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d-frag.de :: Oasis

Oasis

von alcyon · 5. Januar 06 ·

Oasis-LogoEs ist mal wieder GameTunnel-Zeit. Das ist immer genau dann, wenn man sich selber vorgenommen hat, früh schlafen zu gehen und nach einer Mail von d-frag-Papa Mo auf die jährlichen Awards im Independent-Bereich der Computerspiele hingewiesen wird mit der lapidaren Anregung »…da doch auch mal was zu schreiben.« Nun gut, soll er haben, man werfe mal einfach einen Download an und schnuppere hinein, und bei Gelegenheit sind dann mal ein paar Zeilen fällig. Pustekuchen!

Independent-Spiele werden in Deutschland kaum beachtet, da der Bezug und das Bezahlen über das Internet gefühlt noch ähnlich böse ist wie auf Mails mit dem allseits beliebten »Penis Enlargement!«-Betreff zu reagieren. Dabei ist der Indie-Sektor seit Jahren eine fröhliche Quelle wirklich toller neuer Spiele. Oftmals sind die Kandidaten dieses Schlags einfach erlern- aber reizvoll meisterbar und orientieren sich an den Mechaniken der <nostalgiemode> Goldenen Ära der 90er </nostalgiemode>. Aber nicht, indem man einfach alte Konzepte für noch ältere Trottel wie mich aufgekocht, sondern indem fesselnde Spielideen in gut spielbare Programme gemünzt werden. Diese brauchen keine Hundertschaften an Megabytes auf der Platte, bieten aber oftmals allen Komfort und kleine Größe, welche die gängigen Titel gerne mal vermissen lassen. Der unschätzbare Vorteil: Die Programme lassen sich alle ausreichend testen und fix und sicher bei Gefallen bezahlen.

Oasis Oasis Oasis

Im konkreten Fall jetzt also Oasis, das Spiel des Jahres auf GameTunnel, der wohl wichtigsten Quelle für Indie-Spiele. Minesweeper trifft Civilization trifft den Provinzmodus von Caesar III trifft Heroes of Might and Magic. Irgendwie so. Das simple Konzept: Decke auf der unbekannten Karte Felder neben bereits entdeckten auf. Finde mithilfe von den umliegenden Äckern alle Städte und sammle Anhänger pro Feld. Schicke diese Anhänger zur Erforschung von Kriegstechniken in Minen oder lasse sie Straßen zwischen Städten bauen. Finde in den Städten verschollene Geheimnisse, suche als Hauptziel den Obilisken in der Oase, die auf jedem Spielfeld versteckt liegt, und finde den Punkt, an dem die Barbaren einfallen werden. Die kommen dann nämlich und hauen alles kurz und klein. Nach viel zu wenigen Zügen hat man ein paar Sekunden Zeit, die Armeestärke der einzelnen Städte zu verteilen (vorausgesetzt, man hat Straßen gebaut) und Verteidungsboni geschickt einzusetzen (vorausgesetzt, man hat die Geheimnisse gefunden und ordentlich geforscht). Dann rennen die bösen Buben gegen die vom Einfallpunkt nächst gelegene Stadt an und morden sich von da aus über die nächsten weiter, wenn sie nicht aufgehalten werden können. Sind die Barbaren besiegt und der Obilisk gefunden, geht das Spektakel auf der nächsten Karte weiter.

Bis jetzt tönt dieses Civilization auf Speed einfach bis trivial und nach spätestens drei Durchgängen langweilig. Der Trick ist bis hierhin, möglichst früh gefundene Anhänger auf Forschung und Straßenbau zum Wachstum der Städte zu verteilen und gut zu raten, auf welchem Feld sich der Obilisk befinden könnte. So kann man ca. 80 Prozent der Fläche aufdecken, ohne großartig Probleme zu bekommen. Deckt man dabei noch alle Felder der Oase auf, bekommt man einen Bonusbuchstaben, hat man »OASIS« zusammen, geht’s in eine besonders punktereiche Bonuswelt, in der man seinen Stab, der als letzte Verteidigung für den Obilisken gilt, ordentlich mit Mana auffüllen kann. Nach und nach trudeln weitere Elemente ein, etwa die Hauptstädte, die es besonders zu schützen gilt, verschiedene Spezialisten, die sich einem anschließen, wenn sie entdeckt werden und bestimmte Ziele erreicht werden, mehrere Einfallpunkte der Barbaren oder gleich Städte von ihnen, in denen sie sich regenerieren können, Nomaden sowie weitere Storyelemente, die sich auf Boni und Mali auswirken. Barbaren können auch erst in mehreren Wellen eintreffen und gewinnen pro zerstörter Stadt an Erfahrung, was sie nochmals garstiger macht. So steigert sich die Spielzeit pro Karte von zwei bis drei Minuten am Anfang bis schon mal zehn und mehr für spätere Königreiche.

Oasis Oasis Oasis

Und ab spätestens diesem Zeitpunkt zieht der Schwierigkeitsgrad mit jedem neuen Element fies an. Klickt man im Tutorial und in den ersten Kampagnen noch dösig auf ein paar beliebige Felder, um Anhänger zu gewinnen, verzeiht das Spielprinzip ab dem zweithärtesten Schwierigkeitsgrad nahezu nix mehr. Wer nicht bereits am Anfang einer Karte höchst strategisch die Unwägbarkeiten unter den noch nicht aufgedeckten Feldern in seine Überlegungen einzieht, bekommt später derbe was auf den Sack.

Grafisch reißt Oasis keine Pyramiden ein und macht auch keine Mumien wieder lebendig, ist aber formschön bis putzig und vermittelt den gewissen Flair, den so ein Spiel braucht. Spätestens, wenn sich die winzigen Pixelmännchen kloppen, ist man dem Charme erlegen und einigt sich selbst darauf, dass es mehr überhaupt nicht braucht. Die Soundkulisse ist unaufdringlich, passt sich aber dem Spielgeschehen an und macht ihren Job recht gut.

Summa summarum: Mit einer lächerlich leichten Lernkurve, haufenweise Karten, einem erfrischend schnellem Spiel, vielen herausfordernden Ideen und der Möglichkeit, seine Punkte online zu schwanzvergleichen, macht Oasis sowohl als Pausenspiel als auch als Abendfüller ordentlich Spaß. Antesten und Hemmungen gegenüber Indie-Spielen abbauen, es muss nicht immer EA sein!

Robert meint:
Mein Gott, das Spiel ist geil. Ich wollte es nur mal für zehn Minuten ausprobieren, und als ich es beendet habe, war die eine Stunde Trialzeit vorbei...
· 7. Januar 06 · 01:26
Anis meint:
Auf der dreispurigen Autibahn mit Vollgas in GAME-TUNNEL rein:
Die Seitenlichter zählen meine letzten Sekunden.
Der Atem stockt."Diese Kurve ist noch zu kriegen!
Da!... Es kommt gleich... Das langersehnte Licht!"

Oh! Nicht so schnell! Es dreht sich alles vor Augen!
Es recht! Nichts wie weg! Es gibt ihn doch, den Ausweg...
Siehst du diese grüne Fluchttür?
Stop! Halt an... geh hinein...immer nach oben...

Dort, auf der Bergspitze, IM EWIGEN EIS, geht die Sonne nie unter.
Du wirst vom Entzücken verstummen, von der Schönheit geblendet
Und ein Licht wird dir wieder aufgehen.

Die ganze Welt liegt dort zu deinen Füßen.
Brachland... Neuland... GAMELAND...
· 9. Januar 06 · 10:58
die mAike meint:
hab das game von meinem freund und bin nur noch am spielen.sehr geiles game....und manchmal ganz schön tricky...
· 15. Januar 06 · 21:18

Kommentare sind für diesen Beitrag geschlossen.

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