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d-frag.de :: Ian, Steve und ich

Ian, Steve und ich

von ben · 2. Dezember 05 ·

Steve Jackson, Ian LivingstonAngefangen hat alles mit dem Hexenmeister vom Flammenden Berg, dem Schuft. In der fünften oder sechsten Klasse bekam ich das Buch von einem Mitschüler, und bald darauf verbrachte ich meine Abende und Ferien mit dem Durchabenteuern der Bücher von Steve Jackson (dem Engländer, nicht zu verwechseln mit seinem amerikanischen Namensvetter, der auch in Rollenspielen macht) und Ian Livingston. Das Prinzip war einfach für einen Sechstklässler wie geschaffen: Jederzeit und ohne Strom konnte man das Buch nehmen und ein spannendes Abenteuer erleben.

Für diejenigen, die das Prinzip nicht kennen: das Buch ist in nummerierte Abschnitte eingeteilt. Jedes Abenteuer beginnt mit Worten wie »Du bist der einsame Held und stehst vor dem Flammenden Berg, den zu bezwingen du beschlossen hast. Das Tor zum Berg wird bewacht von einem schlafenden Troll. Willst du versuchen, dich an dem Troll vorbeizuschleichen? –> Lies weiter bei 123. Willst du den Troll angreifen? –> Lies weiter bei 321.« Bei dem einfachen Kampfsystem, bei dem man würfeln muss, habe ich immer alle Kämpfe gewonnen – in der Pause auf dem Schulhof oder abends unter der Bettdecke.

HeroQuestSteve Jackson und Ian Livingston haben ihre Karrieren damit begonnen, Brett- und Rollenspiele aus Amerika zu importieren. Die Spielbücher entwickelten sie in den frühen Achtzigern und erreichten damit Deutschland, als ich in der fünften oder sechsten Klasse war. Der nächste Schritt war Anfang der Neunziger HeroQuest von MB. Das hatte für mich damals erst mal nicht viel mit Steve Jackson und Ian Livingston zu tun, zumal ich auf Autoren von Büchern oder Spielen nicht viel gab.

HeroQuest war ein Hit – für MB und für mich. Endlich coole Plastikfiguren von fiesen Orks und Chaoskriegern, die man zuvor nur aus den eher weniger coolen Illustrationen der Bücher kannte. Und man konnte mit einfachen Regeln zu mehreren zocken. Wie in den Büchern gewannen die Helden immer, was mir wenig ausmachte, weil ich schon damals gerne den Spielmeister abgegeben habe. HeroQuest war für mich damals mehr als nur ein Brettspiel. Schnell hatte ich mir eine Kopiervorlage gemalt und auf dem Kopierer der Schule vervielfacht. So konnte ich schnell ganze Kampagnen zusammenbasteln. Mit aufregenden Handlungsverläufen und neuen Herausforderungen.

Bei einem Ausflug in den alternativen Spieleladen der nahegelegenen Großstadt fanden wir dann die Figuren und Spiele von Games Workshop, die eine erstaunliche Ähnlichkeit mit denen von HeroQuest hatten. Kein Wunder. Games Workshop produzierte die Figuren für HeroQuest und wurde 1975 von niemand geringerem als Steve Jackson und Ian Livingston gegründet. Mit den Tabletop-Spielen der Warhammer-Serie ist Games Workshop inzwischen weltweit berühmt. Damals mussten wir entweder kaufen, was der Laden hergab oder einzelne Figuren und Bücher mühsam aus England bestellen.

BuchumschlagLange und mit anhaltender Begeisterung habe ich die Wochenenden meiner Schulzeit in Warhammerwelten verbracht. Und als Warcraft auf meinem PC lief, fühlte ich mich sofort so zuhause, dass ich bis heute der Meinung bin, Blizzard habe mit Warcraft mehr als ein Auge auf Warhammer geworfen. Hier stellt sich die Frage: Was zur Hölle haben die beiden Kerle in einem Blog über Computerspiele verloren? Lange Zeit hätte ich selbst keine Antwort auf diese Frage gewusst. Erst als ich vor kurzem aus einer nostalgischen Regung heraus Nachforschungen über den Hexenmeister vom Flammenden Berg und Games Workshop betrieben habe, kamen einige interessante Fakten ans Licht. Doch erst weiter mit meiner eigenen Geschichte.

Ohne den begeisterten Rollenspielern und Warhammer-Fans da draußen zu nahe treten zu wollen, war das Ende der Schulzeit für mich auch das Ende für diese Spiele. Die große Spielesammlung wurde an jüngere Enthusiasten verkauft und stattdessen während des Zivildienstes eine PlayStation angeschafft. Der Grund für meine erste PlayStation trug einen Zopf, zwei Pistolen und den Namen Lara Croft. Bis dato waren Konsolen nicht mein Ding. Ich war nie Zielgruppe von Nintendo und Sega. Aber Tomb Raider, das ich zum ersten mal bei einem Kumpel gespielt habe, hat mich total angefixt. Kunststück: Indiana Jones konnte ich schon immer leiden und Grafik, Spielprinzip, Leveldesign und Atmosphäre waren großartig. Genau mein Ding. Und hier schließt sich der Kreis.

Ian Livingstone hat sich 1994 bei Domark eingekauft. Domark verwandelte sich 1995 zu Eidos mit Livingstone als einem der Bosse und veröffentlichte 1996 Tomb Raider von Core Design. Steve Jackson gründete zusammen mit Peter Molyneux die Lionhead Studios, die als erstes Black & White entwickelten. Ich finde es sehr beruhigend, dass Steve Jackson und Ian Livingstone mich auf meinem Spieleweg begleitet haben und mir dabei immer einen Schritt voraus waren. Danke, Gentlemen!

m.a. meint:
Seufz ... der Hexenmeister vom flammenden Berg. DAS waren noch Zeiten. Da ist man noch in fünf Minuten am Wochenende durch die ganze Stadt zur Buchhandlung gerannt, nur um das Buch zu bestellen. Eigentlich müsste man das heute nochmal kaufen. Wird das noch aufgelegt? Ist da immer noch der Fehler drin, daß man sich in einen endlosen Kreislauf lesen kann?

Oh man, wenn wir endlich umgezogen sind, muss ich unbedingt meine Rollenspielgruppe wieder ins Leben rufen. Was für ein Heidenspaß...
· 2. Dezember 05 · 20:11
mo [d-frag.de] meint:
Übrigens hat auch Infocom-Autor Steve Meretzky vier solcher Abenteuerbücher geschrieben, die (mehr oder weniger) im Zork-Universum spielen, siehe gamebooks.org.
Band 3 kann man online spiellesen.
· 2. Dezember 05 · 20:41
Micha meint:
"Pistolen" ist eine schöne Metapher für Brüste.

Ansonsten ... joah, ich hab immer noch 2-3 Bücher rumstehen vom werten Herr Jackson *g.
· 3. Dezember 05 · 01:40
Anis meint:
Beim ersten Mal Tomb Raider damals ging bei mir die Abspeicherung nicht. Ich spielte ga-a-a-nz vorsichtig und jedes Sterben (Abstürz-Schrei-Knochenkrachen-Game Over) war ein Schock!

Noch vor ein paar Wochen habe ich Tomb Raider I auf dem Opas Laptop gespielt. Es ging!... nur bis Natlas Katakomben.

Was soll ich sagen? Es ist wie... zu Mutter auf den Schoß wieder zu springen!
· 3. Dezember 05 · 08:06
Aulbath meint:
HA!

Ich habe die beiden Deathtrap Dungeon Anthologien namens "Das grosse Fantasy Abenteuer Buch oder so" immernoch... das war damals einfach zu geil.
Leider kann ich nicht ganz nachvollziehen wie der Held bei dir immer gewinnen konnte... ich bin ziemlich oft, sehr fiese Tode gestorben... und auch die Kämpfe waren manchmal ziemlich haarig.
Gleiches gilt für Hero Quest... sobald man nicht mit dem vollzähligen Helden-Team antritt, sieht es düster aus... besonders in den teils wirklich fiesen Expansion-Sets zum Basis Spiel (OGER!).

Schade das du StarQuest nicht erwähnt hast...

Und falls du, heute, immernoch Interesse am QUESTen hast, dann guck' dir mal Warhammer Quest an!
Ein extrem aufgebohrtes HeroQuest, und wirklich, richtig genial... zwar out of print, aber wenn du's irgendwo siehst, kauf es und spiel es mit Freunden! Niemand, der auch nur ein bisschen was einem Brettspiel/Fantasy abgewinnen kann, wird dieses Spiel nicht mögen!

In diesem Sinne, feiner Artikel... und ja, ich zocke GW Spiele heute noch! (momentan Warhammer 40.000)
· 3. Dezember 05 · 11:32
ben [d-frag.de] meint:
@m.a.: Ich glaube neu bekommt man die nicht mehr, aber gebraucht sind die in rauhen Mengen zu haben. Auch in schöneren Auflage von Thienemann.

@Aulbath: Gewinnen war doch ganz einfach, man liest einfach sofort bei "Du hast gewonnen" weiter ;)
Und wenn man bei HeroQuest Meister ist, findet man schon Mittel und Wege um die Helden nicht sterben zu lassen ;)
StarQuest haben wir in der Tat auch noch exzessiver gespielt als HeroQuest, v.a. weil man durch den modularen Spielplan super mehrere Spiele zu einem großen zusammenfassen konnte. Riesige, wohnzimmerfußbödenfüllende Levels. Uuund man konnte es ja nahtlos in Spacehulk oder Warhammer 40K übergehen lassen. Grandios.
· 3. Dezember 05 · 12:15
chris [d-frag.de] meint:
@ben: Du Cheater. :)
· 3. Dezember 05 · 12:52
Arne meint:
Huh, ja, diese Bücher, damit fing es bei mir auch an. Heroquest, Starquest, damit ging es weiter.

Aber dann bin ich über den Herr der Ringe abgeglitten zu Pen&Paper-Rollenspielen. Mers, Cyberpunk, später dann Rolemaster und Shadowrun und unzählige andere.

Leider hat das Rollenspielen auch bei mir mit der Schulzeit ein Ende gefunden. Aber die Quellenbücher schleppe ich seit damals bei jedem Umzug mit...
· 3. Dezember 05 · 17:43
Jens meint:
Schöner Artikel. Und obwohl Du ja selbst sagst, ben, daß Du niemandem zu nahe treten willst, sei erwähnt, daß es sich mit dem Rollenspielen verhält wie mit dem Computerspielen: Man muß es nicht aufgeben, nur weil man plötzlich erwachsen ist. Ich werde es noch im Altersheim spielen!
· 3. Dezember 05 · 20:35
Tas meint:
Netter Artikel.

Zum Thema Bezug auf Computerspiele ist wohl noch zu erwähnen, dass es 1998 ein Computerspiel für PC und Playstation namens "Deathtrap Dungeon"gab, dass direkt auf einem der Spielbücher ("Deathtrap Dungeon" oder "Labyrinth des Todes") basierte.

Gruß,
Tas (der viele der Bücher gespielt hat und sich gerne erinnert).
· 4. Dezember 05 · 13:00
Nico meint:
Hallo,

ich sehe, dass es noch andere Menschen gibt, die die längst vergangenen Zeiten der Spielbücher vermissen. Aus diesem Grund habe ich eine Webseite zu diesem Thema errichtet. Momentan finden sich unter www.spielbuecher.de noch nicht sehr viele Informationen und deshalb bin ich für jeden Vorschlag und jede Hilfe sehr dankbar. Schaut doch mal vorbei, vielleicht kann man ja gemeinsam was erreichen.

Ansonsten findet ihr auch in unserem Spielbuch-Forum eine riesige Menge von Informationen rund um das Thema Spielbuch:
43505.rapidforum.com.

Viele Grüße, Nico
· 5. Dezember 05 · 00:57
nic meint:
ja, das waren noch zeiten, hero quest und captain comic. aber an hero quest erinnert mich eigentlich mehr die eye of the beholder serie bzw. später dann might and magic und weniger warcraft, welches erst sehr viel später erschien.
· 5. Dezember 05 · 06:20
Lena meint:
@Jens: Dem kann ich nur zustimmen.

Schön, in der Blogosphäre auch mal was über Pen&Paper bzw. Tabletops zu lesen...

Lara Croft? Die Pferde bei AoE waren doch sooo süß ;P
· 5. Dezember 05 · 15:22
Anis meint:
Uj-uj-uj, was wird nun aus ihr bloß?
· 5. Dezember 05 · 20:37
Rainer meint:
Selten einen so interessanten Blog gesehen. Den werde ich mir wohl mal buchmarkieren.
· 5. Dezember 05 · 22:52
Aulbath meint:
Eigentlich fehlt jetzt nur noch was zu Jan Tenner und Captain Future ;)
· 6. Dezember 05 · 13:43
Freitag meint:
Klasse text. "Der Hexermeister vom Flammenden Berg" war mein Lieblings-Abenteuerbuch. Ich erinnere mich noch an manche Passagen und Illustrationen, wie z.B. diese Riesenscheiben auf Beinen mit kleinen Dolchen, die glaube ich bald nach dem Passieren des Innenhoffes am Eingang auftraten.

Mit der Zeit wurden die Abenteuerbücher immer komplexer und durch zusammenhängende Storys abgelöst: "Der Einsame Wolf" und "Der Silberpfeil" (oder so!?) fand ich genial und sehr schön illustriert.

Das hat mich damals so sehr fasziniert, dass ich mal selbst einen Abenteuerroman schreiben wollte. Aufgrund von fehlender Plannung bin ich damals aber nur bis etwa Numer 80 gekommen. Danach war mein Grundschulhefter voll und ich habe irgendwie nicht mehr weitergemacht. :-)

Danke für den schönen Artikel. Vor allem die Verbindung zu den Computerspielen fand ich sehr interessant.
· 6. Dezember 05 · 22:24
Freitag meint:
Ich habe gerade nochmal in mein Bücherregal geguckt, wo ich tatsächlich noch meine alten Abenteuerbücher aufbewahre. Die Szene mit den Rundlingen findet sich unter Nr. 316 im Buch "Die Zitadelle des Zauberers". Die beiden Bücher habe ich schon damals immer verwechselt :-)
· 6. Dezember 05 · 22:28
trainbuk meint:
der hexenmeister war allererstes adventure. habe ich von meiner mathelehrerin bekommen. anlässlich meiner blinddarm-op. peinlich. irgendwie.
kann mich erinnern, dass ich mich stundenlang verlaufen habe. norden-süden-osten-norden-vampir-osten-zwerg-süden-... nerv..."forst der finsternis" war besser!
· 10. Dezember 05 · 01:38
Templar meint:
Oh mann, da werden Errinerungen wach. Ich dürfte auch noch 4 Bände der beiden aufm Speicher ( oder wars der Keller ) haben. Einfach großartig ... Mal schaun, vielleicht les ich wieder ne Geschichte durch...der nostalgie willen
· 15. Dezember 05 · 11:45
Schöner Text – hat mich gleich in Erinnerungen schwelgen lassen.
Und auch ganz neu für mich, der Werdegang von Jackson und Livingston – toll!
· 28. Januar 06 · 14:50
Konrad Dreier meint:
Ach ja, die guten alten Zeiten !

Der Hexenmeister ist echt klasse !
Ist der "Rundlauf" nicht beabsichtigt ?
Irgendwann gibt man da auf und fängt von vorne an !

Inzwischen gibt es die ganzen Bücher ja nicht mehr im Buchhandel, ich mußte bei Amazon nachsehen, da gibt es sie noch gebraucht zu kaufen !

Hat jemand eine Liste mit allen Abenteuer-Spielbüchern von Stecke Jackson und/oder Ian Livingstone ?
· 1. Februar 06 · 17:15

Kommentare sind für diesen Beitrag geschlossen.

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