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d-frag.de :: World of Warcraft vs. HeroQuest

World of Warcraft vs. HeroQuest

von ben · 20. Januar 06 ·

Word of WarcraftFreitag habe ich meinen World of Warcraft-Account nicht gekündigt. Das werde ich wohl auch nicht machen. Dafür ist es einfach zu nett, ab und zu mal vorbei zu sehen, ganz formlos und unverbindlich. Aber innerlich habe ich gekündigt. Ich habe der Idee gekündigt, World of Warcraft sei mehr als nur ein hübsches Spielchen für zwischendurch.

Wie viele andere Spieler auch habe ich dem offiziellen Release ziemlich entgegen gefiebert. Keine Freude ist ja so groß wie die Vorfreude und keine Erwartung so groß wie die durch Vorfreude genährte. Und in der Tat: drei Monate lang war World of Warcraft ein Hammer, ein Zeit verschlingendes, Gedanken beherrschendes Monster von einem Spiel. Ich habe mit Freunden gespielt, neue Freunde gefunden, Pläne geschmiedet und überhaupt jede Menge Spaß gehabt. World of Warcraft hat meine Idee von Computerspielen verändert – und die von ziemlich vielen anderen auch. Plötzlich stellte man fest, dass die merkwürdigsten Leute aus dem Freundeskreis World of Warcraft spielten, Leute von denen man nicht mal geahnt hat, dass sie überhaupt am Computer spielen. World of Warcraft war ein bisschen sowas wie der iPod unter den Games. Und wir hatten alle Spaß zusammen.

Word of WarcraftWir haben lustige Dinge gemacht. Schon vor dem Start wusste ich, dass ich unbedingt auf einen Rollenspiel-Server wollte, denn am Ende sind es nicht Level, Schwerter, Rüstungen und Zaubersprüche, die Spaß machen, sondern das Spielen – mit anderen zusammen. Und so haben wir witzige Sachen gemacht. Wir haben ein Wettrennen durch Azeroth organisiert, wir haben Friedensmärsche abgehalten und versucht, den alten Brettspielklassiker Scottland Yard als Stormwind Yard in Azeroth zu spielen, mit echten Spielern und mit dem ganzen Kontinent als Spielbrett. Wir hatten noch mehr Pläne: für Kampagnen, für Theateraufführungen, für Aktionen und und und… alles war gut.

Dann stellte ich irgendwann fest, dass ich bei all dem Planen, Marschieren und Landschaften bewundern vergessen habe zu leveln. Inzwischen habe ich das Gefühl, der einzige auf meinem Server zu sein, der nicht Level 60 ist. Das alleine ist nicht schlimm. Schlimm ist, dass mir das Spiel es nicht gerade einfach macht, etwas mit ihm anzustellen, wenn man nicht den richtigen Level hat. Etwas mit ihm anstellen? Naja, wenn ich mich schon in eine Spielwelt einmiete, dann will ich auch mit der Welt spielen und nicht nur in der Welt. Und es ist wohl kein Zufall, dass ich mich seit ein paar Monaten wieder für die Spiele meiner Jugend interessiere, insbesondere für HeroQuest, das ich kürzlich hier vorgestellt habe.

Zugegeben, HeroQuest ist ein Brettspiel und World of Warcraft ist ein »Massive Multiplayer Online Rollenspiel«. Und als HeroQuest auf den Markt kam, hatte ich nicht einmal genug Fantasie, von sowas wie World of Warcraft zu träumen. Ich hätte mir damals wahrscheinlich den Arm abgebissen oder meine Schwester verkauft, hätte mir eine Zauberfee World of Warcraft beschaffen wollen. Wie grandios ist das Grafikdesign denn bitte? Dazu alles, wovon man als Games Workshop-Kid immer geträumt hat und noch viel mehr. Die ganze Welt reagiert sofort auf mich. Alle meine Freunde können dabei sein. Was hätten wir damals für dieses Spiel gegeben? Ein Spiel, das Spieler jeden Alters und aus vielen Bereichen unserer Gesellschaft spielen.

Heute gebe ich 12 Euro pro Monat dafür, doch inzwischen spiele ich nur noch, um mir ein paar Gebiete anzusehen, die ich noch nicht kenne und um die »alten« Begleiter mal wiederzusehen. Ich spiele das Spiel nicht mehr, weil es mich langweilt. Ich habe keine Lust, endlose Quests zu meistern, die vier Millionen Spieler vor mir gemeistert haben. Ich habe keine Lust, mich durch Horden von Monstern zu grinden und ich habe keine Lust, mich für einen Raid oder eine Instanz vier Stunden auf Gedeih und Verderb an den Rechner zu ketten.

HeroQuestLust hatte ich daran, mir in HeroQuest Abenteuer auszudenken, die die Helden dann bestehen mussten. Sich Geschichten ausdenken, die über zwei, drei oder viel Abende meine Freunde beschäftigten, das machte Spaß. Und sie hinterher mit einzigartigen Schwertern, Zaubersprüchen und Fähigkeiten zu belohnen war großartig. Die kleinen Figuren zu bemalen war zwar etwas fisselich (wie man in Ostwestfalen sacht), aber nach ein paar hässlichen Orks hatte ich den Dreh so halbwegs raus. Danach sah das Spiel aus wie mein Spiel. Mit ein paar schnöden Kopiervorlagen, etwas Farbe und Fantasie bot dieses ansonsten in jeder Hinsicht einfache Spiel mehr und vor allem längeren Spielspaß als das multimillionenfache World of Warcraft.

Dabei wäre das technisch in World of Warcraft sicher machbar. Auf PlayerQuest findet man ein Add-On, dass einem zumindest schon mal ermöglicht, eigene Quests zu erstellen. Und haben die Mitspieler dieses Add-On auch installiert, geht schon ein bisschen was. Es gibt einen ganzen Haufen von Möglichkeiten, unterschiedliche Quests mit unterschiedlichen Bedingungen zu erstellen, die sogar richtig vom System als erfüllt oder nicht noch nicht erfüllt erkannt werden: töte x Monster Y, besiege Spieler Z im Duell, sammle x Dinge Y. Lauter Aufgaben, die man in Standardquests auch findet. Es lassen sich sogar Belohnungen festlegen. Ob diese jedoch tatsächlich ausbezahlt werden, liegt in der Macht des Auftraggebers – was auch Vorteile hat, schließlich kann man immer mal verarscht werden. Als Belohnungen fungieren jedoch nur Gegenstände, die der Auftraggeber besitzt oder eben Geld. Keine XPs, wer hätt’s gedacht.

Traurig allerdings, dass so ein Add-On eine Spieler-Entwicklung ist und nicht von Blizzard mitgeliefert wird. Denn solche Add-Ons sind fortlaufend in Entwicklung und mitunter nicht voll funktionsfähig. Das wäre allerdings noch zu verknusen (Ostfestfalen). Wirklich ärgerlich ist, dass die privaten Add-On-Entwickler ständig den neuen Patches von Blizzard hinterher programmieren müssen und man andere Spieler erst mühsam überreden muss, sich das Add-On zu installieren. Dabei könnte Blizzard in hohem Maße von einem solchen Add-On profitieren. Nicht nur würde sich ein Teil der Spieler (zu denen ich schon mal gehören würde) mit Ihren eigenen personalisierten Inhalten vergnügen, was den steten Druck auf die Entwickler reduzierte, neue Inhalte zu erzeugen. Überdies beeindrucken vor allem die Zahlen: mit vier Millionen potentiellen Entwicklern kann man Geschichten erfinden, Abenteuer entwickeln und einfach Spielspaß erzeugen, gegen den kein Entwicklerteam anprogrammieren kann.

HeroQuestViel wichtiger aber wäre, dass das Spiel so von Spielern für Spieler personalisiert werden könnte. Bei HeroQuest waren immer die persönlichen Geschichten die herausforderndsten und am längsten motivierenden. Wenn ich als Spielmeister die Geschichten auf meine Spieler zuschneiden konnte, auf ihre Biografien, ihre Wünsche und Überzeugungen. Sowas kann man mit keinem Fertig-Content aus der Dose leisten. Was nutzt mir in Azeroth das schönste Rollenspiel, wenn hinterher doch jeder zehnmal durch die gleiche Instanz kämpfen muss, um das gleiche Artefakt zu bekommen, das schon hunderttausende Spieler vor ihm bekommen haben? Echte Personalisierung in MMO-Games leistet derzeit kein Spieleentwickler – immer ausgenommen Second Life natürlich. Durch Modularisierung in der Herstellung der Gegenstände, wie es Blizzard mit The Burning Crusade einführen will, kann man die Vielfalt der Gegenständen extrem erhöhen. Aber echte Inhalte, echte Geschichten, echte Abenteuer und echtes Rollenspiel sind das nicht.

Ja, ich kann die Gründe sogar ganz gut verstehen, aus denen Blizzard solche Funktionen nicht einfügt. Beispielsweise war ich reichlich geschockt, als sich die Tage mal ein Spieler vom PvP-Server auf unseren Rollenspiel-Server verirrte und mich als Noob beschimpfte, der in die Schule gehört, weil ich mich nicht mit ihm duellieren wollte. Da will ich lieber nicht wissen, wie es in Azeroth aussähe, dürften solche Leute Inhalte generieren. Was ich aber weiß: das Einzige, was mich derzeit vom Kündigen abhält, ist das schöne Art Design des Spiels, die Liebe und Schönheit, die in der Welt steckt – eine Art 3D-Fotoalbum, ein Comic ohne Geschichte. Als Spiel habe ich es abgehakt, weil es mich schlicht langweilt.

Aber ich bin sooo kurz davor, mir eine HeroQuest-Kiste zu ersteigern.

Tulio meint:
Also ehrlich, ich glaube MMORGs sind irgendwie das falsche Genre für dich. "endloses Monster grinden" ist auf WOW bezogen Humor pur, in keinem MMORG levelt man so schnell. Im Schnitt braucht man je nach Klasse und Effizienz 7-12 RL Tage, um Level 60 zu erreichen. Und was "endlose Quests" anbelangt, spielen wir das gleiche Spiel? Bis auf ganz wenige Ausnahmen reden wir hier von simplen, kurz zu erledigenden Fedex-Quests oder "Kill X / Bring Y"-Aufgaben.
Die Idee hinter dem MMORG Konzept ist einfach, dass du das Spiel niemals durchspielst, deswegen gibt es ja ständig neuen "content", den eben nicht 5 (inzwischen) Millionen Spieler vor dir durchgespielt haben.

Ein Ehrenpunkt jedoch für die "Heroquest" Romantik.
· 20. Januar 06 · 09:24
cmi meint:
"Bis auf ganz wenige Ausnahmen reden wir hier von simplen, kurz zu erledigenden Fedex-Quests oder "Kill X / Bring Y"-Aufgaben."

ich vermute mal, ben meint die instanzen, oder? ich selbst spiele eve und hab mir wow nich mal angeschaut (bin so der kontra-hype-typ), aber ich kenne das von freunden, die über stunden in einer instanz hängen.
· 20. Januar 06 · 09:51
ben [d-frag.de] meint:
Ja, dass MMORGs nichts für mich sind, glaube ich langsam auch, zumindest, so wie sie jetzt sind. Was das nicht durchspielen Konzept betrifft, so sind wir uns einig. Das letzte, was ich durchgespielt hab, war Tomb Raider I. Online Rollenspiele wären auch merkwürdig, wenn man sie durchspielen könnte.

Wahrscheinlich hab ich aus meinem Hintergrund als ehemaliger Pen und Paper Rollenspieler zuviele Erwartungen mitgebracht.
· 20. Januar 06 · 09:52
ben [d-frag.de] meint:
Naja, klar ist ein Quest in der Regel schnell beendet, aber dann bekommt man ja gleich das nächste und dafür muss man dann da und da hin. Da gibt's ja immer so Questketten. In der Tat sind die aber auch nur halbsoschlimm. Das eigentlich Übel scheint mir zu sein, dass mich das System für wirklich langweiligen Kram belohnt. Ein Instanz ist doch in der Regel erst dann richtig lohnenswert wenn ich mit einem Haufen Quests da rein gehe, die ich mir vorher irgendwo hab zusammensammeln müssen.

Ich würde viel lieber dafür belohnt werden, gutes Rollenspiel zu machen, anderen Abenteuer anzubieten, die auf sie zugeschnitten sind, meine Mitspieler zu unterhalten und zu überraschen, das Spiel durch eigene Ideen zu bereichern. Dafür sollte es XPs geben.

Zugegeben ich hab keine Ahnung wie das gehen sollte, aber das ist mein Wunsch. So läuft das in echten Rollenspielen auch.
· 20. Januar 06 · 09:59
chris [d-frag.de] meint:
Etwas mehr Funktionen Richtung Rollenspiel dürften es schon sein, zugegeben. Andererseits sind in WoW ein Haufen Sachen machbar, wenn man sich die Spielmechanik zunutze macht. Neulich wurde z.B. eine Hexenmeisterin aus unserer Gilde von einem hinterhältigen Untoten entführt. Der alleine wäre für uns kein Problem gewesen, aber der ist über Hammerfall und Tarrens Mühle von Hordenstadt zu Hordenstadt geflogen. Ich denke, die Horde wird sich an diesem Tag gewundert haben, was da los war, warum permanent ein paar irre Allianzler durch ihre Städte hasteten. :) (Und, Edit: Dafür gabs zwar keine XP, aber jede Menge Ehre.)

Natürlich sind Quest-Funktionen aus eben diesem Grund, den du genannt hast, nicht integriert. Aus dem gleichen Grund kann man WoW seine Kleidung nicht selbst einfärben, wie das in anderen MMORPGS möglich ist. Dazu müssen die Leute nicht mal von PvP-Realms sein, ich denke, dass auch ein Großteil der Spieler auf RP-Realms zwar möglicherweise Interesse daran hätte, aber schlicht keine guten Geschichten erzählen kann. Ich kenne auf der Silbernen Hand jedenfalls nur eine Handvoll Leute, die das können. Die brauchen dann übrigens auch PlayerQuest nicht, sondern basteln sich einfach ein paar Makros für den Say-Channel im Vorhinein.

Viele der vorgefertigten Quests in WoW sind auch richtig gut gelungen, finde ich. Gerade die Geschichten, die in die Instanzen führen. Oder Quests wie die Redpath-Questreihe in den Pestländern. Die ging wirklich ans Herz. Natürlich haben wir Himmel und Erde in Bewegung gesetzt, um der kleinen Pamela zu helfen. Du wirst das nicht tun, weil es dich langweilt, weil es schon soundsoviel Millionen Spieler vor dir gemacht haben. Du wirst wahrscheinlich auch Goethe nicht lesen, weil den schon viel zu viele andere gelesen haben. :)

(Hier einfügen: Gründe, warum ich Second Life total öde finde. Später mal.)

Letzten Endes: Du hast drei Monate wirklich Spaß mit WoW gehabt. Das ist mehr als mit den meisten Singleplayerspielen. Wenn du den jetzt nicht mehr hast, ist das doch okay. Dann kündigt man und vergnügt sich mit irgendwas anderem. Bis zum AddOn, vielleicht.
· 20. Januar 06 · 10:08
ben [d-frag.de] meint:
/me flüstert zu chris
In der Tat hab ich meine ganze Schulzeit einschließllich Deutsch LK, mein ganzes Literaturwissenschaftsstudium und auch den Rest meines Lebens rumgekriegt ohne ein einziges Buch von Goethe zu lesen.
/me kichert verstohlen
Und in der Tat freue ich mich auch das Add-On. :)
· 20. Januar 06 · 10:14
Aulbath meint:
Exzellenter Text!

Ging mir just genauso. Ich habe es aber trotz toller Optik und liebevollem Design geschafft, das Spiel zu kündigen.

Dabei war meine Freundin so nett, mir die schwedische Ausgabe der Neuauflage von "Drakborgen" zu Weihnachten zu besorgen. Dieser Oldie wurde damals von GW gekauft, und kam als "Dungeon Quest" auf den englischsprachigen Markt. Und was soll ich sagen? Das Dingens rockt! Mittlerweile komme ich problemlos ohne WoW aus :)

Oh, und falls es dich interessiert, bei mir im Blog ist ein Report zum WoW-Brettspiel zu finden. Vielleicht wäre das auch was für dich?

Und last but not least, auch wenn Blizzard das nicht gerne sieht... aber wenn du mal WoW auf den Kopf stellen willst, besorg' dir einen dieser WoW Emulatoren. Da geht dann schon einiges, besonders deshalb weil nur du und ein paar Auserwählte in Azeroth rumlaufen... und mit ein paar Tools, Add-Ons usw. bekommt es schon einen ganz anderen Charakter als das "offizielle" Spiel.
· 20. Januar 06 · 12:01
Freitag meint:
> Mit ein paar schnöden Kopiervorlagen, etwas Farbe und Fantasie bot
> dieses ansonsten in jeder Hinsicht einfache Spiel mehr und vor allem
> längeren Spielspaß als das multimillionenfache World of Warcraft.

Ich kenne Freunde, die spielen schon seit etwa einem Jahr täglich zwischen einer und acht Stunden WoW. Jeden einzelnen Tag! Ich glaube, HeroQuest ist zu simpel, um sich wirklich so lange damit zu beschäftigen.. eine ganz andere Sache sind Pen'n'Paper Rollenspiele, die einfach unendliche Möglichkeiten bieten. Hero Quest ist bei uns Rollenspielern ja immer als so eine Art Rollenspiel-Für-Doofe bekannt.

Ich finde WoW eigentlich auch ganz toll, aber irgendwo hat es meine Erwartungen, was Rollenspiel angeht, halt doch nicht erfüllt. Wenn ich mit anderen Spielern rede, dann höre ich nur noch was von, "wo man schnell leveln kann", "wie man an das Schwert XY kommt", "wo ich gut ernten kann" etc. Das ist für mich zu sehr in Richtung Arbeit abgerutscht. Deshalb habe ich auch nach drei Monaten aufgehört zu spielen.. ich plane aber irgendwann wieder zu kommen, wenn ich mal wieder mehr Zeit habe.

Zu den Playerquesten: Für WoW ist die Gefahr einfach zu groß, dass Leute anfangen die Geschichte zu versauen, offizielle Charaktere unpassend in ihre Quests einbauen oder sonst Unsinn treiben. Etwas mehr Einfluss durch die Spieler braucht WoW aber auf jeden Fall.. ich denke da aber mehr an Playerhouses oder Städteübernahmen und sowas.
· 20. Januar 06 · 14:50
narkius meint:
ben, ich glaube du suchst nach Neverwinter Nights. es gibt ein paar hundert server auf denen persistente welten laufen und ein paar tausend module - von den spielern selbst gestrickt. habe das spiel ca. 3 jahre lang gespielt (Windows -> Linux -> MacOS), oft auch mit nem freund zusammen (RL und VL).
irgendwann sollte teil 2 rauskommen, der die grafik auf den aktuellen stand bringen und das skriptsystem noch weiter verbessern soll.
· 20. Januar 06 · 15:33
Micha meint:
Nur schade das NWN im Single Player so maßlos enttäuscht hat ;).

Ansonsten ist dem Kommentar von Chris ja nix mehr hinzuzufügen, also /signed.

Ahja, vielleicht doch noch: Gestern zwei Stunden DDO präsentiert bekommen und im Geiste WoW an den Nagel gehangen, meinen Rucksack gegriffen und nach Eberron gereist ... was schwieriger ist, als es sich anhört, waren doch bisher die vergessenen Reiche meine liebste Wahlheimat :)
· 20. Januar 06 · 15:48
alcyon [d-frag.de] meint:
Wahlheimat schön und gut, aber die Forgotten Realms sind nach 20 Jahren durcher als meine Lieblingssocken..
· 20. Januar 06 · 16:39
Torg meint:
Spielt eigentlich noch jemand ausser mir NICHT WoW?
· 20. Januar 06 · 20:59
Aulbath meint:
Ach so, hier noch was für alle HeroQuester:

http://www.allegro.cc/depot/project.php?_id=1054

Hero Quest Remake für Windows!
· 20. Januar 06 · 21:48
Micha meint:
Alcyon: Nene, nix, die sind nie durch, und wenn sie Löcher kriegen, dann stopft man die mit fliegenden Städten aus der Schatten-Ebene ... oder so ;)
· 21. Januar 06 · 09:59
blumentopferde meint:
Ja, ich! Ich spiele auch weder WoW noch sonst irgendein MMORPG. Ist mir einfach zu zeitaufwändig und auf Dauer zu teuer. Obwohl ich gern mal ein MMORPG versuchen würde. Vielleicht später, wenn ich Rentner bin. ;-)
· 21. Januar 06 · 10:42
Jona meint:
Mir ging es genau so. Mit dem einzigen Unterschied, dass ich meinen WoW-Account doch gekündigt habe. Ich bin halt ein armer Schüler ohne Geld. Blöde nur, dass alle meine Kumpels weiterhin WoW spielen. Da kommt dann oft auf ein 'He, hast du Lust ne Runde zu zocken ?' ein leicht genervtes 'Ne, ich spiele gerade wunderbares RP' zurück. Das ist teilweise leicht frustrierend, allerdings sieht man daran wunderbar, was für ein Zeitfresser WoW ist und ich jetzt in mehrfacher Hinsicht froh bin, aufgehört zu haben. Und ich bleibe Überredungsversuchen doch mal wieder ein Abo abzuschließen gegenüber so standhaft wie mein Geldbeutel leer ist.
· 21. Januar 06 · 15:53
petra meint:
wow hat mich immer kalt gelassen. wahrscheinlich, weil ich den gedanken hasse, dass blizzard für all den kram, den andere spiele schon vorher machten, nun dermaßen lorbeeren und geld kassiert. grauslich ist indes, dass ich meinen us-daoc-account nun schon seit jahren ungenutzt rumdümpeln lasse. ich bringe es nicht übers herz, meine beiden chars zu töten. das packe ich nicht. dafür hatte ich zu viel spaß mit den beiden.
· 24. Januar 06 · 12:02
chris [d-frag.de] meint:
Alcyon: Wahlheimat schön und gut, aber die Forgotten Realms sind nach 20 Jahren durcher als meine Lieblingssocken..

Echt? Ich weiß nicht, zu meinen ersten PC-Spielen überhaupt zählten Baldur`s Gate I & II. Und ich hab das Setting geliebt! Forgotten Realms, das ist auch heute noch wie... nach Hause kommen.
· 26. Januar 06 · 10:47
Jassir meint:
... viel vom alten Pen&Paper-Feeling findet man in Guild Wars. Da wird man auch nicht jeden Monat abgezockt und kann es sich eher leisten, nur gelegentlich mal zu spielen. Damit habe ich WoW entzogen.
· 30. Januar 06 · 19:26
Alphager meint:
@Torg: ja, ich, ich spiele Guild Wars ;-)
· 31. Januar 06 · 13:47
Martin meint:
Ich habe Wow beim Release in Deutschland gekauft und einige Monate mit Freunden über Teamspeak gespielt. Dies hat sehr viel Spass gemacht. Dann kam die Stufe 60 und wieder hat man Spass in den neuen Instanzen gehabt.

Irgendwann wurden diese langweilig und man sah sich nach neuem, frischen Content um. Molten Core und Konsorten wurden ausprobiert, ebenso PVP mit dem Rangsystem.

Nachdem ich dies alles gesehen habe, habe ich Wow gekündigt weil es mir selber zu diesem Zeitpunkt nichts mehr bieten konnte. Im Grunde ging es nur noch darum, die bestmöglichen Items zu bekommen um noch stärker zu werden. (Dies war auf einem PVP Server)

Okay, gekündigt, danach monatelang nicht gespielt. Jetzt vor 3 Wochen habe ich es mir nochmal gekauft, und spiele seitdem auf einem RP Server und bin wieder begeistert vom Spiel. Auf dem RP Server geht es viel erwachsener gesitteter zu als auf dem PVP Server.

Hier geht es vielen nich um reines leveln und Items sondern um Rollenspiel. Es macht einfach Spass wenn ein Stufe 16 Untoter Magier in Undercity seinen Meister ankündigt und dieser Stufe 12 Schurke gelassen nach einigen Augenblicken langsam in die Stadt schreitet.



· 31. Januar 06 · 16:11
alan meint:
humm ich spiele seit 8 monaten WoW weil eine freundin meinte es sei zur zeit das non plus ultra unter den online games... Sonst habe ich Game Cube oder Play station gespielt doch die Konsolen werden immer teurer... Nun zu WoW : ioch finde das einfach gut um ab und zu den alltag zu vergessen.. Ich bin der Alan auf der silbernen hand und bin 60er Jäger (habe auch noch 4 andere Chars damit es nicht langweilig wird). Ich spiele das nicht so ernst wie manch anderer und mich reizt nur an dem spiel daß andere menschen am Ende von der tastatur sind und ich nicht nur gegen Bots spiele. Eine Konsole mag gut sein aber es ist nicht real und bei online spielen sitzten menschen da und spielen mit dir egal wo sie nun auch sein mögen. Ich habe auch viele Spieler in real kennegelernt und viel Gutes erfahren. Ich spiele eher eine rolle mir ist das leveln nicht so extrem wichtig ich habe 8 monate gebraucht um mein Jäger auf 60 zu bringen*gg*. Bin übrigens 46 Jahre jung und habe die ganze entwicklung der games ob online oder konsole oder PC mitbekommen. Ich hätte mir als 10 jähriger Bub nie träumen lassen daß es so was woe WoW eines tages geben würde und nun finde ich daß wir mit solchen Spielen zufrieden sein sollten. Ja die graphik ist schon gut doch noch nicht 100% gut und die Spiele (Queste) an sich sind oft zu einfach gestrickt. ABEr kommt es nur darauf an ? Ist das interagieren mit den anderen menschen nicht wichtiger? Ich spiele gerne Wow denn so lerne ich eine Menge neuer und auch interressanter Leute kennen und ich lerne sie auch gut kenne denn vieles verrät ihre spielweise und ihre Art taktiken zu entwickeln. Ich hoffe das spiel wird noch etwas erwachsener und etwas komplexer aber ansonsten ist das die paar euro wert. Ich mag Wow und werde es wohl auch länger spielen . TV schau ich schon länger nicht mehr denn dieses medium fast auf den hund gekommen.konsolen nun ja es gibt hier und da nette spiele ... Genau so bei baller spielen a la battle field oder MoH aber wer bitte schön kann Baller Spiele länger als ein paar wochen interressant finden? Brettspiele ja warum nicht da gibt es doch so ein spiel es heißt schach *gg* und das ist auch sehr gut um strategien auszuloten. Bücher gibt es aber auch noch und Die Sage vom dunklen Turm von stephen kIng wäre auch eine geile Vorlage für ein online spiel.....Ok ich werd jetzt mal abschließen und eine runde mit meiner katze spielen denn so was wie real Pets gibt es ja auch ^^
ach ja wer hier fehler findet kann sie natürlich behalten^^
· 4. Februar 06 · 10:25
ben [d-frag.de] meint:
Gerade weil das Interagieren mit anderen wichtiger ist als das Umwimmsen von Bots und anderem Gespawne, wäre es doch großartig, wenn wir das Spiel stärker nach unseren Bedürfnissen gestalten könnten. Von uns für uns. Das muss ja nicht viel sein. Ich will keine Schlösser bauen und neue Kontinente erfinden, sowas sollen schon die Profis machen. Aber ein brauchbares, stabiles System, damit Spieler für Spieler anspruchvolle Abenteuer entwickeln machen können... das wärs.

Vielleicht mangelt es mir auch einfach an Selbstdisziplin, nach zwei Stunden WoW einfach mal aufzuhören, aber gerade das "miteinander" spielen hab ich immer als den Faktor empfunden, der den meisten Druck ausübt, halt noch eine Stunde zu spielen und noch eine und noch eine...
· 4. Februar 06 · 10:42
eva meint:
was den ganzen online-games fehlt, ist die möglichkeit, sich mal was vorzustellen. das ist immer wieder das schöne am P&P, sich in die jeweilige spielsituation reinzuversetzen - und dabei trotzdem die mitspieler & SL zu treffen. und ja, da ist der phantasie keine grenze gesetzt (im gegensatz zu den vorgefertigten games). okay, bei star wars galaxies kannst du dir deine wohnung selbst designen, und berufe wie schneider &ct. ergreifen - nette sache.

übrigens zum thema zukunftd er online-games zu empfehlen: "Neverwake" von Thobias O. Meißner.
· 7. Februar 06 · 21:01
oh man.. meint:
wenn man es nicht mag oder es einem langweilt spielt man es halt nicht mehr. da muss man so ein text hinleiern?^^

ich spiele sehr gerne wow und habe auch nichts dagegen wenn eine instnaz mal mehrere stunden braucht.
im gegnsatz zu manch anderen, auch kostenfreien online mmorpg ist WoW nicht so schlicht gehalten, nicht "mehr" so simpel cheatbar und bietet wohl einiges mehr als andere.

was ich so höre wie schnell man doch hochgelevelt ist, und dann gehts nur bis lvl 20 oder so. danach passiert dann nichts mehr. und wow ist da anders, das mit selbst mit 60 noch genug aufgaben hat, und selbst wenn man die gemeistert hat kommt bald das addon wo man noch weiter kann.

also bei mir steht WoW über allem andern games, das es immer was neues gibt und ein durchspielen theoretisch nicht machbar ist
· 11. Februar 06 · 14:13
ben [d-frag.de] meint:
@oh man..: es freut mich, dass dir das Spiel gefällt, die Jungs und Mädels bei Blizzard haben sich schließlich viel Mühe gegeben und ich halte es auch immer noch für eines der besten Spiele, ohne Frage. Und wie man an Chris Artikel von gestern sehen kann, gibt es ja auch in unserer Redaktion noch fleißige WoW-Spieler und eine Perspektive für Langzeitspieler.

Das Ausufern von Verbesserungsvorschlägen zum Spiel in den offiziellen Foren und die Existenz von Plugins wie "PlayerQuerst" zeigt allerdings, dass es offensichtlich noch mehr Spieler gibt, die WoW ähnlich sehen wie ich. Und ich nehme an, dass es da draußen noch ein paar Leute gibt, die solche Plugins noch nicht kennen, da kann man ja ruhig schon mal so einen Text "hinleiern", wie ich finden muss... :)
· 11. Februar 06 · 14:29
Najell meint:
Hallo Ben,

zu WoW kann man Vieles sagen und aufzählen, von dem "Besten Rollenspiel am Markt" bis, das Wow in vielen Richtung etwas unflexibel ist.... mir persönlich macht WoW total viel Spaß und das, ist doch Wichtig.
Desweiteren kann ich z.B. "Narkius" beipflichten, Neverwinter Night zu spielen, damit kannst z.B. im Netzwerk oder per Internet ein eingenes Rollenspiel zu erstellen (mit Spielleiterfunktion und allem Zip&Zap...).
Oder Spiel doch einfach, mit deinen Freunden, mal "D&D" den Urvater aller Rollenspiele.
Aber bei allen Möglichkeiten die es gibt stellt sich die Frage, ob du den einfachen Weg wählst und dir fertige Story´s besorgst oder ob du dir die enorme Arbeit machst und z.B. bei NWN selbst programmierst.
Denn das ist sehr viel Arbeit.... ABER ES LOHNT SICH !!! Denn so bekommst du eine Story die bestimmt Niemand auf der ganzen Welt vorher gespielt hat. Meine Freunde und ich benutzen schon lang das Regelwerk von D&D, aber schreiben unsere eigenen Story immer selbst ! Das hat auch den Vorteil ,das der SL die Entwicklung der Gesamtgeschichte an die Bedürfnisse der Spielergruppe anpassen kann.
Als begeisterter WoW-Spieler, vermisse ich natürlich diese Möglichkeiten auch bei WoW.
· 8. März 06 · 14:58
meint:
also eigentlich ist hero quest garnicht so schlech aber sry wa-rcraft ist einfach besser
· 27. März 06 · 12:19

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