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d-frag.de :: Unscharfer Bericht über eine Spielemesse

Unscharfer Bericht über eine Spielemesse

von mo · 22. August 05 ·

GC-LogoAch ja, die Messe: laut und heiß wie immer. Sechs durchgeschwitzte T-Shirts in fünf Tagen. Eine Halle größer als im letzten Jahr. Neuer Besucherrekord mit 134.000 Besuchern. Keine großartigen Produktneuheiten. Nichtsnutze wie die Software-Pyramide machen viel Lärm um Nichts, Big Player wie EA, Microsoft, Nintendo oder Sony machen viel Lärm um Viel. Ich bin für die Verbannung von Messebabes, realistischen Militärshootern und der Bundeswehr von der Games Convention. Ich bin für Präsentationen ohne Wörter wie »Gameplay«, »innovativ«, »episch« oder »revolutionär«. Aber ich mag das ganze absurde Drumherum, die kleinen Gadgets, die Give-aways, den multimedialen Overkill. Und all die Menschen, die wir und ich dort getroffen haben, lassen das Generve sowieso schnell vergessen.

Das Treffen anderer Menschen fängt am Fachbesuchertag gut an: Boris Schneider-Johne (Produktmanager Xbox) schwebt an uns vorbei und nimmt sich auch ohne Termin sehr viel Zeit für ein Gespräch mit uns. Nun sind wir zwar alle alt genug, ihn nicht mit »Hinter dir, ein dreiköpfiger Affe!« zu nerven, haben aber – ganz die Noobs – unser dolles HiTech-Equipment für Interviews noch nicht mit dabei. Das Gespräch werden wir hier trotzdem in nächster Zeit präsentieren. Versprochen.

Fast Forward zum Eröffnungskonzert. Percussionist Rony Barrak trommelt Battlefields 2 in die Tränendrüsen so mancher Zuhörer, und kaum drei Stunden später sitze ich mit Chris Hülsbeck, Rob Hubbard, Fabian del Priore, Andy Brick, Conny Kollet und Thomas Böcker auf dessen Einladung hin an einem Tisch. Während der personifizierte C64-Soundchip Hubbard zusammen mit Andy Brick (dem Dirigenten des Abends) über eine Partitur gebeugt den Musiknerd raushängen lässt, klammere ich mich ein wenig schamhaft an mein Bier und versuche, den ein oder anderen Fachkommentar zu erhaschen. Klappt aber nicht. Konzertorganisator Thomas Böcker hat keinen Platz mehr für die Blumensträuße und die Kartons seiner Merregnon 2-CDs. Chris Hülsbeck verabschiedet sich. Sängerin Conny Kollet raucht Gauloise. Ich blamiere mich vor Herrn Böckers netter Frau mit Manga-Japanisch. Andy von DemoNews trinkt den ganzen Abend lang nur Bananensaft und rettet damit mir und Fabian del Priore später die sichere Auto-Heimfahrt. Denn nachdem sich unsere Abendgesellschaft aufgelöst hat, torkeln streifen wir drei Ulysses-gleich noch durch die Nacht von Leipzig auf der vergeblichen Suche nach einem letzten Nachtmahl. How pathetic.

Fast Rewind zurück bis zu dem Augenblick, als mir die für diesen Abend selbst auferlegte Scheinprofessionalität in fanboyeskes Herzklopfen entgleitet. Auf dem Weg vom Gewandhaus zu Auerbachs Keller spaziert uns ein graumelierter Herr mit Brille entgegen. Bob Bates. Vor Jahrhunderten einmal Autor bei einer der legendärsten Spieleschmieden: Infocom. Danach Gründer von Legend Entertainment. Jetzt Direktor der IGDA. Sprecher auf den Entwicklerkonferenzen, die ich aus Zeitmangel nicht besuchen konnte. Wir unterhalten uns kurz über die guten alten Zeiten, die guten neuen Zeiten, die Messe und über Weblogs. Das alles in einer lauen Fußgängerzonennacht vor den Schaufensterpuppen des Kaufhofs. Surreal.

Tags darauf dann endlich diverse Bloggererlebnisse auf, neben und hinter den Messekulissen: Johnny Haeusler im grünen Jackett. Frau mnemosyne mit leucht-loderndem Haarschopf, die sehr fachkompetent daherplaudert, eine geheimnisvolle Verbindung zu Ubisoft pflegt und uns die Freude macht, sich abends mit uns Sin City anzuschauen. Dominic vom jungen Konsolenblog, der mir Konsolen-Amateur zum Glück ein oder zwei Dinge erklären kann. Die beiden einzigartigen Jungs Khesrau und Alessandro von Grind That Authority, deren Werbeflyer (es heißt DAS Blog!) sicher schon bei vielen Messebesuchern eingerahmt an der Wand hängen. Schmitzchen, Kaliban und Das kleine Muc, die für ein kleines Nachwuchsmagazin vor Ort sind. Und – quasi als Krönung investigativen Geektums – finden wir schließlich die geheimnisvollen SpielerEins bis -Vier auf der Messe: hier das Beweisfoto.

Ja, mir waren die Publikumshallen auch zu laut; ja, die oft substanzlose Protzerei ging mir auf die Nerven; ja, die plumpe Nerdfangerei mit Titten finde ich scheiße; ja, es fehlen weiterhin innovative Titel fernab von Fortsetzungen und Militärsimulationen; ja, in Ruhe fachsimpeln konnte man höchstens mal im sterilen Business Center; ja, das Gehampel von drittklassigen DJs und Pop-Sternchen war ziemlich albern. Aber ich habe wirklich keine Lust mehr, immer wieder dieselben Dinge zu benörgeln. Ich bin zu alt für diesen Mist.

Und jetzt warte ich noch auf die putzige kleine Darwinia-Figur, die mir per Post zugeschickt werden soll.

Khesrau meint:
Ach ja, herrlich. Die Blogger bloggen über die GC, was das Zeug hält. Wir sind gerade so richtig im GC-Overkill angelangt, nur noch das große Gewinnspiel mit viel nutzlosem Zeug muss noch raus...

Und den Affen-Witz hätte ich allein wegen den Lachern schon gemacht. Und den verdutzten Gesichtern der Nicht-Monkey-Island-Spieler...

Schade, dass wir das Konzert verpasst haben. Hört sich alles so furchtbar genial an...

Viele Grüße,
Khesrau

P.S.: Das letzte Bild anschauen... http://www.grindthatauthority.de/?p=126
· 22. August 05 · 18:53
SpielerZwei meint:
Hah! Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass wir an unserem Messestand einfach so herumstehen und uns den Blicken der Paparazzi preisgeben!?!
Wir tragen natürlich alle Masken, Perücken und verschieden hohe Absätze...
· 22. August 05 · 18:54
Christian meint:
"[...] Aber ich habe wirklich keine Lust mehr, immer wieder dieselben Dinge zu benörgeln. Ich bin zu alt für diesen Mist." - M. Oborski

Ich halte mich auch schon für zu alt, obwohl ich gerade mal 18 Jahre alt bin. Dieses Jahr bin ich nicht hingefahren, weil mir die letzte GC nicht gefallen hat. Das Bild des Computerspielers war mir zu wider. Der "plumpe[n] Nerdfangerei" (M. Oborski) wollte ich nicht noch einmal ausgesetzt werden. Würden die Missstände abgeschafft werden, ginge ich liebend gern wieder dort hin.
· 23. August 05 · 07:40
Alex meint:
Ha! Christian. Das ist gut. Ich bin zwei Jahre aelter, aber die Gedanken sind die gleichen. Aber es hat jedoch wenig Sinn, sich in eine kulturelle Enklave zu verkruemeln. Denn so manches "Gehampel" ach so intellektueller (Online)-Magazin-Vertreter ist nicht minder nervtoetend. Der "Ich darf ins Business Center und philosophiere gleich mit dem Phenomedia-Manager ueber Grafik"-Blick weckte zumindest bei mir viel, viel Mitleid (ich spreche von der GC04, auf der 05er war ich nicht).

Die GC ist nunmal ne Publikumsmesse, das kann man durchaus auch von Blogger-Seite tolerieren. Das bei derartigen Massenspektakeln Subtilitaet kaum ankommt, ist doch klar.

· 23. August 05 · 08:13
Malte meint:
Ha! Alex. Bin nochmal zwei Jahre älter und war dieses Jahr nur auf der GC weil ich zufällig in Leizpig weilte. Ich stimme dem Bericht voll zu. Die Messestände zeichneten sich durch totalen (und meist unpassenden) "umbedinghersehenquark" aus. Das meist jugendliche Publikum zerfetzte sich fast wg. einem T-Shirt. Und als nicht Fachbesucher musste man die wenigen vorhandenen Standbetreuer fast mit gewalt dazubringen mit einem zu reden.

Wollte eigentlich schon nach der ersten GC nicht mehr hin. Hätte mich daran halten sollen.
· 23. August 05 · 08:32
thwidra meint:
Ihr hättet alle Freitags gehen sollen. Das war ein super angenehmer Messetag, relativ viel Platz zum Laufen, relativ viel Platz an den Ständen, die Musik war noch nicht so laut, dass man sich gar nicht mehr unterhalten konnte, und den "Give-aways-Verteilungs-Prügelt-euch-drum-Shows" der Stände lies sich problemlos ausweichen. Stattdessen habe ich soviel ausprobiert und angespielt, wie kein Jahr zuvor (letztes Jahr war ich nicht), obwohl es gar nicht mal so übermässig viel an Spielen gegeben hat (jedenfalls nach meinem Eindruck). Mir hat es den einen Tag wirklich viel Spaß gemacht, sicherlich mehr, als in den ersten beiden Jahren.
· 23. August 05 · 11:19
cmi meint:
"ja, es fehlen weiterhin innovative Titel fernab von Fortsetzungen und Militärsimulationen"

nintendogs angeschaut?
· 24. August 05 · 14:30
cmi meint:
ach ganz vergessen: ich dachte schon ich bin der einzige, den diese tittenmäuse, verzeihung "standpersonal" oder "messehostessen" auf die nerven gehen. unter anderem darum (und wegen der unzumutbaren enge am samstag) war ich auch nur einmal auf dieser messe und seitdem nie wieder.
· 24. August 05 · 14:32
mo [d-frag.de] meint:
thwidra, wir waren (nicht nur) am Freitag dort. Und wie schon geschrieben: ich mag den Megamessetrubel, nur nicht einige seiner Randerscheinungen.

Nintendogs: natürlich. Das war uns aber schon seit längerem bekannt. Und so putzig, knuffig und überaus liebenswert dieses Spiel auch ist, mir fehlt da doch ein wenig die Abwechslung. Kann aber auch sein, dass man dieses Spiel nicht in einer 120 dBa Geräuschkulisse spielen sollte :)
· 24. August 05 · 20:30
cmi meint:
ich meinte das nur im hinblick auf das obige zitat aus dem artikel. gerade die nds-spiele sind doch eine sehr hübsche abwechslung im angesprochenen einerlei. was ist nintendogs, project rub, lost in blue - wenn nicht innovativ und abseits ausgetretener pfade?
· 24. August 05 · 23:31
chris [d-frag.de] meint:
Klar, da hast du Recht. Electroplankton nicht zu vergessen, von dem man bei dem Messelärm aber wirklich nur wenig hatte.

Project Rub erinnerte mich beim längeren Anspielen auf Kais DS aber sehr an Wario Ware, nur schlechter. Geschmackssache.
· 25. August 05 · 02:18
Fred meint:
Ich bin noch mal ein paar Jahre älter, und mir gefielen die "Messehostessen" wiederum sehr gut :)

Nur die Kiddies in Schlabberklamotten nervten.

Und die Präsentationen...

Und die Militärsimulationen...

Hmm... Die Hostessen waren das beste ;) !
· 28. August 05 · 09:38
mo [d-frag.de] meint:
Nixda! Kids in Schlabberklamotten sind Pflicht.
· 28. August 05 · 19:57

Kommentare sind für diesen Beitrag geschlossen.

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