piratenbande, deren Existenz nicht schon in den Nachrichten bekanntgegeben wurde, zu finden, lohnen nicht.

»Jedem ehrlosen Verkäufer von Videospielen wird noch am Tatort die rechte Hand abgehackt!«
… auf einer Mortok-Raumstation

Handel ist im Vergleich zur Piratenjagd langweiliger und nicht besonders rentabel. Das Handelssystem aus Port Royale II sorgt zwar für ein lebendiges Universum, in dem unzählige Konvois und Frachter unterwegs sind, allerdings wurde es so weit vereinfacht, dass der Spaß, möglichst rentable Handelsrouten zu entdecken, bei mir nicht aufkommen will. Das hängt auch damit zusammen, dass die Sonnensysteme zwar zahlreich, aber leider relativ austauschbar sind. Es hätten ruhig hundert weniger sein können, wenn sie dafür größer und einzigartiger gestaltet worden wären. Der Bau von eigenen Produktionsstätten oder gar der Aufbau von Konvois, die vom Spieler festgelegte Routen dann automatisch abfliegen, ist nicht möglich. Das ist zwar verständlich, liegt doch, wie gesagt, der Fokus des Spiels auf actionreichen Kämpfen, ich finde es allerdings dennoch enttäuschend, schließlich stammen von Lead Designer Daniel Dumont unter Anderem auch Port Royale II und der Klassiker Patrizier II.

ZwischensequenzFrei herumschippern kann man nur in Gebieten, die man bereits im Rahmen der Story freigeschaltet hat, entsprechend wichtig ist diese für das Spiel. Ascaron hat als Autorin Claudia Kern verpflichtet, die unter Anderem als Gastautorin mehrere Heftromane für Perry Rhodan geschrieben hat. Geholfen hats leider nicht. Die Story ist zwar rasant, wendungsreich und von der Länge her für ein Spiel wie dieses genau richtig. Allerdings treibt man sich viel zu oft auf Nebenschauplätzen herum, die mit der Haupthandlung nur am Rande was zu tun haben. Mehreren Erzählsträngen merkt man deutlich an, dass sie lediglich eingefügt wurden, um die Story zu strecken. Das ist vor allem deshalb schade, weil es völlig unnötig ist – für die Haupthandlung und die wirklich wichtigen Charaktere bleibt viel zu wenig Zeit über. Abgesehen von Eona, unserer Copilotin, bleiben ausnahmslos alle Charaktere des Spiels seltsam blasse Abziehbildchen. Die wenigen halbwegs gelungenen, wie der irre Frachterkapitän Hornblower, werden innerhalb kürzester Zeit buchstäblich verheizt. Über den Charakter und die Motive des – neben der obligatorischen fiesen Alienrasse – eigentlichen Bösewichts des Spiels wird man weitgehend im Unklaren gelassen. Wie auch über die Ursprünge der Darkstar One und der ihr innewohnenden ominösen Alientechnologie. Die wenigen Dinge, die man erfährt, hinterlassen Logiklöcher, so groß, dass komplette Thul-Flotten hindurchpassen würden.

CockpitansichtWem die Logik nicht so wichtig ist, der wird dennoch seinen Spaß haben, denn abwechslungsreich sind die Aufträge der Hauptmission allemal, gespickt mit zahlreichen Anspielungen auf beinahe alles, was es im Science-Fiction-Sektor an Filmen, Serien und Spielen gibt.

Bei Sound und Musik können wir uns kurz halten: Dag Winderlich war wieder am Werk. Muss man noch mehr sagen? Die musikalische Untermalung hätte besser kaum sein können, Geschütze, Explosionen, Laser und die Geräusche der Triebwerke verdichten sich in den Kämpfen zu einer umwerfenden Soundkulisse. Bravo! Ein Bravo auch an die Qualitätssicherung: Waren frühere Ascaron-Titel geradezu natürlicher Lebensraum für Bugs aller Art, hat man hier wirklich ausgezeichnete Arbeit geleistet. Leichte Performanceprobleme in Asteroidenfeldern und zwei etwas ungünstig platzierte Trigger für Skriptsequenzen sind auch schon alles, was mir aufgefallen ist.

Fazit

Unterm Strich ein bemerkenswertes Spiel in einem Genre, in dem Ascaron, das möge man bedenken, bisher keinerlei Erfahrungen hatte. Ein Spiel, das mich mit einem Gedanken zurücklässt: »Mehr!« Ich möchte mehr davon, mehr Kämpfe, mehr Handel, mehr Raumschiffe, mehr Story, vor allem mehr Variation und Abwechslung.

Richard meint:
Den ehrenwerten Namen Hornblower mit einem irren Frachterkapitän durch den Dreck zu ziehen, gefällt mir ja als CS Forester Fan gar nicht, das Spiel klingt aber nicht schlecht. Jetzt wo ich wieder einen PC habe, mit dem man auch spielen kann, werde ich da mal einen Blick drauf werfen.
· 14. Juni 06 · 15:57
cmi meint:
wenn es doch nur nicht so eklig bunt wäre :/
· 14. Juni 06 · 16:01
chris [d-frag.de] meint:
Hehe, cmi, fast wie Windows Vista. :)
· 14. Juni 06 · 16:21
Jens meint:
Ist das Spiel auch ohne Joystick spielbar? Flugsimulationen sind da ja nicht immer so einfach.
· 14. Juni 06 · 18:07
chris [d-frag.de] meint:
Funktioniert hervorragend mit Maus und Tastatur. Ich hab die Joysticksteuerung ehrlich gesagt gar nicht ausprobiert.
· 15. Juni 06 · 00:06
Aramir meint:
Klassisches Wing Commander Feeling kann niemals nur mit Maus und Tastatur aufkommen ... Aber es soll ja genauso gut mit Joystick spielbar sein. Und schade, das ich was von Logiklöchern in der Story lesen muss, hatte mir mehr von ner Geschichte erhofft, für die extra eine Autorin beauftragt wurde.


Übrigens, eine kurze Frage an dieser Stelle, ist d-frag jetzt eigentlich eine one-man-show ?
· 15. Juni 06 · 01:54
budcha meint:
Netter Bericht.

Hab mir das Spiel zimlich früh besorgt, da seit Freelancer mein Joystick verrostet (x³ hab ich mir nach einem ausflug mit x² nicht mehr angetan ... handel is zwar lustig, aber benutzerführung :( ...)

Die Steuerung mit Tastatur hab ich nicht ausprobiert, hab gleich den Joystick genommen (fand das schon bei Freelancer abartig ... wirkte wien Shooter nicht wie ne FlugSim) und da gibts schon nen paar Desing fehler (Sonderfunktionen wie z.b. ReperaturBot etc. dafür muß man "benutzen" auf Tastatur drücken. die Maus nehmen und Feld auswählen -> man kommt beim Kämpfen leicht ausm Tritt), die Rundumansicht funktioniert wohl nur, wenn man Joysticksteuerung komplett aushat (sonst isses einfach nur die Ansicht auf das Raumschiff - die man Sonst bewegen kann um nette Bilder zu sehen).

Habs zwar noch nicht durch, aber die Story ... naja ... wirklich reizen tut sie mich nicht ... 08/15 Anfang, und bisher war alles vorhersehbar oder unlogisch ... dafür das da Trara um die Perry Rhodan Autorin (imho kein Qualitäts Merkmal) gemacht wurde, isses ne entäuschung. Kam Freelancer dichter daher (da wollte ich wissen wies ausgeht :))

Komm ich zum Ende: Gutes Spiel (Handwerklich, kaum was auszusetzen ausser Haarespalten), aber Gefühlstechnisch (eintauchen ala Wing Commander etc.) hinkts noch hinterher. Ich werds durchspielen und wahrscheinlich hoffen das beim nächstem Teil mehr augenmerk auf den Storyunterhaltungs wert gelegt wird. (Und da das nurn Solo Spiel ist, gibts auch keinen längeren Online Bonus mit Fan Gemeinde, so ein Spiel muß von der Story und der Welt leben).

Würd mich freuen wenn gute Action Spiele auch weiterhin für Solo Spieler gemacht werden (Hab Freelancer nie im Online Modus gezockt)
· 15. Juni 06 · 05:03
chris [d-frag.de] meint:
die Rundumansicht funktioniert wohl nur, wenn man Joysticksteuerung komplett aushat (sonst isses einfach nur die Ansicht auf das Raumschiff - die man Sonst bewegen kann um nette Bilder zu sehen).

Wobei das auch bei der Tastatursteuerung zwei getrennte Ansichten sind, erreichbar über Q oder über F3/F4. Vielleicht kann man da einfach die Joystick-Tastenbelegung ändern?

Übrigens, eine kurze Frage an dieser Stelle, ist d-frag jetzt eigentlich eine one-man-show ?

Mo kommentiert aktuell die Fußball-Weltmeisterschaft bei Fooligan. Der ist im Anschluss wieder da.
· 15. Juni 06 · 10:27
gloomy meint:
Das war mit Sicherheit die originellste und beste Darkstar-One-Testeinleitung von allen entsprechenden Rezensionen dieser Welt.
· 15. Juni 06 · 21:30
Fred Freundlich meint:
Hmmm.
Ich hätte Lust auf das Spiel, wenn KEINE STORY vorhanden wäre.
Einfach nur rumfliegen, philosophieren, Sterne anschauen und ein bischen Bombem platzieren. Irgendwie näher an Dark Star (Carpenter).

Aber so? Schon wieder so ein Schwachsinnskram mit Aliens und Klischees.
Warum gibt man uns als Spieler nicht einfach nur einen Rahmen und überlässt es uns (und unserer Fantasie), Geschichten zu erzählen?

Wäre nicht massentauglich, ok. Tschau.
· 16. Juni 06 · 13:06
chris [d-frag.de] meint:
Einfach nur rumfliegen, philosophieren und Sterne anschauen kann man wunderbar in EVE Online. Viel besser, als man es jemals in einem Singleplayerspiel könnte.

Jupp, nachdem ich EVE damals nur zwei Wochen gespielt und den Testaccount nicht verlängert hatte, hat Darkstar One bei mir jetzt so große Lust auf den Weltraum, unendliche Weiten, hinterlassen, dass ich den Account wieder aktiviert hab...
· 16. Juni 06 · 13:48
cmi meint:
welcome back, chris 8)
· 16. Juni 06 · 14:05
Torg meint:
Sieht schon recht nett aus. Wenn mein Rechner jetzt nur nicht schon 5 Jahre alt wäre....
· 19. Juni 06 · 13:00
imYemeth meint:
Hmmm, ich war begeisterter Wing Commander Spieler, mochte Freespace und vergöttere I-War (was kein Schwein kennt, aber mit Abstand das beste Weltrausimulstionsgedönseldingens überhaupt ist)... aber mit Freelancer ist das Genre allerspätestens gestorben (Maussteuerung WTF! "2D-Weltraum"). Wenn ich noch Zeit im All verbringe, dann mit den Klassikern...
· 20. Juni 06 · 10:12
Torg meint:
Ich hab beide Teile von IWar ;)
Und Wing Commander ist eh die beste Serie ever...
· 20. Juni 06 · 12:14
imYemeth meint:
Zumindest war sie damals unglaublich beeindruckend: Grosse Handlung, grosse Grafik, grosser Sound, grosse Präsentation.

Und I-War... einfach toll.

Achso, mir ist doch tatsächlich noch eine neuere Weltraumsimulation eingefallen die mich begeistern konnte: http://ifh.firstones.com/
Für umme zum runterladen, gut gemacht, höllisch schwer und etwas kurz.
· 20. Juni 06 · 13:42

Kommentare sind für diesen Beitrag geschlossen.

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