GTA: San Andreas

von chris · 14. Juli 05 ·

San AndreasSeit gestern abend, 22 Uhr, ist Los Santos wieder sicher. Meine Jungs haben die meisten Viertel der Stadt unter ihre Kontrolle gebracht, einen Drogenring auffliegen lassen und korrupte Polizisten überführt. Ein langer und frustrierender Weg war es bis dorthin. Ein Weg, auf dem ich tausend Tode gestorben bin. So frustrierend, dass ich mich, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, bei San Andreas wirklich überwinden musste, es bis zum Ende durchzuspielen. Erleichterung, als endlich der Abspann über den Bildschirm flimmert.

Okay, wir hatten schon einen verpatzten Start, San Andreas und ich. Damit, dass das neue Grand Theft Auto nach Ladebildschirm und Intro wieder genau so aussieht, wie Grand Theft Auto seit vier Jahren immer aussieht, hatte ich gerechnet. Damit, dass nach dem Einsteigen in das erste Vehikel die Kamera anfängt, wie verrückt um mich herum zu rotieren, nicht. Zehn Minuten und drei Wutanfälle später finde ich heraus, dass es am Gamepad liegt. Am Schieberegler des drahtlosen Gamepads, das auf meinem Schreibtisch lange unter Zeitschriften, CDs und New-York-Stadtplänen begraben lag. Mittels dieses Schiebereglers kann man, während man in Fahrzeugen sitzt, die Kamera um sich herum drehen. Stillstehen tut sie nur, wenn der Regler exakt in Mittelstellung ist. Das gehört anscheinend zu den Features, die irgendwem bei Rockstar noch in letzter Minute eingefallen sind, denn weder im Handbuch noch im Optionsmenü findet sich ein Hinweis darauf.

GTA: San AndreasÜberhaupt wirkt die Steuerung in weiten Teilen undurchdacht. Im Fitnessstudio zum Beispiel stelle ich mich vor die Hanteln, wähle sie mit der Enter-Taste aus, suche mir dann in einem Menü das Hantelgewicht aus, das mir am genehmsten ist und bestätige es – nicht mit Enter, sondern mit der Leertaste! Weil Enter in diesem Menü plötzlich »Abbruch« bedeutet. Natürlich habe ich die ersten zwei Dutzend Mal trotzdem mit Enter »bestätigt«, weil die Enter-Taste auf dem PC seit über zwei Jahrzehnten Dinge bestätigt. Auf einer durchschnittlichen PC-Tastatur gibt es 103 Tasten, die zum Abbrechen von Aktionen geeigneter sind.

Mission Impossible

Nach zwei Spielstunden verschwindet das diffuse »Gebt mir Vice City zurück!«-Gefühl dann allmählich. Ich lebe mich in den Slums von Los Santos ein und Rockstar tischt, unter anderem mit der Motorrad-Verfolgungsjagd durch die Kanäle, ein paar wirklich abwechslungsreiche und spannende Missionen auf. Nach einem längeren Abstecher in die landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften des Bundesstaates San Andreas erreiche ich dann endlich San Fierro. An San Francisco orientiert, ist diese Stadt das absolute Highlight des Spiels. Hügelig, mit der typischen Straßenbahn und Feuerleitern außen an den Häusern. Ich bekomme Fernweh, krame die Bilder der letzten USA-Reise heraus.

(Hier einfügen: Schnippischer Absatz darüber, dass Rockstar es bei manchen Häuserblöcken mit dem Copy&Paste ganz klar übertrieben hat.)

GTA: San AndreasNach San Fierro werden die Missionen wirklich anspruchsvoll, harte Brocken sind dabei, die auch beim vierten und fünften Anlauf partout nicht funktionieren wollen. Oft liegt das, mal wieder, an der Steuerung. Speziell bei den Flugmissionen. Die lassen sich mit einem Gamepad noch gut bewältigen, versucht man’s jedoch mit der Tastatur, verhalten sich die meisten Flugzeuge absolut unberechenbar.

Und spätestens hier kommt er dann, der Frust. Darüber, dass man Missionen, die man nicht geschafft hat, nicht sofort mit einem Knopfdruck neu starten kann, sondern im ungünstigsten Fall erst quer durchs Land zurück zum Ausgangspunkt cruisen muss. Darüber, dass es immer noch Missionen gibt, deren Verlauf man im Vorhinein kennen muss, weil man sonst keine Chance hat. Darüber, dass es noch immer Missionen gibt, deren Bestehen vom Zufall oder womöglich vom Wetter in Edinburgh abhängt, nur nicht vom Können des Spielers. Nicht zuletzt Frust darüber, dass wir uns diese immer wieder gleichen Fehler jetzt schon im dritten Spiel in Folge anschauen dürfen.

An einigen wenigen Schwachstellen wurde halbherzig herumgedoktert. Manche Missionsteile kann man bei späteren Anläufen überspringen, wenn man sie einmal fehlerfrei bewältigt hat. Das klingt zwar toll, geht aber nur bei einer Handvoll der über einhundert Missionen des Spiels. Da, wo es nötig wäre, geht es nicht. War ja klar.

Warios Sandbox

»It's easier to make a game bigger and pile a lot of features onto it. In designing a game there are as many questions about what to leave out as there are for what to put in.«
Sid Meier

Was soll’s, wird jetzt mancher rufen. Wenn dir eine scheinbar nicht zu schaffende Mission den letzten Nerv raubt, dann wirf dich doch in die Fluten dessen, wofür GTA seit Anbeginn bekannt ist: Das offene Spielprinzip, bei dem an jeder Ecke neue Überraschungen warten. GTA, der Software gewordene Sandkasten. Mit so vielen Minispielen wie nie zuvor, richtig. Aber diese kleinen Dreingaben, die waren doch früher nicht so gehaltlos!

Die Frachtmissionen zum Beispiel. Da geht es im Grunde nur darum, rechtzeitig auf die Bremse zu treten, damit der Zug genau im nächsten Bahnhof zum Halten kommt und nicht etwa einhundert Meter davor oder dahinter. Das klingt nicht nur wie ein Mikrospiel aus Wario Ware Inc, das ist ein Mikrospiel aus Wario Ware und es macht auch etwa genauso lange Spaß – nur gehört es bei Wario Ware zum Konzept, dass diese Spieleversatzstücke jeweils nur ein paar Sekunden tragen. Klassiker wie die Taximissionen, die eine gewisse Ortskenntnis voraussetzen, funktionieren nach wie vor prächtig, viele Neuheiten wie die Tanzeinlagen oder das Training im Fitnessstudio sind aber furchtbar fade. Bei Letzterem minutenlang wie irre auf der Leertaste herumzutrommeln, das machte in Summer Games 1984 noch Spaß, in der Computersteinzeit. Aber ich geh’ heute auch nicht mehr Mammuts jagen.

Scotty, Synergie!

GTA: San AndreasDass San Andreas trotzdem unglaublich viele Fans findet, liegt daran, wie sehr es mit seinem Ansatz, wirklich alles bieten zu wollen, dem typischen Hardcorespieler entgegenkommt, der abends vor seinem Rechner sitzt und sich zwischen zwölf installierten Spielen nicht entscheiden kann. Rallye oder Flugsimulation? Half-Life 2 oder Gothic II? GTA geht immer. Geht auch, wenn man mal kurz Lust auf Autorennen hat, einem fünf Minuten später schon eher nach Flugzeugen zumute ist und man sich nochmal zehn Minuten später am liebsten eine Schießerei mit einer verfeindeten Gang liefern würde. Welches Spiel sonst bietet das schon?

GTA ist Synergie pur. Obwohl in den meisten Bereichen den jeweiligen Genrespezialisten weit unterlegen, funktioniert das Spiel wegen seiner enormen Bandbreite. Aus vielen mittelmäßigen Bestandteilen wird ein Über-Spiel, einfach weil es so wahnsinnig viele Teile sind.

Trotzdem wünschte ich, gerade im Hinblick auf Steuerung und Missionen, dass es den Designern bei Rockstar gelungen wäre, halbwegs einen Überblick über das Gesamtwerk zu behalten. Den haben sie allzu offensichtlich verloren. San Andreas ist kreatives Chaos.

mo [d-frag.de] meint:
Anm. des Managements: der Herr Winkler hat uns direkt nach Schreiben dieses Textes fluchtartig Richtung Urlaub verlassen und wird sich wahrscheinlich nicht lange genug von den ihn umschmeichelnden Groupies losreißen können, um hier Kommentare zu beantworten. Der kommt erst zur Games Convention wieder zurück. Der Snob.
· 14. Juli 05 · 07:58
Das Ruder. ohmann, mich hat das auch wahnsinnig gemacht.

Wer denkt schon an so einen verstaubten Schieberegler, den ich noch nie, auch nich ein einziges mal sinnvoll einsetzen konnte?
· 14. Juli 05 · 08:51
ben [d-frag.de] meint:
Ich habs gestern abend auch nochmal gespielt, nachdem ich es schon auf der XBox spielen konnte, aber ich muss sagen, "die große Freiheit" für die GTA:SA ist nicht wesentlich größer als beim ersten Teil auch. Ok, man kann Pizza essen und ins Fitnessstudio, aber he, das ist nicht der Grund aus dem die GTA Spass macht. Gangster Gangsta aufträge annehmen und wie blöde durch die Stadt heizen, das ist GTA.

Abgesehen davon hängt mir das falsche "in da Hood" Image, das mir MTVIVA täglich vorsetzt schon zum Halse raus, da will ich das nicht auch noch auf meinem Rechner haben.
· 14. Juli 05 · 09:10
jetsetradio meint:
Sicher, es ist traurig, dass es immer mehr dieser Mischspiele gibt. Nur find ich es falsch, San Andreas in diese Schublade zu stecken. Es ist wie schon in allen Teilen zuvor ein missionsbasierendes "Gangsterspiel", das halt so viel Abwechslung wie möglich bietet. Und es überrascht einen immer wieder und das is mir bei Spielen wichtig. Es gehört auch nicht zu diesen zusammengestückelten Teilen ("ah, Waffe + Auto + Erkunden = Hit!"). Sieh dir das nach ner Zeit totlangweilige GTA 3 an, indem du ständig jemanden im Auto verfolgst oder flüchtest oder verfolgst oder flüchtest... da ist SA wie Balsam, es muss auch so ne Spiele geben. Blöd halt, dass es so erfolgreich ist und jeder nachahmt was das Zeug hält.

Selbst wenn du GTA als "Mischmasch" bezeichnen willst, muss man einfach zugeben, dass es bisher kein besseres Spiel dieser Art gab. Die Steuerung der meisten Fahrzeuge ist ordentlich bis gut gelungen, ich behaupt sogar mal, dass die Motocross-Steuerung besser ist als die von so manchem Spezialisten.

Und was Fairness angeht, is SA überhaupt nicht mehr zu vergleichen mit den beiden völlig unfairen 3D-Vorgängern. Aber du hast natürlich recht und zeigst alle Schwächen von GTA auf, grad die viele unnötige Rumfahrerei. Aber am Ende verkraft ich das, weil es sonst so von Humor, Spielwitz und Detailliebe sprüht. Und in dem Genre is mir mittlerweile ne einfallsreiche und abwechslungsreiche Missionstruktur das wichtigste. Mir hat aber auch das Setting von allen GTAs bisher am meisten zugesagt, zugegeben...
· 14. Juli 05 · 09:20
jetsetradio meint:
@ben: die "größere Freiheit" in SA ergibt sich einfach durch die _gigantische_ und sehr glaubwürdige Spielwelt. Das sinnlose Rumfahren macht das erste Mal so richtig Spaß, weil man auch das erste Mal richtig viel Platz dazu hat.

Und dieses vermeintliche falsche "in da hood"-Feeling wird von Rockstar ja teilweise selbst auf die Schippe genommen. Ich weiß ja nicht, wie weit du gespielt hast, aber CJ ist weit mehr als ein cooler Gangsta der Respect von seinen Homies will, der hat viel mehr Charakter. Die Geschichte enwickelt später viel mehr Charakter und Persönlichkeit.
· 14. Juli 05 · 09:26
Gabriel meint:
Selbst ich als Konsolenverweigerer hab mir mittlerweile ein PS2-ähnliches Gamepad zugelegt (Logitech RumblePad 2). Dann macht die Steuerung keine Probleme und man spielt alle Spiele so wie sie gedacht sind, weil heute doch eh alles für Konsolen ausgelegt wird (mal von Shootern abgesehen).
· 14. Juli 05 · 10:37
Micha meint:
Das Zitat vom alten Sid ist das beste am ganzen Artikel, weil es das, was du so ausführlich beschreibst, eigentlich in wenigen Zeilen zusammenfasst :)

Gut ausgewählt ;)
· 14. Juli 05 · 10:37
Marc meint:
Es ist mir absolut schleierhaft, wie man sich negativ zu diesem Spiel äußern kann. Ich behaupte von mir selber, alle wichtigen Spiele der letzten 6 Jahre gespielt zu haben. Erst Schüler, dann Zivi und nun Student. Ich habe bzw. hatte die Zeit.

Shenmue, REZ, Final Fantasy X, KotoR, Zelda, usw bieten alle nur einen Teil dessen, was die Jungs von Rockstar games seit Teil 3 in ihre Serie Pressen. Den dritten Teile habe ich innerhalb einer Woche verschlungen. Wo man auch hinblickt, regnet es Traumwertungen.
Jetzt kommen bestimmt wieder ein paar Leute mit "Ja, Wertungen bedeuten ja nix!"

Das sehe ich als oben angesprocherner Hardcorespieler absolut anders. Ich kann nicht alles spielen. Ich brauche eine Auswahl. PC, XBOX, PS2, GBA, GC, DC - Für alle gibt es viele Spiele. Aber nicht alle lohnen sich, durchgespielt zu werden.
Bei GTA:SA lohnt es sich und zwar, weil dieses Spiel praktisch einen Gangsta-Film simuliert der ewig dauert und ICH bin die Hauptrolle.

Manche hier mögen zu alt für die Hip-Hop Schiene sein aber ich finde die Persiflage cool. Man, das ist eine Parodie! Das Fitnessstudio ist ne Parodie auf Winter Olympics! Das tanzen mit dem Lowrider ist ne Parodie auf DDR. Dann haben sie noch Manhunt mit reingepackt UND Midnight Club 3. Was will man mehr?

Und alles ist nicht halbherzig hingeschludert sondern jedes der Puzzle-Teile macht Spaß.

Also ich finde das schon hammerhart wie man so etwas schreiben kann.
· 14. Juli 05 · 11:13
Marc meint:
Ach, ich sehe gertadem der Autor hat es auf dem PC gespielt. Das ist ja so, als würde ich Counter-Strike mit Pad spielen.

Die PC-Steuerung ist totaler Müll mit Maus und Tastatur. Bitte nochmal spielen mit echtem PS2 per Adapter oder gleich auf der XBOX. Die hat nämlich eine gute GRafik UND eine gute Steuerung auch wenn die Drive-Bys etwas schwieriger sind.
· 14. Juli 05 · 11:17
SpielerZwei meint:
Ich kann Chris nur voll und ganz zustimmen! Ich habe nach wenigen Stunden das Interesse völlig verloren, obwohl ich Vice City großartig fand. Ob es an der Steuerung lag (ja, ich habe es auf der PS2 gespielt und fand die Steuerung trotzdem grauenhaft!) oder am ätzenden Homie-Szenario, kann ich nicht genau sagen. Auf jeden Fall war GTA:SA für mich reine Geld- und Zeitverschwendung. Der Hype und die Begeisterung allerorts sind mir wirklich ein Rätsel...
· 14. Juli 05 · 11:58
r0ssi meint:
Ich denke, dass SA der bislang beste Teil von GTA ist. Nicht nur, dass man rudimentäre Rollenspielelemente eingebaut hat, sondern auch die Freiheit Dinge zu tun und lassen zu könne erscheitn nochmals größer, von dem riiiesigen Spielareal ganz zu schweigen.

Sicherlich gibt es auch Schwächen, klar. Aber alles in Allem ist es doch echt ein verdammt kurzweiliges Spiel, dass mich im Moment sogar das schöne Wetter vergessen lässt.

Allerdings: ohne Joypad würde ich es nicht spielen. Mit dem Saitek P2500 für die Fahrmissionen und Tastatur/Maus wenn man zu Fuß unterwegs ist klappt es ausgesprochen gut.
· 14. Juli 05 · 13:54
mo [d-frag.de] meint:
@jetsetradio: grundsätzlich finde ich es nicht schade, dass es diese Mischspiele gibt, im Gegenteil. (Das Thema wird mal in einem Artikel verwurstet werden, irgendwann.)

@Marc: Chris ist ganz sicher nicht zu alt für die HipHop-Schiene (ich bin hier der alte Sack im Team, und für mich hat GTA sowieso so wenig mit HipHop zu tun wie Vanilla Ice), und fade Parodieversuche bleiben eben fade Versuche (remember Der Wixxer?). Gelungene Parodien bietet z.B. das schon erwähnte Wario Ware.

> der Autor hat es auf dem PC gespielt. Das ist ja so, als würde ich Counter-Strike mit Pad spielen.

Sogar für PCs gibt es, man glaubt’s kaum, Gamepads. Steht auch im Artikel. Wenn ein Spiel für den PC erscheint, muss es sich eben an diese Umgebung anpassen. Was nützt mir eine Xbox-Version, wenn ich keine Xbox habe?

> Die PC-Steuerung ist totaler Müll mit Maus und Tastatur.

Oh? Das widerspricht deiner eigenen Aussage, Rockstar hätte nicht geschludert. :)

Und ja, dubiose Traumwertungen interessieren uns überhaupt nicht. Wir träumen lieber selber.
· 14. Juli 05 · 14:13
Marc meint:
Ich träume auch lieber selber aber ich bin nicht blind.
Und Wario Ware ist ein gutes Spiel weil dem eine gute Idee zu Grunde liegt. Ich habe bei 10 Klosession ( da spiele ich immer GBA) das Spiel komplett durchgehabt. Schön aber zu kurz. Aber das passt ja auch zu dem ganzen Schrott den Nintendo uns permanent vorsetzt.

Aber da gehen wohl die Meinungen auseinander. Aber ich sage ers nochmal: GTA:SA ist für mich und viele andere Spieler die ich kenne die Erfüllung und der bisher beste GTA Teil. Wer meint, dass die ganz alten 2D Teile besser sind, der sollte sie heute mal im Vergleich spielen. Das ist wie mit Duke Nukem 3D. Man hat es mit super Grafik in erinnerung aber wenn man es dann spielt, denkt man sich, was haben die mit der Grafik gemacht,. Genau sos ist es mit den alten GTA-Teilen.

Und ich finde die Parodie, die GTA:SA da aufbringt mehr als gelungen. Ich sitze wirklich, und das passiert mir nicht oft, lachend vor der Kiste wenn sich die Jungs da unterhalten. 4 Life, Nigga! 4 Life! Herrlich lustig.
· 14. Juli 05 · 14:54
mo [d-frag.de] meint:
Wario Ware als gutes Spiel passt zu dem »Schrott« von Nintendo? Ah ja.

Die 2D-Teile haben mich nicht im geringsten interessiert, Chris werden sie auch nicht interessiert haben. Was hat das mit diesem Artikel hier zu tun? Der zählt die Schwachpunkte von San Andreas auf, erklärt das Spiel aber auch nicht zum »Schrott«. Das ginge zu weit :)
· 14. Juli 05 · 15:10
Marc meint:
Wario Ware ist gut - aber kurz. So wie Zelda - WW: Gut, kurz und obendrein noch zu einfach. Ich habe mich so über den Kauf des GC geärgert im Nachhinein aber das ist eine andere Geschichte denn noch tröstet mich die US-Version von Resi4 im Schrank. Leider shcon durchgespielt =(

Mit Schrott meinte ich aber Spiele wie Mario Sunshine, Zelda - WW, Metroid usw. Ich habe alle durchgespielt. Aber irgendwie fehlte immer was. Mario Sunshine ist das einzigste Spiel, was ich ab und zu wirklich nochmal reinwerfe.
· 14. Juli 05 · 15:21
Peter L. meint:
Also ich hab bisher nur den dritten Teil von GTA (der erste in 3D) gespielt und damals wars totals faszinierend und spannend ... hab ewig gezockt (auch wenn ich's nicht durch habe).

Aber GTA SA spielt sich wie ein lauwarmer Aufguss. Paar kleine Schmankerl reingebracht, aber das wars dann auch schon. Der Reiz ist irgendwie nicht mehr da.

Nicht mal die Musik rockt so sehr wie damals. (Habe damals nur Autos geklaut, damit ich dann stundenlang cruisen konnte, bis ich die Radiosender fast auswendig konnte ;-))

Irgendwie ist alles anders ... vielleicht werde ich aber auch zu alt.

@marc. Nix gegen Metroid Prime, das war doch mal wieder ein wirklich gelungenes, innovatives Game
· 14. Juli 05 · 15:34
ben [d-frag.de] meint:
@jetsetradio & marc: klar ist SA der beste GTA Teil, ist ja auch der aktuellste. Mehr Rechenleistung, bessere Grafik, größere Spielwelt, mehr Features. Aber die Spielidee ist die selbe. Und die hatte sich bei mir nach den ersten beiden Teile einfach erschöpft.

Und bei aller Liebe: Computerspiele haben soviel mit Realismus zu tun, wie die HipHop-Schiene was mit Alter zu tun hat.
· 14. Juli 05 · 16:34
Alphager meint:
Ich muß Peter L. zustimmen. Die Musik ist mein Hauptkritikpunkt an dem Spiel.

Die Radiosender (insbesondere das "Pirate Radio with super rockin' Mister Magic" WildStyle) waren der Hit; ich habe mir die Tracks extrahiert und während der Arbeit laufen lassen.

Das OG-Image wirkt mir zu aufgesetzt; abgesehen davon ist SA das erste Spiel der GTA_Reihe, bei dem ich den Untertitel auf Deutsch anmachen musste, weil ich die Jungs nicht verstehe.

Wenn es wenigstens einen Oldschool-Sender geben würde (Biz Markie....)....
· 14. Juli 05 · 17:27
Michael meint:
Ehrlich gesagt: So schlimm finde ich die Steuerung jetzt wirklich nicht. Selbst mit Tastatur steuern sich die Fahrzeuge eigentlich recht problemlos und mit Maus kann man auch ordentlich schießen.
Absolut gar nicht verstehe ich die Kritik an der Flugsteuerung. Das sind nunmal Flugzeuge und die steuern sich halt komplizierter als ein Auto. Aber im Vergleich zu richtigen Flugsimulationen ist die Steuerung absolut einfach und man muss sich auch nicht mit Dingen wie Wind, ständigen Strömunsabrissen, Luftlöchern oder Treibstoffmangel rumschlagen. Klar, mittlerweile gibt es kaum noch ernsthafte Flugsimulatoren, aber als Falcon 4.0 Veteran dürfte man mit GTA keinerlei Probleme haben. Außerdem ist die Steuerung genau die gleiche wie in den zwei Vorgängern, aber da hat keiner gemeckert.
Nur die zwangsweise Flugschule kann man Rockstar zum Vorwurf machen, die ist wirklich unnötig.
Mit der Steuerung hatte ich nur in der einen Mission Probleme, in der man die Molotovcocktails gezielt durchs Fenster schmeißen musste.
Auch das neue Umgucken mit der Maus ist ne super Sache. Anfangs ist das zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich hab vor kurzem nochmal Vice City gezockt und habe diese Funktion echt vermisst.
Und wenn wir jetzt mal ehrlich sind: Wir haben Spieleboliden im Wert von über tausend Euro unter dem Schreibtisch stehen, die ultimative Zockermaus kostet auch 50 Schleppen, das Spezialmauspad hat weitere 20Euro gekostet und die Tastatur ist auch nicht gerade billig gewesen. Dazu kommt dann noch ein teurer TFT und einige haben in ihrem Rechner auch noch diverses buntes Geblinke für teures Geld oder eine enorm teure Wasserkühlung verbaut. Und dann meckern die Leute, dass sich ein Spiel ohne Gamepad halt etwas schlechter spielen lässt? Ein gutes Gamepad kriegt man für 20-25€, so viel haben einige für Kupferkühler für ihr RAM ausgegeben...

Ich hab zwar GTA3 und Vice City mehrfach durchgespielt und kann es daher eigentlich nicht wirklich beurteilen, aber San Andreas ist meiner Meinung nach deutlich einfacher als die Vorgänger. Einfach weil man mit dem neuen Zielsystem einfach besser schießen kann und die Zeitlimits deutlich entschärft wurden. In GTA3 waren diese wirklich hart, aber in SA hab ich keine Mission wegen eines abgelaufenen Zeitlimits verloren.

Zum Szenario: Ich mag auch keinen Hip-Hop, kann die Musik nicht ausstehen und finde diese Möchtegern-Gangsta in unseren Straßen auch absolut lächerlich. Daher war ich bei GTA:SA auch erstmal skeptisch.
Aber das Spiel hat mich auch da überzeugt. Dieser Gangsta-Kram ist so übertrieben dargestellt, dass es einfach nur lächerlich wirkt. Und wenn der liebe Möchtegernrapper OG-Loc beim Kloputzen was von "Gangster for life" erzählt, dann geht das schon in Richtung Parodie. Stellenweise hab ich mich da echt schrottgelacht.
Auch die Story ist spitze: Wie diese ganzen "Homies for life" sich nachher gegenseitig aus Geldgier betrügen hat einfach was. Und es entlarvt diesen Homie-Quatsch so vollkommen, dass auch der größte Depp das bemerken müsste.
Und so viel hat man wirklich nicht mit denen zu tun. Ganz am Anfang gibt es einige "typische Gangsta-Missionen", aber spätestens wenn man Los Santos verlässt hat man lange Zeit nichts mehr damit zu tun.

· 14. Juli 05 · 19:19
jetsetradio meint:
@ben: also die Verbesserung von Vice City zu San Andreas mit größerer Rechenleistung und späterem Erscheinungsdatum zu rechtfertigen, is etwas ketzerisch. Es wurd so viel verbessert, dass gar nix mit dem Fortschritt der Zeit zu tun hat, ob das jetzt die Fairness der Missionen is, der Einfallsreichtum der Missionen, die Kamera, die Zielerfassung, die Fahrphysik, die Story samt tieferen Charakteren, usw. usf., SA ist fast schon ein komplett anderes Spiel und grad mit den ersten drei Teilen nicht mehr zu vergleichen.

Insofern versteh ich nicht, dass dir das System ausgelutscht vorkommt. Weil außer dem, dass der Spielablauf missionsbasierend ist, verbindet SA mit den anderen Teilen nicht mehr so viel. Und wenn's um das Abrackern von Missionen geht, dann dürfte man mittlerweile jedes zweite Spiel nicht mehr ansehen.
· 14. Juli 05 · 20:34
ben [d-frag.de] meint:
@jetsetradio: die Aspekte "Fairness der Missionen is, der Einfallsreichtum der Missionen, die Kamera, die Zielerfassung, die Fahrphysik, die Story samt tieferen Charakteren," kommen ja überhaupt erst zum tragen, wenn man das grundlegende Spielkonzept gut findet und länger als eine Stunde, oder zwei spielt.

Ich mein ja auch nicht, dass das Spiel ausgelutscht wäre. Nein, die haben sich sicher reichlich Mühe gegeben und es ist sicher das beste GTA aller Zeiten. Und hätte ich GTA1 und GTA2 nicht gespielt, wäre ich sicherlich auch schwer begeistert und würde es reichlich zocken... aber so kann ich ganz persönlich nur sagen: für mich hatte sich der Spielspass "GTA" schon nach dem zweiten Teil erschöpft.
· 15. Juli 05 · 11:32
Besux meint:
danke für die kritischen worte zum spiel, ich dachte schon ich bin allein mit der meinung (mein review ist auf unseren seiten zu finden). mir ist es ganz im gegensatz zu marc schleierhaft, wie man ganz offensichtliche mängel an dem spiel schönreden kann. es ist gut, es funktioniert, es fasziniert, es macht spaß - aber gleichzeitig ist es ist frustrierend und undurchdacht, oberflächlich und unausgereift. selten tat ich mir bei der bewertung eines spiels so schwer wie für san andreas...
· 15. Juli 05 · 14:34
thwidra meint:
Warum hast du dann nicht auf eine Bewertung verzichtet? Wertungszahlen unter Tests sind doch eh Schall und Rauch, Spielspaß lässt sich nicht in absoluten Zahlen messen.

Sorry für Offtopic. :-)
· 15. Juli 05 · 14:56
Marc meint:
Spielespaß lässt sich nicht in Zahlen messen. Das stimmt. Aber sie helfen uns Spielern, Spiele untereinander zu vergleichen.

Ein "Kill All Humans" ist schlechter als ein "GTA:SA". Das lässt sich nun mal super in Zahlen ausdrücken. Nämlich 67% zu 97% Spielespaß. Deswegen halte ich das schon sinnvollen, mit Zahlen zu arbeiten denn manche Spiele machen eben mehr Spaß als andere. Auch wenn sich die Werttungen von Reviews unterscheiden, so kann man schon sehen, ob ein Siel besser oder schlechter ist als ein anderes. Also welches Spiele ich als nächstes.

Ok, für Leute die nur gerne über Spiele reden anstatt sie zu spielen, mag das nicht zutreffen. =) Die können weiter in einer "Spielen ist Kunst"-Blase davonschweben.
· 15. Juli 05 · 21:31
ben [d-frag.de] meint:
Erstaunlicherweise kommt der Rest der Welt gut ohne solche Wertungen aus. Platten, Filme, Bücher, Elektrogeräte, Klamotten, Möbel, Autos. Das wird alles nicht in Punkten bewertet und trotzdem schaffen es die Menschen, die richtigen Dinge zu kaufen ... wie kriegen die das nur hin?

· 16. Juli 05 · 16:56
thwidra meint:
Spielespaß lässt sich nicht in Zahlen messen. Das stimmt. Aber sie helfen uns Spielern, Spiele untereinander zu vergleichen.

Nun ja, warum vergleicht man die Spiele nicht direkt, mit Worten im Reviewtext? Umfang, Funktionen, Spiel-Möglichkeiten, usw. Das ist doch möglich. Möglich aber nur bei Spielen, die sich wirklich ähnlich sind. Denn eine Vergleich eines Strategiespiels mit einem Shooter erscheint mir sinnlos. Da hilft auch so eine Wertungszahl nicht weiter. Sogar innerhalb der Genres lassen sich die Spiele nur schwer vergleichen, man könnte nie alle inneren und äußeren Faktoren berücksichtigen, ja man würde sogar vor der Frage stehen, wie man diese "vergleichbaren Faktoren" überhaupt quantifizieren und aufstellen solle. Spiele lassen sich meiner Auffassung nach nur in ganz engen Rahmen vergleichen und selbst dann hinken diese Vergleiche mehr oder minder stark. Was sich z.B., rein subjektiv aufgrund der relativ hohen Ähnlichkeit, vergleichen liese, wäre GTA: VC und GTA: SA. Aber willst du ernsthaft GTA: SA noch mit dem alten GTA 1 vergleichen und da Spielspaß-Unterschiede, -Mängel und -Verbesserungen feststellen, die es mehr oder weniger "spielenswerter" machen? Ich denke nicht, dass es funktioniert. Das gleiche zwischen GTA: SA und z.B. Pariah. Beide Spiele sprechen doch im Grunde anders gelagerte Zielgruppen an, die nur bedingt eine Schnittmenge gemeinsam haben. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass alles Pariah-Käufer zwangsläufig auch alle GTA: SA-Käufer sind (nur um mal die beiden Spiele aus Beispiel zu nehmen);
Deshalb denke ich auch, dass es den Leser/Spieler, der sich für das eine Spiel mehr interessiert, als für das andere, nicht weiter kratzt, ob das eine Spiel ein paar Prozentwerte mehr absahnt, als das andere Spiel.

Ein "Kill All Humans" ist schlechter als ein "GTA:SA". Das lässt sich nun mal super in Zahlen ausdrücken.

Warum nicht in Worten? Das klingt für mich so, als sei die Wertungszahl der aussagekräftigste Punkt eines Reviews, der dem Text untergeordnet ist. Das sollte doch aber eigentlich nicht so sein, oder? Der Focus muss doch auf dem Text liegen, wo so eine Wertungszahl dann doch nur ablenkt und stört.

Deswegen halte ich das schon sinnvollen, mit Zahlen zu arbeiten denn manche Spiele machen eben mehr Spaß als andere. Auch wenn sich die Wertungen von Reviews unterscheiden, so kann man schon sehen, ob ein Siel besser oder schlechter ist als ein anderes.

Das sehe ich anders, da Spielspaß etwas Individuelles ist. Jedes Spiel, oder sagen wir mal die meisten, wirkt unterschiedlich auf den einzelnen Spieler. Manch einer wird mit einem mittelmäßigen Spiel gut zurecht kommen, andere kritisieren selbst den neuesten Chartshit enorm. Da Spielspaß eben etwas Individuelles ist, ist zwangsläufig jede Wertung auch etwas subjektives und damit kaum zu vergleichen. Jeder Review-Schreiber gewichtet einzelne Funktionen des Spiels anders, begründet und analysiert sie unterschiedlich nach seinen Erfahrungen und Maßstäben.

Na ja, geung Off-Topic von meiner Seite aus, hier geht's um GTA: San Andreas. :-)
· 16. Juli 05 · 20:23
mo [d-frag.de] meint:
Leider dürfte genau diese Benotungsdebatte älter als Johannes Heesters sein, weshalb ich eher wenig Lust verspüre, die an dieser Stelle fortzuführen. Aber ich könnte einen neuen Aufhänger aus dem Hut zaubern, den Artikel »Das Ende der Genres« nennen und dann auch so ein bisschen auf die bisher üblichen Bewertungsraster eingehen.

Ja. Ich glaub, ich lass den Konjunktiv weg und mach das demnächst mal. :)
· 16. Juli 05 · 22:37
chris [d-frag.de] meint:
Okay, Kommentar-Schnellschuss von der Erholungs-Front.

@jetsetradio: "Und was Fairness angeht, is GTA:SA überhaupt nicht mehr zu vergleichen mit den beiden völlig unfairen 3D-Vorgängern."

Richtig, es ist über weite Strecken leichter. Hätte ich vielleicht erwähnen sollen.

@Marc: "Es ist mir absolut schleierhaft, wie man sich negativ zu diesem Spiel äußern kann."

Ich fand es reichlich seltsam, wieviele Leute sich ausschließlich positiv zu diesem Spiel geäußert haben. Es hat einige gravierende Schwachpunkte. Auf die wird man doch aufmerksam machen dürfen.

"Das Fitnessstudio ist ne Parodie auf Winter Olympics!"

Eine schlechte Kopie ist noch lange keine Parodie. Hat Mo ja schon gesagt.

"Und alles ist nicht halbherzig hingeschludert..."

Doch, ist es! Es ist deutlich größer als die Vorgänger, lässt aber gerade bei den neu hinzugekommenen Bestandteilen einfach Detailarbeit vermissen. So ein Ding wie die Straßenbahn in San Fierro wäre in den beiden früheren 3D-Teilen undenkbar gewesen. In GTAIII gabs immerhin auch eine Hochbahn und eine U-Bahn, beide benutzbar. Die Straßenbahn in San Fierro hat weder Fahrer noch Fahrgäste, kennt keine Haltestellen und wenn man ihr lange genug hinterher fährt, bleibt sie irgendwann einfach stehen und rührt sich nicht mehr. Im Artikel hab ich auch noch einige andere Beispiele genannt.

"Ach, ich sehe gertadem der Autor hat es auf dem PC gespielt. Die PC-Steuerung ist totaler Müll mit Maus und Tastatur. Bitte nochmal spielen..."

Die PC-Version unterstützt Gamepads. Der Autoren-PC verfügt über ein solches. Steht beides im Text. Bitte nochmal lesen.

Bei den wichtigsten Spielbestandteilen habe ich beide Möglichkeiten, sowohl Gamepad als auch Maus+Tastatur, ausprobiert. Die Gamepadsteuerung ist zwar insgesamt viel schlüssiger, vom Schwierigkeitsgrad her nehmen sich beide aber nicht viel. Da ists mal mit Gamepad, mal mit Tastatur und Maus schwerer.

@ben: "Mehr Rechenleistung, bessere Grafik, größere Spielwelt, mehr Features. Aber die Spielidee ist die selbe. Und die hatte sich bei mir nach den ersten beiden Teile einfach erschöpft."

*unterschreib*

@Michael: "Absolut gar nicht verstehe ich die Kritik an der Flugsteuerung. ... im Vergleich zu richtigen Flugsimulationen ist die Steuerung absolut einfach und man muss sich auch nicht mit Dingen wie Wind, ständigen Strömunsabrissen, Luftlöchern oder Treibstoffmangel rumschlagen."

Strömungsabrisse usw. sind Spielmechanik und keine Frage der Steuerung. Die ist hypernervös und der einzige Grund, warum die Flugmissionen ein Problem sein können. Mit gelungener Steuerung wären die easy. Und wenn hier Falcon ins Rennen geschickt wird, führe ich doch einfach mal Microsofts Flight Simulator an. Ist einigen Profis zwar zu sehr "Wie auf Schienen"-Gefühl, reagiert aber jederzeit nachvollziehbar.

"Nur die zwangsweise Flugschule kann man Rockstar zum Vorwurf machen, die ist wirklich unnötig."

Das nun gerade nicht. Die ist zwar nicht einfach, aber wenn man dort nicht den Umgang mit den Luftfahrzeugen lernen würde, würde man bei einigen späteren Missionen ziemlich in die Röhre gucken. Gerade die Flugschule seh ich als gelungenen Versuch, den Schwierigkeitsgrad im Vergleich zu den Vorgängern halbwegs unter Kontrolle zu bringen.

(Dieser Kommentar wurde ihnen präsentiert von Theresa, die mich freundlicherweise mal ne Viertelstunde an ihren PC gelassen hat. Danke.)
· 17. Juli 05 · 11:17
J0KeR meint:
Ich müsste mich mal überwinden endlich meinen Tauchen-Skill aufzubessern, aber der will nicht so, wie ich will...

Warum gibts dafür keine Trainingesgeräte?
Oder gibts etwa welche, nur habe Ich sie übersehen?
· 17. Juli 05 · 13:17
Marc meint:
Mich beschleicht immer mehr das Gefühl, dass sich hier Leute gegenseitiug pushen, die gar nicht (mehr) richtig Spielen und einfach mal was zu dem Thema sagen wollen.

· 17. Juli 05 · 20:51
Jan meint:
Herzlichen Glückwunsch, ihr habt das wesentliche übersehen:
Zerpflückt in seine Bestandteile, gezockt von einem PC Spieler steht GTA natürlich nicht sonderlich rosig da, dass kann ich sogar nachvollziehen.
Ihr dürft aber nicht vergessen, dass es noch andere Herangehensweisen gibt und San Andreas aus einem breiteren Blickwinkel betrachtet etwas bietet, was vergleichbar kaum ein Spiel hinbekommt.
PC-Spieler scheinen einen Hang zum Sezieren und Erbsenzählen haben, das mag daran liegen dass anders die Unterschiede zwischen den meisten Games dort garnicht wahrnehmbar sind.

Aber abgesehen von Vice City und vielleicht Morrowind fällt mir kein Spiel ein welches eine derart lebendige Welt hinbekommt wie sie mir Los Santos und San Fiero bieten. Wenn ich San Andreas starte, kann ich stundenlang mit dem Auto herumfahren, ohne mir Gedanken über irgendwelche Missionen machen zu müssen. Ich kann einfach nur blödsinn machen, Nutten mit Blumensträußen verprügeln, auf dem Fahrrad drei Inseln umrunden oder im Doppeldecker einen Krieg anzetteln. Das ist eine Art zu spielen, die nicht jedem liegt. Mein Bruder (spielt GTA auch am PC) macht innerhalb von 2 Tagen alle Missionen, holt sich im Netz eine Liste von Tasks die zu erledigen sind um irgendwelchen Kram freizuschalten und arbeitet diese ab. Seitdem liegt das Spiel in der Ecke.
Er hat keinen Sinn dafür, wie geil es ist, am Strand entlang Richtung Sonnenuntergang zu rasen und dabei SFUR zu hören, entdeckt nicht, wieviel Liebe Rockstar wieder in die Radiostationen gesteckt hat. Er merkt nicht dass die Freundin auf Drive-By Shootings steht, dass man mit dem BMX auf Häuser klettern kann oder wie albern CJ mit Afro und Herzchenshorts aussieht.
Diese Dinge, diese Sichtweise finden in eurem Review überhaupt keine Beachtung, obwohl sie einen Grossteil der Faszination an GTA ausmachen.

Ich war zu Beginn kein Freund der Ghetto-Gangster Story aber nachdem ich ihr eine zweite Chance gegeben habe, hat sie sich richtig entfaltet. Zu recht, später merkte ich dann, dass sich das Spiel selbst nicht zu ernst nimmt (siehe z.B. die OG Log Story) und selbst in diesem anfangs recht dumpfen Kontext spannende und abwechslungsreiche Missionen möglich sind. Zu den Charakteren kann man nicht zuletzt dank der sehr gelungenenen Sprachausgabe eine Beziehung aufbauen, sie kommen glaubwürdig rüber, etwas, das Spielen leider noch viel zu selten gelingt.

Auch hierüber verliert ihr kaum ein Wort. Somit kann ich euer Fazit absolut nicht teilen.
· 19. Juli 05 · 20:34
Marc meint:
Recht hat er. Wie oft habe ich schon Motoradtouren in SA unternommen. Was auch cool ist: Der Zweispieler-Modus mit der Freundin. =)

· 21. Juli 05 · 16:21
chris [d-frag.de] meint:
Tut mir leid, dass die Antwort so lange auf sich warten ließ.

@Jan: "Herzlichen Glückwunsch, ihr habt das wesentliche übersehen: ...dass es noch andere Herangehensweisen gibt..."

Danke. War gar nicht leicht, diese anderen Herangehensweisen, die in vielen Reviews anderer Autoren ja bereits zur Genüge berücksichtigt wurden, möglichst außen vor zu lassen, mich auf meine persönliche, subjektive Wahrnehmung des Spiels zu beschränken und sie, so hoffe ich, auch schlüssig zu begründen.

"...und San Andreas aus einem breiteren Blickwinkel betrachtet etwas bietet, was vergleichbar kaum ein Spiel hinbekommt."

Den gedanklichen Ansatz, dass etwas in seiner Gesamtheit toll und bewundernswert ist, nur weil es bisher noch niemand besser gemacht hat, fand ich, ehrlich gesagt, noch nie ganz nachvollziehbar. Denn zumindest bei San Andreas ist eines ganz klar: Das Spiel hätte noch besser sein können, wenn es die beschriebenen Mängel nicht hätte. Dich mögen sie nicht sehr stören, mich haben sie halt gestört.

"PC-Spieler scheinen einen Hang zum Sezieren und Erbsenzählen zu haben, das mag daran liegen dass anders die Unterschiede zwischen den meisten Games dort gar nicht wahrnehmbar sind."

Vielleicht wird andersherum ein Schuh draus: Die auf dem PC gebotene Spielebrandbeite ist, zwischen Facade und Counterstrike, zwischen World of Warcraft und City of Secrets, so groß, dass San Andreas dort viel eher als ein lauwarmer dritter Aufguss einer zwar sehr guten, aber inzwischen hinlänglich bekannten Spielidee empfunden werden kann als auf der Konsole.

Vielleicht ist dieses ganze PC-contra-Konsole-Getue aber auch nur ziemlicher Käse. Ich zumindest kenne sowohl PC-Spieler, die GTA:SA vergöttern, als auch Konsolenspieler, die damit nichts anfangen können.

"Wenn ich San Andreas starte, kann ich stundenlang mit dem Auto herumfahren, ohne mir Gedanken über irgendwelche Missionen machen zu müssen. Ich kann einfach nur blödsinn machen, Nutten mit Blumensträußen verprügeln, auf dem Fahrrad drei Inseln umrunden oder im Doppeldecker einen Krieg anzetteln. Das ist eine Art zu spielen, die nicht jedem liegt."

Stimmt! Absolut! Da ich die beiden Vorgänger regelrecht verschlungen habe und sie sehr lange spielte, kann ich aber wohl behaupten, dass mir das Sandkastenprinzip im Grunde liegt (auch wenn das Verprügeln von Nutten mit Blumensträußen zugegebenermaßen nicht zu den Dingen gehört, die mir Spaß zu machen pflegen). Warum mir das in San Andreas weniger Spaß macht als früher, hab ich aber lang und breit und mit mehreren Beispielen sowohl im Artikel als auch im vorherigen Kommentar beschrieben.

"Diese Dinge [stundenlang frei herumfahren und Gimmicks entdecken usw.], diese Sichtweise finden in eurem Review überhaupt keine Beachtung, obwohl sie einen Grossteil der Faszination an GTA ausmachen."

Doch, schon, wurde erwähnt. Ich bin aber zugegebermaßen vor allem auf die negativen Aspekte eingegangen. Weil die positiven Aspekte wirklich absolut jedem bekannt sind. Seit Jahren.

Aber dass ich nur auf die Dinge eingegangen bin, die mir am wichtigsten waren, bedeutet nicht, dass ich den Rest nicht wahrgenommen hätte. Insofern finde ich den Vorwurf, ich müsse da doch irgendetwas am Spiel übersehen haben, wenn ich es nicht so toll fände wie die Mehrheit, unzutreffend. Ebenso seltsam wie Marcs Entrüstung, dass es tatsächlich jemand wagt, über die vorhandenen Mängel des Spiels zu schreiben und seinen Schluss, wir würden ja gar nicht mehr richtig spielen – schließlich hätten wir sonst wohl nicht anders gekonnt als Lobeshymnen anzustimmen.

"Somit kann ich euer Fazit absolut nicht teilen."

Womit ich überhaupt kein Problem habe. Ich kann durchaus nachvollziehen, warum viele Spieler an San Andreas Spaß haben. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist, wie schwierig es für viele Fans ist, akzeptieren und damit leben zu können, dass zu einem von ihnen geliebten Spiel andere Leute möglicherweise andere Meinungen haben. Meine Güte, wenn ich mich jedes Mal so aufgeregt hätte, wenn mir jemand dargelegt hätte, wie mies er KotOR findet – ein Spiel, das ich für eins der besten Rollenspiele aller Zeiten halte.
· 31. Juli 05 · 13:43
Jan meint:
Natürlich kann ich damit leben dass du GTA nicht magst.
Das war auch nicht der Punkt den ich rüberbringen wollte.
Ich bin etwas enttäuscht, dass in einem Weblog mit eurem Anspruch eine Rezension eines so umfangreichen Spieles im wesentlichen auf die Minispiele und die Steuerung heruntergebrochen wird.

Ich bin sehr für subjektive Reviews, dass heisst aber nicht, dass du das Spiel aus den gleichen Gründen mögen sollst wie ich, sondern dass mich interessiert, warum gerade diese Gründe/Spielfaktoren bei dir nicht ziehen.Das die Steuerung bei GTA mitunter hakt ist ebenfalls "seit Jahren bekannt", trotzdem ist die Rezension genau darauf konzentriert.

Du magst die Dinge von denen wir gesprochen haben für dich persönlich wahrgenommen haben, im Review jedoch nicht.
Aber das Review ist das was zwischen uns existiert. In diesem Rahmen hast du diese Elemente uebersehen.
Für eine ausgewogene Darstellung wäre eine Erwähnung nötig gewesen. Eine ausgewogene Darstellung muss ja nicht gleich zu einem ambivalenten Fazit führen, ist aber nötig, um den Schluss, sei er nun positiv oder negativ, zu untermauern und nachvollziehbar zu machen.
· 31. Juli 05 · 23:07
Eckpert meint:
Irgendwie wurde schon alles zu dem Spiel gesagt. Dann will ich mal dazu sagen, was mich genervt hat und was ich gut fand.

Die Steuerung (auf dem PC) war dann gut, wenn man sie ordentlich konfiguriert hat; oder wie bei mir die richtige Mischung aus Gamepad und Tastatur/Maus wählt. Wie schon jemand weiter oben erwähnt hat, sind die "Fußgänger"-Missionen weit einfacher mit der Maus. Ich frage mich, wie man auf der Konsole teilweise echt knifflige Szenen, bei denen man mal eben 5 Gegner in der nächsten Sekunde um die Ecke bringen muss und nichts weiter als ein kleinen Joystick als Zielhilfe zur verfügung hat.
Autofahren macht mir mit Tastatur/Maus auf jeden Fall weit mehr Spaß, da die Kameraeinstellungen bei der Fahrt schlecht gewählt sind. Klar - man bekommt nen Geschwindigkeitsrausch und alles ist toll wenn man flach hinter dem Auto auf die Straße guckt. Dass man aber teilweise keine Chance gegen Autos oder rigirose Straßenbahnen aus einer Seitenstraße oder hinten einem Hügel hat, hat bei Rockstar wohl keiner bemerkt. Man kann die Kamera wunderbar mit der Maus bewegen und sich einen besseren Überblick verschaffen, aber warum muss genau diese sich nach 2sek wieder zurückstellen - da fehlen mir einfach mehr Einstellungsmöglichkeiten im Menü, weil die einen finden es gut, die anderen, so wie ich, nervts. (Für die Flugzeuge, die Helikopter und die schnellen Passager der Motorräder find ich mein PS2-Gamepad geeigneter.)
Eine dritte Sache fand ich auch "einfach toll". Vor allem beim Erobern der Bezirke ist es nur zu oft vorgekommen, dass mich der fiese Krankenwagen einfach nach der Mission überrollt oder, der Einfachheit halber, direkt auf mir stehn bleibt um mich langsam um die Ecke zu bringen - man kann dagegen natürlich nix machen (wie zB unter dem Auto vorkriechen). Die Bullerei hat, meiner Meinung nach mehr Passanten umgekarrt als ich im gesamten Spiel Menschen um die Ecke umgebracht habe.
Apropo Polizei - ich finde es immernoch lächerlich, dass man von denen verfolgt wird, wenn man von eben den gleichen angefahren wird ó.Ò

Die positiven Dinge an dem Spiel: es ist wirklich lang, schrill, schnell oder langsam (wie man will), anspruchsvoll. Es macht einfach Spaß und fesselt einen lange vor dem Rechner. Und wenn mans durch hat, kann es immernoch ne Menge Zeit vertreiben; einfach, weil man die Nebenjobs erledigen oder die Stadt erkunden kann. Die Rollenspiel-Elemente waren mir eher egal - es war zu einfach, die wichtigen Werte auf Maximum zu bringen.
· 15. August 05 · 13:11
chris [d-frag.de] meint:
@Jan: Ich bin etwas enttäuscht, dass in einem Weblog mit eurem Anspruch eine Rezension eines so umfangreichen Spieles im wesentlichen auf die Minispiele und die Steuerung heruntergebrochen wird.

Ja, das kann ich verstehen, aber die Frage ist, wie weit man bei solch umfangreichen Spielen im Rahmen eines Weblogs wirklich ins Detail gehen kann. Deshalb habe ich, auch bei früheren Texten wie dem zu KotOR 2 bisher versucht, mich auf die Dinge zu konzentrieren, die für mich am wichtigsten waren. Natürlich geht das immer zu Lasten anderer Punkte.

Du magst die Dinge von denen wir gesprochen haben für dich persönlich wahrgenommen haben, im Review jedoch nicht. Aber das Review ist das was zwischen uns existiert. In diesem Rahmen hast du diese Elemente uebersehen ... Für eine ausgewogene Darstellung wäre eine Erwähnung nötig gewesen.

Das Wort "übersehen" finde ich in diesem Zusammenhang unzutreffend. Ich habe vieles nicht erwähnt, richtig, und den Satz "Die Sprachausgabe ist auch wieder toll" hätte ich vielleicht noch irgendwo reinquetschen können, aber da führt dann eins zum anderen: Es wäre auch möglich gewesen, Seiten über Seiten nur über die Gestaltung der Landschaft und der Städte zu schreiben. Welche Viertel aus welchen Gründen gut gelungen sind, welche weniger glaubwürdig sind. Ähnliches gilt für den Soundtrack. Oder die Dramaturgie: Welche Charaktere sind aus welchen Gründen gut gelungen, sind interessant und glaubwürdig, und welche nicht. Das Gleiche für die Missionen. Für die verschiedenen Storywendungen, von denen ich auch einige sehr gut und einige andere reichlich platt und unglaubwürdig finde. Für den technischen Unterbau, die Grafikengine usw., die Installation und die tolle Verpackung.

Nur hätte der fertige Artikel dann ein Zigfaches des aktuellen Umfangs gehabt und wäre für unseren Rahmen hier völlig unpassend gewesen. Bei manchen Spielen werden wir uns in Zukunft (wie im Ansatz schon bei Guild Wars geschehen) sicher die Freiheit nehmen, in mehreren Artikeln jeweils Teilbereiche unter die Lupe zu nehmen, die dann hoffentlich ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

Für die Hinspiele allerdings habe ich die Wahl, entweder in wenigen Teilbereichen wirklich ins Detail zu gehen oder aber in alles mal kurz reinzuleuchten. Mir persönlich gefällt der erste Ansatz besser als der Auflistungsstil, den der zweite Ansatz häufig zur Folge hat. Entsprechend habe ich diejenigen Aspekte für den Text ausgewählt, die für mich beim Spielen am wichtigsten waren. Das waren im Fall von San Andreas deshalb überwiegend negative Aspekte, weil die meinen Gesamteindruck vom Spiel geprägt haben: Ich fand's einfach insgesamt nicht so dolle, auch wenn die Sprachausgabe sehr gut war. Und einige spannende Missionen dabei waren.

Ich bin sehr für subjektive Reviews, dass heisst aber nicht, dass du das Spiel aus den gleichen Gründen mögen sollst wie ich, sondern dass mich interessiert, warum gerade diese Gründe/Spielfaktoren bei dir nicht ziehen.

Okay, ich werde mich bemühen, das zukünftig besser darzulegen.

Herzlichen Dank jedenfalls für deine Kritik. Gerade für mich, der hauptberuflich mit Journalismus nichts zu tun hat, sind die Texte hier natürlich immer auch Experiment. Man lernt von Mal zu Mal dazu. Hoffentlich. :)
· 16. August 05 · 16:21
chris [d-frag.de] meint:
Nachtrag, zum Thema "subjektive Review":

Tatsächlich habe ich bei diesem Text den entscheidenden Punkt verfehlt. Warum mir GTA: San Andreas heute bei weitem nicht mehr den Spaß macht, den mir Vice City machte, ist mir leider erst vor kurzem klar geworden.

Denn in meinem Spieleverhalten hat sich in der Zwischenzeit eine grundlegende Sache verändert: Ich spiele MMORPGs.

Zitat Jan: "Aber abgesehen von Vice City und vielleicht Morrowind fällt mir kein Spiel ein welches eine derart lebendige Welt hinbekommt wie sie mir Los Santos und San Fiero bieten."

Mir schon. World of Warcraft zum Beispiel. Dort verbringe ich eine Menge Zeit damit, die Gegend zu erforschen, zu angeln, einfach mal die Landschaft anzuschauen, nebenbei Kräuter zu sammeln usw. usf. Ich bin auch der Meinung, dass die spielerischen Möglichkeiten in WoW oder EQ2 die Möglichkeiten des Spielers in der GTA-Reihe erreichen oder sogar übertreffen.

Unterm Strich jedenfalls lebe ich meinen Erkundungsdrang und meinen Drang, in einer möglichst lebendigen virtuellen Welt einfach mal die Beine baumeln zu lassen, inzwischen online aus. Das hat Auswirkungen auf mein Singleplayer-Spielverhalten, und zwar nicht zu knapp. In der Hinsicht, dass ich von Singleplayer-Spielen heute einfach anderes erwarte als zu der Zeit, als Vice City rauskam:

Solo spiele ich inzwischen vor allem wegen der Story. Eine möglichst lebendige Welt ist da eher zweitrangig geworden. Und ich denke, das ist der Grund, warum GTA bei mir einfach nicht mehr verfängt. Und der Grund, warum ich mich in diesem riesigen Bundesstaat San Andreas ziemlich alleine fühle.
· 4. September 05 · 08:44
Rockstar meint:
Wer bei der Mission drive thru nicht weiter kommt, muss nur auf dem kürzesten zu CJ' Haus fahren und wenn das auto kommt, es mit einem Raketenwerfer abknallen.
· 9. November 05 · 17:53

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