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d-frag.de :: Cloud

Cloud

von mo · 2. März 06 ·

CloudWenn der große Hayao Miyazaki ein Spiel entwickelt hätte, wäre es anhand vieler kleiner Details wahrscheinlich schnell als seins erkennbar: jugendlicher Protagonist, der in irgend einer Form durch die Lüfte fliegt, Naturphänomene wie Wind, Wolken oder Regen als Storyelemente, eine kleine Ökomessage, kaum plakative Kämpfe zwischen Gut und Böse, wenig visuelle Gewalt und ein zurückhaltender Soundtrack von Joe Hisaishi. Miyazaki entwickelt aber keine Spiele, und so haben Studenten der Universität von Südkalifornien an seiner Statt übernommen.

CloudZu Beginn der Beginn. Das kitschigschöne Intro von Cloud um den Jungen, der im Krankenhaus liegt und ein bisschen verlernt hat, wie man in Wolken schwebt, bereitet darauf vor, dass Cloud ein leises Spiel ist, ein Experiment, das nicht einfach durchgespielt werden will, sondern zum Verweilen einlädt. Und um das ebenso direkt zu Beginn loszuwerden: mit dem Spielen hat’s nicht ganz so gut geklappt wie mit dem Verweilen.

Die Wolken sind deine Freunde

CloudVon der langweiligen Realität des Krankenhauses befreit, schwebt und fliegt man durch die Lüfte über’s Meer und einige schlichte Inseln zu einem kleinen, leuchtend weißen Wölkchen, das darauf wartet, vom Spieler mit den neutralen, nicht ganz so leuchtenden Wölkchen vereint zu werden. Stößt die weiße Wolke unter Führung des fliegenden Jungen mit einer neutralen zusammen, wird diese ebenfalls – Bling! – Teil der weißen Wolke. Vom Cirrus uncinus zum mächtigen Cumulus congestus also. Doch was macht man nun mit einem riesigen Wolkenknäuel? Zunächst einmal sollte man keine Teile davon verlieren, denn fliegt man dem Wolkenverbund zu schnell voraus, können nicht alle der fluffigen Freunde mithalten. Die kann man übrigens auch in sich aufnehmen, um sie später an anderer Himmelsstelle wieder in die Luft zu setzen. Wozu? Zum Beispiel, um hübsche Muster ins Blau zu malen. Himmelsgraffiti. Cloud gibt einige Muster per Rasterschablone vor, die man im Menü auswählen und dann mit Wolken nachzeichnen kann, wenn man möchte. Sogar der Prinz aus Katamari Damashii hat sein eigenes Wolkenmuster.

CloudEin ganz anderes Einsatzgebiet der eigenen weißen Wolken sind, man ahnt es, die Verteidigung der sauberen Luft gegen dunkle, verdreckte, böse Wolken. Was sich geschrieben vielleicht dämlich anhört, wirkt im Spiel völlig logisch, natürlich und ja, sogar schön. Treffen nämlich helle und dunkle Wolken aufeinander, beginnt es zu regnen. Während dieser Reinigung schwinden die Wolken, und deswegen sollte man darauf achten, mit einer genügend großen weißen Wolke gen Schmutzwolke zu fliegen, denn wenn alle weißen Wölkchen verbraucht sind, darf man von vorne anfangen.

Could you really forget that feeling of freedom
of flying headlong through the Clouds?

CloudCloud erfordert Geduld und Ruhe. Aber es gibt auch Ruhe zurück. Wenn da nicht einige nervige Eigenheiten wären. Um die eigene Wolkensammlung zu dirigieren, muss man die linke Maustaste gedrückt halten, was bei längeren Flügen nicht so entspannend ist, wie ich es bei diesem ruhigen Spiel gerne hätte. Auch die Kameraschwenks per rechter Maustaste und der Freiflugmodus per mittlerer Maustaste könnten intuitiver funktionieren. Was Cloud aber im Wortsinne zum Geduldspiel macht, sind einige der wirklich viel Geduld erfordernden Aufgaben und die nicht immer nachvollziehbare Mechanik der Wolkenvereinigung. So hübsch die Idee des Levels »Waka Waka« auch ist (viele kleine Wolken bilden eine Art Pac-Man-Level, die zuerst alle aufgesammelt werden müssen, um danach Schmutzwolken in Form der Pac-Man-Geister zu reinigen), so langwierig ist seine Bezwingung. Und warum sich meine sehr große weiße Wolke manchmal nicht mit selbst kleinsten neutralen vereinen will, das weiß nur der Wind.

Viel Spiel hat Cloud nicht zu bieten. Entspanntes Verweilen lohnt aber trotzdem. Allein wegen der handgezeichneten Grafiken und wegen der für ein Studienprojekt höchst professionellen und unaufdringlichen Musik, deren komplette 40 MB man sich einzeln herunterladen kann. Wegen der Verbindung zu Hisaishis Musik und Miyazakis Filmen (zumindest in meinem Kopf), deren Unebenheiten man ebenso übersehen möchte, weil man die Liebe dahinter spürt.

Mit Cloud durch die Wolken fliegen kann man leider nur unter Windows, das dafür aber kostenlos.

Robért meint:
Was für ein befriedendes Spiel - danach möchte man gerne die Welt umarmen :)
· 2. März 06 · 17:26
novade meint:
Da gab's doch schon mal vor Jahren ein ganz abgedrehtes Spiel von Cryo, in dem man einfach abheben konnte und zwischen Inseln in der Luft herumfliegen konnte. Allerdings mit begrenzter Zeit. Wenn man auf dem Boden stand, wurde die "Flugfaehigkeit" sozusagen wieder aufgeladen, und fuer laengere Strecken musste man im Kiel-"wasser" einer Art Wal fliegen. Das Spiel hatte eine abgedrehte Story, wie vieles von Cryo, und eine ganz bezaubernde Stimmung.
Das einzige Manko: es liess sich zumindest auf meinem Rechner damals partout nicht mit der Voodoo2 in Harmonie bringen (trotz angeblicher 3dfx-Befaehigung) und war deshalb leider verpixelt. Nichtsdestotrotz sehr motivierend allein durch das Herumfliegen.

Das schoenste waere jetzt noch, wenn ich mich an den Namen erinnern koennte...
· 2. März 06 · 20:54
novade meint:
Hilf dir selbst, dann hilft dir Wikipedia: Dreams to Reality heisst das Wunderwerk.

Screenshots gibt's hier.
· 2. März 06 · 21:00

Kommentare sind für diesen Beitrag geschlossen.

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