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d-frag.de :: Man spielt deutsch - Teil 2

Man spielt deutsch - Teil 2

von daibo · 21. Oktober 05 ·

Während wir im vorigen Beitrag hauptsächlich der Science Fiction fröhnten, nehmen wir uns nun der Historie an. Wir präsentieren zwei sorgsam recherchierte historische Adventures und eine schöne Fantasyerzählung, die mit fader Allerweltsfantasy nichts gemein hat. Gemein haben zwei der Spiele, dass sie mit Martin Oehms T.A.G. erstellt wurden und daher mit dem entsprechenden Interpreter gespielt werden. Für das einzige Z-Code-Spiel hier im Bunde verweise ich wie schon zuvor auf Gargoyle und Frotz. Darauf kann man ja gar nicht oft genug verweisen.

Hortulus

»Bruder Thomas, Bruder Thomas! Der Abt hat nach dir rufen lassen! Bitte folge mir schnell zu seinem Zimmer.« Der Novize eilt voraus. Gehorsam, aber mit unguten Vorahnungen, schreitest du durch die Klostergänge von Niederzell. Liegend und bleich empfängt dich der Abt.

Die Insel Reichenau im Mittelalter. Im Kloster zu Niederzell ist der Abt erkrankt, und ausgerechnet jetzt begleitet der heilkundige Bruder Martin einen Feldzug. So wird der Koch Bruder Thomas (und damit der Spieler) zu Hilfe gerufen, denn schließlich befasst sich auch ein Koch mit Kräutern. Leider kennt Bruder Thomas die Heilwirkungen der einzelnen Pflanzen im Hortulus, also dem klostereigenen Kräutergarten, nicht so genau, und so wird Walahfrid Strabos Gedicht »Hortulus« zum wichtigsten Hilfsmittel.

Auf seiner Webseite präsentiert der Autor eine umfassende Menge historischer Hintergründe und Quellenangaben, wohlweislich aber nicht im Spiel selbst. Die überschaubare Klosteranlage ohne hirnmarternde Rätsel, das historische Flair und die relativ kurze Spieldauer mit mehreren mögliche Enden erleichtern Neulingen den Einstieg. Das wiederholte Nachschlagen der Pflanzenarten bereitet zwar ein wenig Mühe, aber so war das eben im Mittelalter.  [mo]

Hortulus, Florian Edlbauer 2000. (T.A.G.)
Quellen und Verweise.
Hortulus des Walahfrid Strabo – interaktiv auf deutsch und lateinisch.
Hier Spieldatei herunterladen.

Das Kopialbuch

Die Kammer wird zur Zeit von niemandem genutzt. Sie ist euer heimliches Liebesnest, denn hier wird euch keiner stören. Vorsorglich habt ihr die Fensterläden verschlossen, so dass draußen im Hof niemand ein Licht erblicken kann, wenn ihr euch hier aufhaltet. Die einzige Tür aus der Kammer führt in deine Schreibstube.

Deine geliebte Agata ist verschwunden.

Neusohl, 1542. Ein Schreiber, angestellt um Geschäftsbriefe auszufertigen und sie in das namensgebene Kopialbuch zu kopieren, gerät Dank seiner geheimen Liebschaft in einige Schwierigkeiten. Nicht nur Agatha ist verschwunden, auch andere mysteriöse Dinge scheinen sich des Nachts auf dem Hofe zuzutragen. Zu ergründen, was da vor sich geht, und das möglichst ohne den Rest der Hausgemeinschaft zu wecken, ist die Aufgabe in Das Kopialbuch.

Mit Liebe zum Detail und viel Fachwissen gelingt es Autor Max Kalus, die nächtliche Faktorei im Neusohl des 16. Jahrhunderts glaubhaft zum Leben zu erwecken. Wer einen Blick ins Hilfemenü wagt und dort in den zusätzlichen Texten zum Hintergrund des Spiels blättert, wird staunen, wie viele Elemente von Das Kopialbuch tatsächlich historisch verbürgt sind. Die Geschichte ist zwar frei erfunden, aber durchweg spannend, die Rätsel sind logisch aufgebaut und auch für Einsteiger nicht zu schwer.  [chris]

Das Kopialbuch, Max Kalus 2005. (Z-Code)
• Sieger des Grand Prix 2005.
Hier Spieldatei herunterladen oder gleich online spielen.

Der Angstbaum

Die Borinoi leben weit im Westen des alten Landes. Abgeschieden vom Rest der Welt wohnen sie in Dorfgemeinschaften, deren Beziehungen kaum weiter reichen als bis zum Nachbarort des Nachbarortes. Borinoi sind gemessen an Natanern klein, denn sie werden nicht einmal eineinhalb Schritt groß und haben eine sehr gedrungene Statur.

So steht es geschrieben im Begleittext des Spiels. Selbst Fantasyhasser werden die Welt der Borinoi mit ihren liebevoll fabulierten Sitten und Gebräuchen mögen. Der Angstbaum ist mehr lineare Erzählung denn knifflige Rätselkost, zieht den Spieler immer tiefer in seine wunderliche Welt hinein, beginnt harmlos mit dem versuchten Mord an einer Henne, beunruhigt mit immer geheimnisvoller werdenen Ereignissen und endet mit einem meisterlich getricksten Höhepunkt spielerischer Ohnmacht. Happy End? Das hängt vom Spieler ab.  [mo]

Leise kletterst du durch das Fenster. Du schmunzelst: So einfach hattest du dir das nicht vorgestellt. Deine Hand fährt kurz in deine Tasche und befühlt das Säckchen mit den vergifteten Brotkrumen. Branella wird dir gehören! Gorlongrimm muß büßen.

Der Angstbaum, Jens Bojaryn 2002. (T.A.G.)
• Sieger des Grand Prix 2002.
Hier Spieldatei herunterladen.


Mehr Spiele in deutscher Sprache? Im IF-Album stellt Christof Menear viele Spiel mit kurzer Inhaltsangabe und weiterführenden Links vor. Außerdem kann man in Baf’s Guide gezielt nach deutschsprachigen Titeln suchen.

Jens meint:
Danke! *freu*
· 21. Oktober 05 · 14:32
Florian meint:
Et ego vobis gratias ago. (So war das eben im Mittelalter.)
· 21. Oktober 05 · 16:42
Alex meint:
Danke für die guten Kritikken. Da wwerde ich mich mal gleich reinstürzen und die Titel anspielen. Übrigens finde ich generell, dass Textadventures viel zu sehr unterschätzt werden. Da freut es immer wieder, dass es noch Leute gibt die sich intensiv mit diesem Thema beschäftigen wollen. Weiter so!
· 21. Oktober 05 · 18:13

Kommentare sind für diesen Beitrag geschlossen.

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